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About Go crazy
Go Crazy – warum wir radikal anders denken müssen Willkommen zur allerersten Folge von Go Crazy – alles außer Schublade. Dieser Podcast ist Einladung und Versprechen zugleich: raus aus dem Tunnelblick, rein in neue Denkdimensionen. π€― Go Crazy bedeutet nicht „kopflos“, sondern lösungsorientiert mit Weitblick – mutig, klar und disruptiv. In dieser Auftaktfolge erfährst du: Warum Pseudolösungen uns oft in eine Dauerschleife führen π Was es heißt, einen Schritt zurückzugehen, um die richtigen Fragen zu stellen Weshalb Best Practices ausgedient haben und was stattdessen gebraucht wird Warum der klassische Stundensatz im Freelancing eine Sackgasse ist π« Wie wertbasierte Honorare echten Impact erzeugen – fair, transparent und zukunftsfähig π₯ Wir leben in einer Zeit, in der KI, Trends und Komplexität unser Denken überholen. Go Crazy lädt dich ein, neue Denkpfade zu betreten – jenseits vom „So macht man das eben“. Denn echte Lösungen beginnen dort, wo der Mut zur Irritation größer ist als die Angst vor Neuem. π Erwähnte Tools & Quellen π Buch: "Value-Based Fees" von Alan Weiss βοΈ Das erwähnte Tool zur Berechnung wertbasierter Honorare (kommt bald!) π© Du willst wissen, wie du dein eigenes Projekt mit Go-Crazy-Mindset auf das nächste Level hebst? Dann bleib dran – es wird wild, ehrlich und verdammt lösungsorientiert.
- Publisher
- Selmer Stephanie
- Category
- business
- Language
- de
- Explicit
- No
- First episode
- 20 Apr 2025
- Latest episode
- 22 Nov 2025
Latest episodes
19 episodes in the feed.

22 Nov 2025
#017: Welches Honorar kann ich verlangen? β Die Top-Google-Ergebnisse machen dich arm
Stefanie Selmer discusses how calculating freelance rates based on expenses undervalues your work and reinforces negative self-worth, advocating instead for value-based pricing, in this interview.

4 Nov 2025
#016: Zu viel Plan oder zu wenig? So gelingt Projektmanagement fΓΌr Freelancer ohne Overhead
The host discusses project management strategies that work for freelancers without unnecessary overhead, focusing on adapting the Niklas Luhmann's Zettelkasten method for business to avoid getting lost in planning.

22 Oct 2025
#015: Schluss mit Kalenderchaos β Warum Kalender synchronisieren fΓΌr Freelancer so verdammt kompliziert ist (und wie es jetzt geht)
This episode discusses how freelancers synchronize calendars, detailing the challenges of using multiple client systems and the solutions for managing time effectively.

21 Oct 2025
#014: VΓΆllig unterschΓ€tzt β So bringt dir Google Scholar ΓΌberraschende Anfragen als Fachbuchautor
An author discovers the unexpected value of Google Scholar in attracting speaking engagement inquiries from professors, highlighting the importance of diverse visibility channels.

25 Aug 2025
Untitled Episode

12 Aug 2025
#013: Notion Alternativen fΓΌrs Wissensmanagement β Raus aus den Silos
Host Stephanie Selmer explores Notion's limitations for knowledge management, revealing five questions to unlock deeper insights and foster interconnected thinking beyond siloed information.

12 Jul 2025
#012: Ausgebremst durch Jobs und Sinek β darum kommst du nicht ins Handeln
This episode explores why understanding business models and inspirational quotes from figures like Simon Sinek and Steve Jobs doesn't always translate into action for entrepreneurs, urging listeners to trust their own ideas.

8 Jul 2025
#011: Schlechtes BauchgefΓΌhl beim Consultingauftrag? 5 gute GrΓΌnde, warum du ablehnen solltest.
Stephanie Selmer discusses reasons to decline consulting projects, focusing on scenarios where clients devalue services and aim to reduce costs, which helps consultants maintain their worth.

5 Jul 2025
#010: Sichtbarkeit um jeden Preis? Sei authentisch, nicht plump.
The host discusses the importance of authenticity over blatant marketing for visibility, especially for solopreneurs, emphasizing that genuine connection builds lasting impact.

