About BURGENLAND ERZÄHLT - ein Geschichte-Podcast der Burgenländischen Forschungsgesellschaft
Am 25. Jänner 2021 ist es 100 Jahre her, dass der Österreichische Nationalrat das erste Burgenland-Gesetz beschlossen hat. Die Burgenländische Forschungsgesellschaft nimmt dieses Jubiläum zum Anlass ein neues Projekt zu starten: BURGENLAND ERZÄHLT – ein Geschichte-Podcast der Burgenländischen Forschungsgesellschaft. Das Thema der diesjährigen Podcast-Serie wird „1921. Von der ersten Idee bis zum letzten Grenzstein“ sein. Die zwölf Episoden werden jeweils am letzten Freitag des Monats veröffentlicht.
In insgesamt 70 Sitzungen musste die Grenzbestimmungskommission zwischen ihrer konstituierenden Sitzung am 27. Juli 1921 bis zu ihrer letzten Sitzung am 2. August 1924 einiges an Arbeit leisten: es galt durch die Grenznahen Orte zu reisen um sich ein Bild der Situation zu machen, den endgültigen Grenzverlauf festzulegen und sich mit Vandalismus entlang der neuen Grenze rumzuschlagen.
26 Nov 2021
Von der Schwierigkeit eine Grenze zu ziehen
Es hat lange gedauert bis die burgenländischen Ostgrenze gezogen war: zu viele divergierende Interessen, auf staatlicher, örtlicher und individueller Ebene. Mittendrin in diesem Spannungsfeld: die Grenzbestimmungskommission unter dem französischen Major André Jocard.
28 Oct 2021
Volksabstimmung 1921 - zwischen Mythos und Realität
Zur Volksabstimmung in Sopron 1921 kursieren noch heute Erzählungen, dass Ungarn dem Burgenland die natürliche Hauptstadt geraubt hätte. Dabei ist der Verbleib Soprons bei Ungarn schon im Oktober beschlossen worden.
23 Sept 2021
Die militärische Landnahme
Nachdem der erste Versuch einer Landnahme des Burgenlandes gescheitert war, wurde im November 1921 ein zweiter Anlauf unternommen. Dieses Mal sollten sich allerdings nicht Beamte der Zollwache und Gendarmerie dieses Unterfangens annehmen. Diese Aufgabe wurde dem aus der Volkswehr entstandenen Bundesheer zugeteilt.
26 Aug 2021
Restauration!
Am 20. Oktober 1921 landete etwa 45 km südöstlich von Sopron ein Flugzeug. An Bord befand sich König Karl IV. Nach seinem gescheiterten ersten Restaurationsversuch zu Ostern 1921 wagte er in den letzten Oktobertagen einen weiteren Anlauf auf die ungarische Krone. Auch dieses Mal scheiterte der Habsburger und musste ins Exil auf Madeira. Was wie eine Randnotiz innerungarischer Politik klingen mag, hat dennoch weitreichende Konsequenzen für das heutige Burgenland …
29 Jul 2021
Das Venediger Protokoll
Bis heute hält sich hartnäckig die Mär, dass das Burgenland 1921 vonseiten Ungarns um seine natürliche Hauptstadt Ödenburg/Sopron beraubt worden sei. Dass dem nicht so ist und was Venedig damit zu tun hat, ist Inhalt dieser Episode.
24 Jun 2021
Der Staat im Staate
Nachdem es den Freischärlern Ende August 1921 gelungen war die erste Landnahme des Burgenlandes durch Beamte der österreichischen Gendarmerie und Zollwache zu verhindern, rief der Freischärler Pál Prónay Anfang Oktober in Oberwart das „Leitha-Banat“ aus. Dieser Operettenstaat hielt sich allerdings nicht lange.
27 May 2021
Von Freischärlern und Beamten
Nach der Unterzeichnung der Pariser Vorortverträge war klar, dass das Burgenland künftig ein Teil Österreichs sein soll. Nachdem der diplomatische Widerstand dagegen gebrochen war, ging man in Ungarn zum bewaffneten Aufstand über.
29 Apr 2021
St. Germain und Trianon
Mit der Unterzeichnung der Friedesverträge von St. Germain und Trianon wurde die Basis für die Angliederung des Burgenlandes an Österreich geschaffen. Der Weg zur Unterzeichnung war durchzogen von Auseinandersetzungen und Enttäuschungen. Aber auch nachdem die Verträge unterzeichnet waren, ging der Streit um die Zukunft des Burgenlandes weiter.
25 Mar 2021
Von Mattersburg nach Paris
Im Dezember 1918 kam es im Burgenland zu einem Kuriosum: der Ausrufung der Republik Heinzenland. Dieses äußerst kurzlebige Gebilde war der klägliche Versuch in der Frage um die Zukunft des Burgenlandes Tatsachen zu schaffen. Was davon übrig geblieben ist, ist eine Fußnote in der burgenländischen Geschichtsschreibung ... und diese Podcast-Episode.
25 Feb 2021
Der Weg zum Frieden von St. Germain
Im Vorfeld der Friedesverhandlungen in St. Germain und Trianon war das Burgenland noch Teil Ungarns, wo im März 1919 die Regierung zerfiel und die Kommunisten die Ungarische Räterepublik ausriefen. Die geplanten Requirierungen und Eingriffe ins Schulsystem lösten in Nikitsch Widerstand aus, der tödliche Folgen hatte.
22 Jan 2021
Am Anfang war die Idee
In dieser Folge geht es um die Entstehung der Idee des Burgenlandes seit dem 19. Jahrhundert und der Suche nach einem Namen für das Burgenland. (Coverbild: Burgenländische Landesbibliothek)
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