KI verändert gerade, wie mittelständische Unternehmen arbeiten. Das Problem ist nicht der Mangel an Informationen — es sind die täglich 200 Meldungen, von denen drei relevant sind.
Genau die filtere ich. Jede Woche.
Ich bin Michael Hollmann, Gründer von IntelliWerk. Ich begleite Unternehmen zwischen 80 und 500 Mitarbeitenden bei KI-Strategie und -Einführung — als Berater, Trainer und jemand, der vorher selbst ein IT-Unternehmen geführt hat. Was hier landet, kommt aus echten Projekten, nicht aus Pressemitteilungen.
In jeder Folge:
· Die Meldungen der Woche, eingeordnet auf die Frage: Was heißt das für ein Unternehmen wie deins?
· Ein Learning Nugget — ein konkreter Prompt, eine Technik oder ein Workflow zum Sofort-Ausprobieren
· Die großen Linien: KI-Agenten, Skills, Kontext-Management und der Aufbau eines eigenen KI-Betriebssystems im Unternehmen
Für Geschäftsführerinnen, Bereichsleiter und alle, die KI nicht nur bestaunen, sondern einsetzen wollen.
15 Minuten. Kein Hype. Kein Buzzword-Bingo.
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Vor ein paar Monaten habe ich in einem Workshop eine Modellempfehlung gegeben. Sauber begründet, mit Preisen, Stärken und Grenzen. Als das Unternehmen sie umsetzen wollte, war sie überholt.
Diese Woche liefert dafür ungewöhnlich klare Belege: Google hat die dritte Flash-Version in sechs Wochen veröffentlicht, Meta die vierte Modellversion in fünf Monaten, und die Preise für Modellaufrufe fallen um den Faktor zehn. Gleichzeitig stuft Brüssel ChatGPT erstmals als Suchmaschine ein, OpenAI erklärt das eigene Spitzenmodell für sicherheitskritisch, und eine Untersuchung zeigt, dass KI-Agenten nicht einschätzen können, wie lange sie für eine Aufgabe brauchen.
In sieben Minuten sortiere ich, was davon für den Mittelstand wirklich zählt — und welche fünf Wörter aus einer fertigen Auswertung eine präsentierbare Ansicht machen.
1 Sept 2026
#4 - Worauf darf deine KI eigentlich zugreifen?
Beim Einrichten eines KI-Assistenten fällt fast immer derselbe Satz: „Geben wir ihm einfach alles, dann muss er nicht dauernd nachfragen." Diese Folge zeigt, warum genau dort aus einem Werkzeug ein Risiko wird — und wie du die Grenze in einer halben Stunde bewusst ziehst.
Die Themen: Ein deutscher Broker öffnet das Wertpapierdepot für ChatGPT, Claude und Grok. OpenAI legt offen, wie sich 1.200 Agenten über einen Kanal fanden, den niemand gebaut hatte. Claude merkt sich jetzt überall dasselbe. Ein Mittelständler kommt von 25 auf 3 Fehler pro Woche — mit einer einzigen Zahl. Und bei Rostock entsteht ein Rechenzentrum für 5,6 Milliarden Euro.
Dazu die Technik der Woche: die Drei-Zeilen-Zugriffsliste, mit der dein Assistent selbst begründet, was er wirklich braucht.
Klartext zu KI für den Mittelstand. Jede Woche neu, auch als Newsletter: intelliwerk.eu/newsletter
25 Aug 2026
#3 · Wer gibt das bei euch eigentlich frei?
In dieser Folge zeige ich, warum nicht die Technik, sondern fehlende Verantwortlichkeiten das größte Hindernis für KI im Mittelstand sind. Seit dem EU AI Act ist klar: Wer KI-Inhalte veröffentlicht, muss sie auch kennzeichnen – doch oft fehlt der Überblick, wer was freigibt. Ich spreche über die neuen Risiken von KI-Phishing, warum klassische Erkennungsregeln nicht mehr reichen und wie Unternehmen echte Sicherheit schaffen können. Außerdem erfährst du, warum saubere Daten wichtiger sind als ausgefeilte Modelle und wie du mit einem einfachen Praxistest Klarheit in deine KI-Prozesse bringst. Am Ende bleibt die Frage: Wie viele KI-generierte Inhalte verlassen dein Unternehmen jede Woche – ohne Freigabe?
17 Aug 2026
#2 · Niemand schaut in die Einstellungen
In dieser Folge geht es um Voreinstellungen — und darum, wie viel sie über deinen KI-Einsatz entscheiden. Microsoft streicht mehrere Copilot-Funktionen, Mistral verkauft die Datenverarbeitung in Europa als kostenpflichtiges Upgrade, Anthropic baut ein unsichtbares Wasserzeichen in seine Texte, und ein Spitzenmodell braucht wegen einer einzigen Werkseinstellung 21 Minuten für eine Kleinigkeit.
Dazu zwei Techniken zum Ausprobieren: Wie du dein KI-Werkzeug sein eigenes Gedächtnis schreiben lässt — und eine 20-Minuten-Inventur, mit der du herausfindest, welche KI-Werkzeuge in deinem Unternehmen wirklich im Einsatz sind.
Klartext zu KI für den Mittelstand. Jede Woche neu, auch als Newsletter: intelliwerk.eu/newsletter
6 Aug 2026
#1 · Ein Word-Dokument reicht
Ein präpariertes Word-Dokument reicht. Kein Hackerfilm, kein Darknet — eine ganz normale Datei, wie sie täglich in deinem Posteingang landet.
Genau darum geht es in dieser Folge: Ein Sicherheitsforscher hat gezeigt, wie sich unsichtbare Anweisungen in Dokumenten verstecken lassen, die beim Weiterverarbeiten mit Copilot in neue Dateien mitwandern. Microsoft hat das Problem bestätigt, nach 144 Tagen gibt es noch keine Lösung. Wer KI gerade in Office ausrollt, braucht jetzt eine einfache Regel für Dokumente von außen.
Dazu zwei weitere Themen aus Woche 31: Das Landgericht München hat den KI-Musikgenerator Suno wegen Urheberrechtsverletzung verurteilt — was das für alle bedeutet, die generative Inhalte nach außen geben. Und die Preise für starke KI-Modelle fallen deutlich, was gescheiterte Projekte plötzlich wieder rechnen lässt.
Zum Schluss ein Handgriff zum Sofort-Ausprobieren: der eine Satz, der deine Prompts spürbar besser macht, ohne dass du Prompt-Deutsch lernen musst.
Die KI-Werkstatt sortiert jede Woche in rund zehn Minuten, was für den Mittelstand und für deine tägliche Arbeit wirklich zählt. Kein Hype, kein Buzzword-Bingo.
6 Aug 2026
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