1 Jul 2025
#009: Vortrag vorbereiten mit System: der Smart Weg, deine Ideen wirklich zu nutzen
Stephanie Selmer discusses a systematic approach to preparing presentations, emphasizing the "From Seed to Speech" method to transform ideas into compelling speeches without last-minute stress.

23 May 2025
#008: Kundenstory wirkt! Praxistipps fΓΌr glaubwΓΌrdige Change-Kommunikation
This episode explores how authentic customer stories can enhance marketing, change communication, and employer branding by transforming real customer experiences into compelling narratives.

20 May 2025
#007: Zukunft der Arbeit: Warum der Merzβsche Denkfehler uns zurΓΌckwirft
Die Zukunft der Arbeit – Warum wir mehr Wirkung statt mehr Stunden brauchen π In dieser Folge wird’s politisch, persönlich und vor allem praktisch. Der Auslöser: Eine Aussage des neuen Bundeskanzlers Friedrich Merz, die bei vielen für Irritation gesorgt hat – und bei mir für eine Gänsehaut der anderen Art. Denn wer heute noch fordert, dass wir „mehr und effizienter arbeiten müssen“, weil sonst der Wohlstand gefährdet sei, ignoriert schlicht die Realität der modernen Arbeitswelt. π§ πΌ Was bedeutet Arbeit heute eigentlich noch? Und wie verändert sich unsere Vorstellung davon? Diese Fragen sind zentral für die Zukunft der Arbeit – und genau darum geht es in dieser Folge. Ich nehme dich mit auf eine gedankliche Reise durch alte Denkmuster, neue Arbeitsformen, innere Spannungsfelder und die Notwendigkeit, sich als Mensch und als Gesellschaft immer wieder neu zu erfinden. π Was dich in dieser Folge erwartet: π Warum das Industriezeitalter vorbei ist – aber noch immer unsere Köpfe prägt π Wie du den Unterschied zwischen Produktivität und Wirksamkeit erkennst π Weshalb die 4-Tage-Woche kein Wohlstandsrisiko ist, sondern ein Fortschritt π Welche neuen Denk- und Arbeitsmodelle gerade entstehen π Und warum wir alle lernen müssen, Unsicherheit auszuhalten Die Zukunft der Arbeit ist keine Verlängerung der Vergangenheit – sie ist ein Paradigmenwechsel. Viele Menschen spüren das bereits: Die Arbeitswelt verändert sich radikal, und mit ihr die Anforderungen an uns. Es reicht nicht mehr, einfach nur „viel“ zu arbeiten. Entscheidend ist: Arbeit muss Wirkung erzeugen. π₯ Vom Fließband zur Wissensarbeit π οΈβ‘οΈπ§ Noch immer basiert vieles in Politik und Wirtschaft auf einem veralteten Arbeitsverständnis: Mehr Zeit, mehr Menschen, mehr Output. Dieses Modell hat im Industriezeitalter funktioniert, in dem Maschinen bedient und Stückzahlen produziert wurden. Doch heute? Heute arbeiten immer mehr Menschen in Bereichen, in denen der Output nicht direkt messbar ist – in der sogenannten Wissensarbeit. Hier geht es nicht um Masse, sondern um Klasse. Nicht darum, wie viele Stunden jemand vor dem Bildschirm sitzt, sondern wie klug er denkt, entscheidet, gestaltet. Das Problem: Diese Arbeit sieht auf den ersten Blick oft gar nicht wie Arbeit aus. Sie wirkt unsichtbar. Und genau das macht es so schwer, sie im klassischen Sinne zu bewerten. π§ In der Folge erkläre ich den Unterschied zwischen linearer und exponentieller Arbeit. Zwischen Karren ziehen und Flugzeuge erfinden. Zwischen „beschäftigt sein“ und „etwas bewirken“. Genau dieser Unterschied ist zentral, wenn wir über die Zukunft der Arbeit sprechen. New Work ist mehr als Homeoffice π‘π§‍π» Begriffe wie New Work oder Arbeitswelt 4.0 schwirren seit Jahren durch die Medien. Doch was bedeutet das konkret für unseren Alltag? Viele verwechseln neue Arbeit mit einer rein technischen Veränderung: Laptop statt Schreibtisch, Zoom statt Konferenzraum. Aber das ist zu kurz gedacht. New Work meint vor allem ein neues Verhältnis zur Arbeit selbst. Es geht um Sinn, um Selbstbestimmung, um Verantwortung und um Selbstwirksamkeit. Es geht darum, dass Menschen sich nicht nur als „Rädchen im Getriebe“ erleben, sondern als Gestalter ihrer eigenen Wirklichkeit. Und dafür brauchen wir andere Strukturen – und andere Denkweisen. π€― In der Folge spreche ich darüber, warum

