Herzlich Willkommen bei ,,Gemeinsam Wirtschaft gestalten - Der IKB-Podcast zu Konjunktur, Branchen & Investitionen''.
Ob Konjunktur, Kapitalmärkte oder Weltwirtschaft: Wer heute unternehmerisch oder strategisch denkt, braucht Orientierung. In unserem neuen Podcast liefert unser Chefvolkswirt Dr. Klaus Bauknecht gemeinsam mit Expertinnen und Experten der IKB genau das: Klare Analysen, gut und fundiert aufbereitet. Immer freitags neu.
Neu dabei: Alle zwei Wochen ergänzen Stimmen aus dem Vertrieb das Format. Unsere Sektorexpertinnen und -experten berichten praxisnah aus dem Mittelstand zu allen Themen, die Unternehmen konkret bewegen.
Viel Spaß beim Hören!
Jüngste Entwicklungen der Kreditvergabe und Geldmenge im Euroraum bestätigen, dass die Geldpolitik der EZB bereits restriktive Auswirkungen zeigt. Eine Serie weiterer Zinserhöhungen, wie sie der Markt erwartet, erscheint deshalb trotz der aktuell erhöhten Inflation unangebracht. Sie würde die Gefahr einer möglichen geldpolitischen Übertreibung schüren. Für die Fed ist ebenfalls entgegen den Markterwartungen von nur einer weiteren Zinsanhebung auszugehen. Denn trotz des bislang deutlichen Wachstumsbeitrags des privaten Konsums deuten der Rückgang der real verfügbaren Einkommen und der Sparquote auf eine abkühlende Konsumdynamik im kommenden Jahr. Darüber hinaus werden die gestiegenen Finanzierungskosten perspektivisch Ausrüstungsinvestitionen und KI-bezogene Investitionen belasten.
16 Oct 2026
Geldpolitik und DAX - Was ist zu erwarten?
Die jüngsten Inflationszahlen überraschten erneut nach oben. Die Märkte erwarten sowohl für die Fed als auch für die EZB drei weitere Zinsanhebungen. Doch vor dem Hintergrund zunehmender Belastungen des US-Konsumenten durch einen Rückgang der realen Einkommen ist von einer Abkühlung der US-Wachstumsdynamik im kommenden Jahr auszugehen. Auch befindet sich die US-Geldpolitik bei einer weiteren Zinsanhebung bereits im restriktiven Bereich. Der geldpolitische Kurs der EZB liegt zwar auch bei einer weiteren Zinsanhebung noch im neutralen Bereich, aufgrund einer moderaten Konjunkturdynamik in der Eurozone ergibt sich allerdings nicht zwingend weiterer Handlungsbedarf. Zudem dürften sich die Auswirkungen der bisherigen Zinsschritte aufgrund des verzögerten Transmissionsmechanismus erst im kommenden Jahr zeigen.
Der DAX liegt aktuell über der Fair-Value-Berechnung und nimmt eine konjunkturelle Erholung und steigende Unternehmensgewinne im kommenden Jahr weitgehend vorweg. Um dem DAX im Jahr 2027 weiteren Auftrieb zu geben, sind deshalb positive Überraschungen erforderlich. Gleichzeitig bergen anhaltend hohe Ölpreise, eine eintrübende globale Konjunktur oder eine Korrektur des Nasdaq erhebliche Abwärtsrisiken.
9 Oct 2026
Milliardenprojekt Wärmewende: Die Finanzierung der BEW
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