Muss man Angst vorm Impfen haben? Wie gut ist die moderne Hochleistungsmedizin der Kliniken in Sachsen? Welche Unterstützung bieten Krankenkassen? Und welche Wirkstoffe helfen gegen Allergien? Sie haben Fragen rund ums Thema Gesundheit: Hier gibt es Antworten. Im Podcast unseres Onlinemagazins www.gesund-in-sachsen.de kommen die Experten zu Wort.
Dr. Torsten Menzel, Chefarzt der Orthopädischen Klinik Rothenburg bei Görlitz, hat in den vergangenen Jahren das Gefühl bekommen, "dass für viele Betroffene ein künstliches Gelenk egal ob in Hüfte oder Knie eine Art Lifestyle-OP ist ..." Eine falsche Sicht, wie er im Podcast klarmacht. "Es handelt sich um sehr schwere Eingriffe, auch wenn die medizinische Entwicklung in den vergangenen Jahren immer bessere Möglichkeiten und vor allem schonendere Eingriffe gebracht hat", unterstreicht Dr. Menzel. Die Operation mit dem Einsatz eines künstliches Gelenkes, sagt er, müsse aber in jedem Fall die letzte Möglichkeit sein, zu der die Mediziner greifen. Im Vorfeld gebe es noch eine Menge anderer Therapieansätze. Physiotherapie zum Beispiel - aber auch Schmerzmittel. Vor einem neuen Knie-Gelenk setzen Fachleute zudem mitunter zum Beispiel auf einen Eingriff, der das Gelenk durch eine leichte X-Bein-Stellung entlastet. Warum, auch das erklärt er im Podcast.
29 Feb 2024
Künstliche Hüfte: Jetzt schneller und sicherer
Nein, mit blutenden Wunden wird hier niemand entlassen. Auch, wenn es dieses Vorurteil mitunter gibt, wenn die Rede vom neuen Konzept für den Einsatz künstlicher Knie- und Hüftgelenke im Lausitzer Seenland Klinikum Hoyerswerda ist. Denn statt wie noch vor Jahren bis zu zwei Wochen bleiben die Patienten jetzt nur noch wenige Tage in der Klinik. „Und wir versuchen, dass sie bereits nach etwa sechs Stunden nach der Operation selbstständig aufstehen“, beschreibt Oberarzt Dr. Peter Brath, der das neue Konzept für die künstliche Hüfte und das künstliche Knie im zertifizierten EndoProthetikZentrum® Hoyerswerda maßgeblich mit umsetzt. Fast-Track-Chirurgie nennt sich das Ganze; in Hoyerswerda arbeiten die Mediziner dabei nach dem sogenannten Rapid Recovery™-Programm. „Schnellspur“ übersetzt. Was an diesem Konzept schnell ist - und was das für die Patienten bedeutet, beschreibt Dr. Brath im neuen Podcast von "Gesund in Sachsen".
1 Feb 2024
Wenn Epilepsie das Leben durcheinanderwirbelt
Epilepsie: Zwar ist in Sachsen mit rund 40.000 Betroffenen zahlenmäßig die komplette Einwohnerschaft einer Stadt wie Freital von dieser Diagnose betroffen, aber dennoch sind diese knapp ein Prozent der Bevölkerung offensichtlich zu wenig, dass Epilepsie tatsächlich eine Rolle in der gesellschaftlichen Wahrnehmung spielt. Noch immer kämpfen Betroffene mit Vorurteilen. Noch immer brauchen an Epilepsie Erkrankte dringend Hilfe bei Problemen wie der Suche nach einem Ausbildungsplatz, den Gesprächen mit dem Arbeitgeber oder der Suche nach der passenden medizinischen Betreuung. Und was ist eigentlich mit einem Kita-Platz für Kinder, die an Epilepsie leiden? Eine Frau, die hier helfen kann, ist Anja Panitz von der Epilepsie-Beratungsstelle in Dresden. Im Podcast erzählt sie, welche Möglichkeiten es gibt:
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