13 May 2025
#006: Ein Stundensatz macht dich klein - so geht's besser [+ Ziehung zur Verlosung "30 Minuten Second Brain"]
π Stundensätze machen dich klein – Warum du als Freelancer mehr verdienen und sichtbarer wirken kannst β‘οΈ πΈ Hier geht's zum Wert-Honorar-Rechner (https://stephanieselmer.com/stundensatz-selbststaendig-berechnen-wertbasiert/) In dieser Podcastfolge geht’s um ein Thema, das viele Selbstständige und Freelancer beschäftigt, aber nur selten ehrlich angesprochen wird: der Stundensatz. Und vor allem die Frage: Macht uns dieses Modell eigentlich klein – statt groß? π€― Ich behaupte: Ja. Warum? Weil der Stundensatz dich auf etwas reduziert, das du längst nicht mehr bist: eine ausführende Ressource. Dabei bist du viel mehr. Du bringst Erfahrung, strategisches Denken, Wissen aus früheren Projekten, eigene Methoden – und oft genug bist du der Grund, warum ein Projekt überhaupt funktioniert. Aber trotzdem rechnen viele von uns – oft ganz automatisch – nach Stunden oder Tagen ab. Also: Zeit gegen Geld. Klingt fair, ist aber ein ziemlich mieser Deal. Und zwar vor allem für dich. In dieser Folge zeige ich dir: π warum der Stundensatz deine Leistung unsichtbar macht π warum Kunden dadurch nicht erkennen, wie wertvoll du wirklich bist π warum du dadurch immer vergleichbar und damit austauschbar bleibst π und wie du stattdessen wertbasiert abrechnen kannst – und solltest. π Was ist eigentlich das Problem mit dem Stundensatz? Der klassische Stundensatz klingt erst mal logisch: Du arbeitest eine Stunde, du bekommst X Euro. Das scheint transparent, fair und kontrollierbar. Gerade viele Auftraggeber glauben, dass sie damit sicherstellen, wofür sie zahlen. Aber aus Sicht von Selbstständigen ist der Stundensatz oft eine Falle. Denn: π‘ Du wirst für Zeit bezahlt – nicht für Wirkung. π‘ Du musst deine Leistung rechtfertigen – statt sie sichtbar zu machen. π‘ Du wirst messbar – aber eben nur an der Uhr, nicht an deinem Impact. Wenn du zum Beispiel als Consultant, Beraterin oder Coach mitdenkst, mitlenkst, mitlenkst (!) und durch deine Erfahrung 20 Stunden Umweg ersparst – wie soll man das bitte auf die Uhr schreiben? β³ π― Das eigentliche Ziel deiner Kunden: Ergebnisse. Nicht Minuten. Was deine Kund:innen wirklich wollen, ist nicht, dass du lange arbeitest – sondern, dass du wertvoll arbeitest. Und schnell. Und klar. Und effizient. Und genau das funktioniert oft völlig gegen den Stundensatz. Denn stell dir vor: Du erkennst ein Problem in einem Unternehmen innerhalb von 30 Minuten und löst es mit einem cleveren Hebel. Wenn du nach Stunden abrechnest, bekommst du also 100 Euro. Eine andere Person, die dafür 10 Stunden braucht, verdient 1000 Euro. Wer wird höher eingeschätzt? π¬ Spoiler: Nicht du. Hier beginnt die systemische Entwertung. Du wirst schlechter bezahlt, obwohl du besser bist. Du machst dich selbst klein, obwohl du mitdenkst, lenkst, rettest und führst. Und das macht auf Dauer etwas mit deinem Selbstbild – und deiner Positionierung als Freelancer. π« Deine Entwicklung bleibt unsichtbar – oder wird sogar entwertet Ein weiterer Punkt: Wenn du nach Stundensätzen abrechnest, dann zahlt dein Kunde nie für das, was du aufgebaut hast. Sondern nur für das, was du gerade abbuchst. Das ist, als würdest du im Fitnessstudio deinen Muskel aufbauen, aber immer mit denselben Minigewichten trainieren, weil dir niemand glau

