27 Oct 2026
Warum bleiben wir, obwohl wir gehen könnten - über Veränderung, alte Muster und Eigenverantwortung #52
Moini ihr Raketen 🚀
Warum halten wir an Dingen fest, von denen wir längst wissen, dass sie uns nicht guttun?
An ungesunden Gewohnheiten. An alten Glaubenssätzen. An hinderlichen Verhaltensmustern. Manchmal sogar an einem ganzen Leben, das sich eigentlich längst nicht mehr richtig anfühlt.
Und warum ist der Wunsch nach Veränderung oft so viel größer als unsere Bereitschaft, tatsächlich etwas dafür zu tun?
In dieser Folge habe ich erneut den wunderbaren Robin zu Gast. Wir haben uns schon einmal über seine Arbeit und unsere beruflichen Schnittmengen unterhalten. Dieses Mal wollte ich allerdings etwas tiefer graben.
Robin arbeitet unter anderem mit Hypnose, Breathwork und verschiedenen Coachingmethoden. Gemeinsam sprechen wir darüber, was Menschen an Veränderung hindert, weshalb alte Muster so hartnäckig sein können und warum es manchmal schmerzhafter erscheint, etwas zu verändern, als in einer unbefriedigenden Situation zu bleiben.
Denn Veränderung beginnt nicht unbedingt dort, wo wir endlich wissen, was wir tun sollten. Sondern dort, wo wir anfangen, tatsächlich etwas anders zu machen, sei es noch so klein.
Wir sprechen unter anderem darüber:
Warum Hypnose wenig mit dem zu tun hat, was viele aus Bühnenshows kennen.
Weshalb der Wunsch nach Veränderung allein häufig nicht ausreicht.
Warum wir manchmal lieber im vertrauten Unbehagen bleiben, als uns auf etwas Neues einzulassen.
Wo der Unterschied zwischen „Ich kann gerade nicht“ und „Ich bin noch nicht bereit“ liegen könnte.
Warum Selbstoptimierung auch irgendwann zu viel werden kann.
Warum auch Coaches nicht ständig alles perfekt im Griff haben.
Und natürlich geht es um Selbstverantwortung.
Allerdings nicht im Sinne von „Reiß dich einfach zusammen“. Denn nicht jede Veränderung ist für jeden Menschen zu jedem Zeitpunkt gleichermaßen möglich.
Vielmehr stellen wir die Frage, wie wir wieder mehr Handlungsspielraum gewinnen können – und welche Unterstützung uns dabei helfen kann.
Besonders spannend fand ich Robins Gedanken, dass Veränderung etwas ist, das wir mit der Zeit üben können. Dass es leichter werden kann, Gewohntes loszulassen, wenn wir bereits erlebt haben, dass wir auch durch unangenehme Phasen hindurchkommen.
Und manchmal muss es dafür gar nicht gleich die ganz große Lebensveränderung sein.
Manchmal beginnt es damit, sich überhaupt wieder bewusst Zeit für sich zu nehmen.
Sich hinzusetzen.
Das Handy wegzulegen.
Und ein paar ruhige Atemzüge zu machen.
Nicht jede Veränderung braucht einen riesigen Plan. Aber irgendwann braucht sie einen Anfang.
Mehr über Robin:
https://www.robin-hypnose.de/ (https://www.robin-hypnose.de/)
Robins kostenlose Inhalte und Hypnose-Ausbildungsreihe auf YouTube:https://youtu.be/-Mg5kPETsko?si=KPS2Zd8Lt_IywJxV (https://youtu.be/-Mg5kPETsko?si=KPS2Zd8Lt_IywJxV)
Und jetzt interessiert mich:
Gibt es etwas in deinem Leben, von dem du schon lange weißt, dass du es verändern möchtest – aber bisher trotzdem nicht angegangen bist?
Vielleicht ist genau heute ein guter Tag für den ersten kleinen Schritt.
Wenn dir diese Folge etwas mitgegeben hat, teile sie gerne mit einem Menschen, für den sie ebenfalls wertvoll sein könnte. Und wenn du meinen Podcast unterstützen möchtest, freue ich mich über dein Abo und eine Bewertung.