Es war einmal ein kleines Mädchen , das trug immer ein rotes Kap und wurde deshalb Rotkäppchen genannt. Eines Tages schickte ihre Mutter sie zu ihrer kranken Großmutter , die in einem Häuschen im Wald lebte. Unterwegs traf Rotkäppchen einen hungrigen Wolf . Der Wolf fragte, wohin sie gehe, und Rotkäppchen antwortete höflich. Der hinterlistige Wolf beschloss, die Großmutter zuvor zu erreichen. Als Rotkäppchen das Häuschen erreichte, sah sie den Wolf, der die Gestalt ihrer Großmutter angenommen hatte. Der Wolf verschluckte die Großmutter und legte sich in ihr Bett. Rotkäppchen bemerkte den ungewöhnlichen Ausdruck des Wolfes und fragte, warum seine Ohren so groß waren, seine Augen so groß waren, und sein Mund so groß war. Plötzlich erkannte sie, dass es der Wolf war! In diesem Moment entschied sie sich, mutig zu sein und sich und ihre Großmutter zu retten. Sie schrie laut und rief um Hilfe. Ein Jäger hörte ihre Rufe und kam zur Rettung. Er tötete den bösen Wolf und befreite die Großmutter aus seinem Bauch. Rotkäppchen und ihre Großmutter waren so dankbar für die Hilfe des Jägers, dass sie ihm Blumensträuße und Körbe mit Kuchen und Brei schenkten. Von diesem Tag an versprach Rotkäppchen, niemals den sicheren Weg zu verlassen und immer aufmerksam zu sein. Sie und ihre Großmutter lebten glücklich in ihrem Häuschen im Wald und erzählten jedem, wie wichtig es ist, auf seine Instinkte zu hören und mutig zu sein. Ende
8 Mar 2023
Wir wären nie gewaschen...
Dieses Gedicht liest Barbara Gfall vor.
Dabei lernen wir Konjunktiv !
Wir wären nie gewaschen
von Eva Rechlin
Wir wären nie gewaschen und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher und schmutzig wäre das Hemd,
wir gingen nie zur Schule,
wir blieben faul und dumm und lägen voller Flöhe im schwarzen Bett herum.
Wir äßen Fisch mit Honig und Blumenkohl mit Zimt,
wenn du nicht täglich sorgtest, dass alles klappt und stimmt.
Wir hätten nasse Füße, und Zähne schwarz wie Ruß und bis zu beiden Ohren die Haut voll Pflaumenmus.
Wir könnten auch nicht schlafen, wenn du nicht noch mal kämest und uns,
bevor wir träumen, in deine Arme nähmest.
Wer lehrte uns das Sprechen?
Wer pflegte uns gesund?
Wir krächzten wie die Krähen und bellten wie ein Hund.
Wir hätten beim Verreisen nur Lumpen im Gepäck.
Wir könnten gar nicht laufen, wir kröchendurch den Dreck.
Und trotzdem!
Sind wir alle auch manchmal eine Last:
Was wärst du ohne Kinder? Sei froh, dass du uns hast.
8 Mar 2023
Meine Mutti_zum Frauentag
Evelina erzählt über ihre Mutti.
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