13 May 2025
#005: Sichtbarkeit fΓΌr Fortgeschrittene β keine BΓΌhne fΓΌr Blender
Sichtbarkeit steigern – aber bitte mit Substanz! ποΈ Willkommen zur neuen Folge von Go Crazy – Alles außer Schublade! Heute geht’s um ein Thema, das viele Selbstständige, Solopreneurinnen und Freelancer*innen beschäftigt – oft mehr, als sie zugeben möchten: Wie kann ich meine Sichtbarkeit steigern, ohne mich dabei zu verbiegen oder aufgesetzt zu wirken? π₯ Wenn du auch das Gefühl kennst, dass andere mit heißer Luft Reichweite aufbauen, während du mit echter Expertise auf der Stelle trittst – dann ist diese Folge genau das Richtige für dich. Es geht um das Spannungsfeld zwischen Lautstärke und Substanz, zwischen Wirkung und Show. Und darum, wie du dein Personal Branding echt, souverän und langfristig erfolgreich aufbaust – ohne Blender-Moves. Warum dich Sichtbarkeit ohne Wirkung frustriert π€ Kennst du das auch? Du scrollst durch Social Media, siehst die immer gleichen Gesichter, dieselben Buzzwords, dieselben Selfie-Filter – und denkst dir: Das kann doch nicht wahr sein! π€― Diese Leute bekommen Kommentare, Likes, Follower – aber wenn du dir ihren Content anschaust, findest du… nichts. Keine Tiefe, kein Mehrwert, keine klaren Aussagen. Und dann stellt sich dieses nagende Gefühl ein: Warum funktioniert das bei denen – und nicht bei mir? β‘οΈ Die Wahrheit ist: Diese Art von digitaler Sichtbarkeit basiert auf Lautstärke, nicht auf Relevanz. Und genau das frustriert, wenn du es anders machst – wenn du mit deinem Angebot wirklich etwas bewirken willst. Sichtbarkeit steigern bedeutet nicht, am lautesten zu schreien π’ Es gibt sie überall: die Lautenblender. Menschen, die mit Emojis um sich werfen, in jedem Satz das Wort „Mindset“ verwenden und dabei weder ein echtes Produkt noch ein klares Nutzenversprechen bieten. Sie reden über Transformation, Future Empowerment oder Deep Dive Sessions – und sagen dabei: nichts. Und dann bist da du. Mit echter Expertise. Mit Fachwissen. Mit Herzblut. Und vielleicht mit dem Wunsch, auch endlich sichtbar zu werden – aber eben nicht um jeden Preis. π§ Sichtbarkeit steigern heißt nicht, dich zu verkleiden oder in eine Rolle zu pressen, die nicht zu dir passt. Es bedeutet, deine echte Wirkung nach außen zu bringen – so, dass andere dich sehen, spüren und vertrauen können. Drei Blender-Typen, die du nicht kopieren solltest π« In der Podcastfolge spreche ich von drei Gruppen, die mir in der Sichtbarkeitswelt immer wieder begegnen. Nicht, weil ich sie bashen will – sondern weil sie ein gutes Kontrastbild liefern zu dem, was nachhaltige und souveräne Sichtbarkeit ausmacht: Die Lautenblender: Sie verwechseln Lautstärke mit Tiefe. Sie posten ständig, aber ohne Substanz. Sie arbeiten mit Buzzwords statt mit echter Botschaft. Und ja – sie bekommen erstmal Sichtbarkeit. Aber sie brennt schnell aus. Die Pöbler: Ihre Reichweite basiert auf Abwertung. Sie produzieren selbst kaum etwas, kommentieren aber alles – negativ. Sie liefern keine Argumente, sondern nur Meinungen. Keine Webseite, aber eine starke Meinung zu deiner. Die Inszenierten: Sie meinen es gut, aber verkleiden sich für die Bühne. Ein Hut hier, ein Farbcode da, ein „Markenzeichen“, das sich künstlich anfühlt. Vielleicht haben sie wirklich etwas drauf – aber ihre Außenwirkung schreckt eher ab als sie Vertrauen aufbaut.<

1 May 2025
#004: Bye-bye Stundensatz: So steigst du als Freelancer auf wertbasierte Honorare um
Hier findest du den Value-Based Fees Honorarrechner, bist zum 15.05. noch zum Frühbucherpreis: πΈ Value-Based Fees Honorarrechner (https://stephanieselmer.com/honorarrechner-value-based-fees/) In dieser Folge von „Go Crazy – Alles außer Schublade“ geht es um ein Thema, das vielen Freelancern regelmäßig schlaflose Nächte bereitet: den Stundensatz als Freelancer π§ πΈ. Wir tauchen tief ein in die Welt der Freelancer Honorare und schauen uns an, warum klassische Modelle wie Stunden- oder Tagessätze oft mehr schaden als nützen. Kennst du das auch? Du bietest als Freelancer deine Dienstleistungen an, aber sobald das Thema „Stundensatz Freelancer“ auf den Tisch kommt, beginnt der unangenehme Verhandlungsmarathon. Unternehmen wollen möglichst wenig zahlen, du möchtest deine Leistung angemessen entlohnt bekommen. Das Ergebnis: Reibung, Unsicherheit und oft ein schlechtes Gefühl auf beiden Seiten. π Aber muss das wirklich so sein? Nein! π In dieser Episode zeige ich dir, warum herkömmliche Abrechnungsmodelle in der Freelancer-Welt so viele Probleme verursachen und warum es Zeit ist, umzudenken. Wir sprechen über Value-Based Pricing für Freelancer – also wertbasierte Honorare – und wie du damit endlich aus dem Hamsterrad von Zeit-gegen-Geld aussteigen kannst. π Warum ist der klassische Stundensatz als Freelancer problematisch? Wenn du als Freelancer mit Stundensatz arbeitest, verknüpfst du unweigerlich deinen persönlichen Wert mit einer Zahl. Wird dein Wunsch-Stundensatz abgelehnt, fühlt sich das oft wie eine Ablehnung deiner Fähigkeiten an. Außerdem steht das Modell auf wackligen Füßen: Niemand weiß wirklich, wie viel Wert in einer Stunde steckt. Unternehmen kaufen eine unklare Leistung ein und Freelancer verkaufen unter Wert, je erfahrener und schneller sie werden. Das Ergebnis: Frustration, Preisdruck und ein ständiges Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen. π₯΄ π Die Alternative: Wertbasierte Abrechnung für Freelancer Der Gamechanger heißt Value-Based Fees π₯. Statt dich nach der Zeit, die du investierst, bezahlen zu lassen, orientiert sich dein Honorar am Nutzen, den dein Kunde durch deine Arbeit hat. Keine Diskussionen mehr über den Stundensatz als Freelancer – stattdessen klare Argumentationen, echte Wertschätzung und ein Honorar, das sich an der erzielten Veränderung misst. Du wirst vom Dienstleister zur Lösungsbringerin. Du hilfst dem Kunden, Probleme klar zu erkennen, wirtschaftliche Auswirkungen zu verstehen und auf dieser Basis gemeinsam ein faires Honorar zu definieren. π Was du als Freelancer bei der Honorargestaltung beachten musst Freelancer Preisgestaltung ist nicht einfach. Gerade wenn du weg willst von der klassischen Abrechnung Freelancer und hin zu echten Value-Based Honoraren, brauchst du ein paar wichtige Werkzeuge: Frage gezielt nach Unternehmenszahlen π. Wie hoch ist der Umsatz? Was kostet eine Mitarbeiterstunde? Welche Fluktuationskosten hat das Unternehmen? Nutze statistische Durchschnittswerte, falls dir keine echten Daten vorliegen. Rechne aus, welchen monetären Nutzen deine Dienstleistung bringen kann – zum Beispiel durch Umsatzsteigerung, Kostensenkung oder Effizienzgewinn. Leite dein Honorar daraus ab – ein niedriger einstelliger Prozentsatz reicht oft aus und erscheint deinem Kunden im Vergleich zum Gewinn lächerlich niedrig. π€― π Warum Kunden lieber in Lösungen investieren als in Stunden Unternehmen sind zahlengetrieben – und das völlig zurecht! Niemand will für Zeit bezahlen. Jeder will Ergebnisse. Wenn du zeigst, dass du mit

1 May 2025
#003: Change Kommunikation verbessern: Was wir aus dem Marketing fΓΌr unsere Change Projekte lernen kΓΆnnen
Melde dich gleich zum Newsletter an π (https://stephanieselmer.com/anti-newsletter/) ποΈ Warum Change-Kommunikation oft scheitert – und wie du sie entscheidend verbessern kannst Veränderung braucht Kommunikation. Aber warum scheitern so viele Change-Projekte genau an diesem Punkt? In dieser Folge erfährst du, warum klassische Change-Kommunikation oft ins Leere läuft – und wie du sie systematisch verbessern kannst. Ich zeige dir, wo die größten Stolpersteine liegen, warum der Übergang von Early Adopters zur Early Majority kritisch ist und wie du Kommunikationslücken erkennst und schließt. Wenn du deine Change Kommunikation verbessern willst und Widerstände im Wandel wirklich nachhaltig abbauen möchtest, ist diese Episode genau dein Startpunkt. π π¨ Was Change-Kommunikation oft falsch macht In vielen Projekten wird am Anfang euphorisch kommuniziert – direkt an die Early Adopters. Die Resonanz ist überwältigend. Ein klassischer Trugschluss: Wer hier aufhört, verliert später die breite Mehrheit. Warum? Early Adopters sind von Natur aus neugierig und offen. Die Early Majority hingegen will harte Fakten, klare Nutzenargumente und sichtbare Best Practices. Die Kommunikation müsste sich anpassen – tut sie aber oft nicht. β‘οΈ Change Kommunikation verbessern heißt: rechtzeitig die Sprache und die Bedürfnisse der Early Majority verstehen und bedienen. π Die Marketingkurve im Change: Adoption Curve erklärt Basierend auf der „Adoption Curve“ von Everett Rogers teilen sich Menschen bei Innovationen in verschiedene Gruppen: Innovatoren (Neugierige Pioniere) Early Adopters (Trendsetter und Enthusiasten) Early Majority (Pragmatische Skeptiker) Late Majority (Zögerliche Mitläufer) Nachzügler (Beharrliche Verweigerer) Ein Change-Projekt scheitert oft, wenn es den Chasm – die gefährliche Lücke zwischen Early Adopters und Early Majority – nicht meistert. Hier reicht Begeisterung allein nicht mehr. Jetzt sind belastbare Argumente, echte Erfolgsgeschichten und pragmatische Lösungen gefragt. β‘οΈ Change Adoption Curve erklären: Verstehe, wo deine Zielgruppen stehen – und wie du sie erreichst. π― So verbesserst du deine Change-Kommunikation gezielt Erfolgreiche Change-Kommunikation ist kein Sprint – sie ist ein Marathon mit taktischen Etappen. Was du brauchst: Zielgruppenverständnis: Kenne die Haltung deiner Adressaten zur Veränderung. Formatvielfalt: Storytelling für Early Adopters, Best Practices für die Early Majority. Kommunikationskontinuität: Gerade dann weitermachen, wenn es ruhig wird. Emotionale Intelligenz: Ängste und Unsicherheiten proaktiv adressieren. β Der Gamechanger: Kommunikation transformieren, bevor die Euphorie endet – nicht erst reagieren, wenn Widerstand spürbar wird. π Erfolgreiche Beispiele: Apple und Airbnb Apple und Airbnb zeigen eindrucksvoll, wie man den Chasm überwindet: Apple: Vom "Spielzeug" zum "Arbeitsgerät" für kreative Professionals. Airbnb:

1 May 2025
#002: Das persΓΆnliche Wiki - Dein digitales Gehirn zum Mitnehmen
Melde dich gleich zum Newsletter an π (https://stephanieselmer.com/anti-newsletter/) π Willkommen zu einer neuen Folge von "Go Crazy – Alles aus der Schublade"! Heute geht’s ans Eingemachte: Ich erzähle dir, warum ein **persönliches Wiki** dein absoluter Gamechanger werden kann – besonders, wenn du selbstständig bist, Projekte jonglierst oder einfach mit dieser verrückten **Informationsflut** da draußen besser umgehen willst. π§ β‘ In dieser Episode bekommst du nicht nur eine Einführung ins Thema, sondern auch eine sehr persönliche Story, warum ich irgendwann dachte: „Ich kann das mit dem Unternehmertum nicht – ich such mir besser wieder einen Job.“ Spoiler: Ich hab’s nicht gemacht. Stattdessen habe ich mein eigenes **Wissensmanagement-System** gebaut. Und ich will dir zeigen, wie du das auch kannst – ohne Technikfrust, ohne komplizierte Tools, aber mit viel Wirkung. π Warum du ein persönliches Wiki brauchst – und zwar gestern. Du kennst das bestimmt: Du gehst zu einem Vortrag, einem Workshop oder findest beim Scrollen irgendeine mega Idee. Du schreibst mit, bist Feuer und Flamme π₯ – und am nächsten Tag? Meetings, Projekte, Alltag. Die Notizen verschwinden irgendwo zwischen Schreibtisch, Post-it und digitalem Nirwana. Am Ende bleibt von dieser Inspiration... nichts. Glaub mir, ich kenn das zu gut. Ich hatte damals ein ganzes Notizbuch voller Ideen, Zitate, Zeichnungen – und nichts davon wurde je umgesetzt. Warum? Weil ich kein System hatte. Kein Ort, an dem diese Informationen lebendig geblieben wären. Kein Kontext. Keine Verknüpfung. Kein Wiederfinden. Nur Chaos. Und Frust. Und genau an diesem Punkt kam die Idee vom **persönlichen Wiki** ins Spiel. Es ist nicht einfach eine Sammlung von Notizen – es ist deine **digitale Kommandozentrale**. π‘ Was ist ein persönliches Wiki? Ein persönliches Wiki ist ein digitales System, in dem du dein Wissen, deine Gedanken, deine Projekte und deine Impulse so organisierst, dass du jederzeit darauf zugreifen, sie weiterentwickeln und miteinander verknüpfen kannst. Anders als ein normales Notizbuch oder eine App mit linearen Listen basiert ein persönliches Wiki auf **vernetztem Denken**. Das bedeutet: Du schreibst Informationen nicht einfach runter, sondern verknüpfst sie direkt mit anderen Themen, Ideen oder Anwendungen. So entsteht ein lebendiges Netz aus Wissen, das dich wirklich weiterbringt. π Es geht nicht mehr darum, einzelne Inhalte zu speichern. Es geht darum, **Beziehungen zwischen deinen Gedanken** sichtbar und nutzbar zu machen. Das ist nicht nur praktisch – das ist ein echter **Produktivitäts-Booster**. Vom Zettelkasten zum digitalen Second Brain π§ π» In der Folge erzähle ich auch von meiner Entdeckung des **Zettelkastens von Niklas Luhmann** – einem der produktivsten Denker seiner Zeit. Er hat tausende Ideen auf kleine Zettel geschrieben, sie mit einem cleveren Nummern-System miteinander verbunden – und daraus Bücher, Essays und Vorträge generiert. Luhmann hat gesagt: "Meine Assistenten würden mich nur stören – ich rede lieber mit meinem Zettelkasten." Ganz ehrlich: Ich hab das gelesen und dachte mir – GENAU DAS WILL ICH AUCH! Aber ich wollte keinen Zettelkasten mit Papier und Apothekerschubladen. Ich wollte ein digitales, flexibles, anpassbares **Second Brain**. Etwas, das mir hilft, meine Themen zu strukturieren, meine Projekte zu führen und meine Ideen festzuhalten – ohne sie zu verlieren. Heute ist mein persönliches Wiki genau das: Ein Ort, an dem alles zusammenkomm

1 May 2025
#001: Was ist ''Go Crazy' und warum gibt es diesen Podcast?
π§ Willkommen zur allerersten Folge von „Go Crazy – Alles außer Schublade“ π Wenn du das Gefühl hast, in einer Welt zu leben, die sich immer schneller dreht, komplexer wird und in der die alten Antworten nicht mehr funktionieren – dann bist du hier genau richtig. In dieser ersten Episode geht es um nicht weniger als einen radikalen Neuanfang. Ich lade dich ein, gemeinsam mit mir einen neuen Weg zu gehen. Einen Weg, der nicht immer bequem ist – aber notwendig. Der Titel dieser Folge ist zugleich ein Versprechen: „Go Crazy“ – nicht im Sinne von durchdrehen, sondern im besten Sinn des Wortes: Sei verrückt genug, anders zu denken, querzudenken, über die gewohnten Grenzen hinaus. π Warum dieser Podcast entstanden ist, was er mit deinem Denken macht und warum du vielleicht demnächst beim Hosenanziehen an mich denken wirst – all das und mehr erfährst du in dieser ersten Folge. Also: Lass uns losgehen. Go Crazy! --- π€― Warum „Go Crazy“? „Go Crazy“ ist kein Aufruf zur Kopflosigkeit. Es ist ein Aufruf zum bewussten Bruch mit alten Denkmustern. Die Welt, wie wir sie kennen, verändert sich rapide. Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Remote Work, Unsicherheit, Vernetzung – das sind nicht nur Buzzwords, sondern realer Alltag. In diesem Alltag helfen uns Best Practices von gestern oft nicht mehr weiter. Wir brauchen neue Perspektiven, kreative Lösungsansätze und die Fähigkeit, Ungewissheit nicht nur auszuhalten, sondern produktiv zu nutzen. Genau hier setzt der Podcast an. Go Crazy ist also keine Spinnerei, sondern eine Denkhaltung, die wir dringend brauchen, wenn wir Zukunft gestalten wollen. π‘ --- π§ Alte Denkweisen = alte Probleme Vielleicht kennst du dieses berühmte Zitat von Einstein: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Genau das ist der Kern von Go Crazy. Viele Menschen haben das Gefühl, über den Tellerrand zu schauen – und drehen sich trotzdem weiter im Hamsterrad. Oder besser gesagt: Sie tanzen in einer größeren Schüssel, aber die Schüssel bleibt. π Warum? Weil unser Gehirn auf Effizienz getrimmt ist. Es liebt Muster, nicht Störungen. Alles Neue kostet Energie und fühlt sich im ersten Moment falsch an. Ein banales Beispiel, das ich im Podcast erzähle: Versuch mal, morgens dein anderes Bein zuerst in die Hose zu stecken. Du wirst dich wundern, wie komisch sich das anfühlt. Und genau dieses Gefühl zeigt, wie tief unsere Routinen verankert sind. Veränderung beginnt eben oft mit einem kleinen Stolpern. π --- π₯ Die Angst vor Veränderung – sozialer Druck lässt grüßen Es ist nicht nur unser Gehirn, das Veränderung schwierig findet. Auch das soziale Umfeld spielt eine große Rolle. Familie, Freunde, Kollegen – sie haben Erwartungen. Und sobald wir aus diesen Erwartungen ausbrechen, spüren wir: Das kann gefährlich werden. Nicht im physischen Sinn, sondern im emotionalen. Denn Zugehörigkeit war für uns evolutionär überlebenswichtig. In der Gruppe jagen, sich schützen, Ressourcen teilen – das war über Jahrtausende die Realität. Heute droht keine Höhle mehr, aber unser Bedürfnis nach Anerkennung ist geblieben. Kein Wunder also, dass Veränderung oft mit Unsicherheit und Angst verbunden ist. π¬ Und trotzdem: Wer wachsen will, muss bereit sein, sich selbst und andere herauszufordern. Veränderungsbereitschaft ist keine Eigenschaft, die man einfach hat. Sie ist ein Muskel, der trainiert werden will. --- ποΈ Warum ich diesen Podcast gest

20 Apr 2025
#000 β Bald geht's los
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