Liebe Eltern von beeinträchtigten Kinder, ihr seid nicht alleine!
Wir wollen euch Eltern eine Stimme geben und zeigen, wie euer Alltag wirklich aussieht. Dafür haben wir diesen Podcast ins Leben gerufen, um euch endlich Gehör zu verschaffen.
Im Mein Herz lacht Podcast kommen Eltern von Kindern mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen zu Wort, die von ihren täglichen Herausforderungen berichten und wie sie diese meistern. Wir müssen das Rad nicht immer wieder neu erfinden, sondern können voneinander lernen.
Wir wollen aber auch Experten interviewen, die ihr Wissen an euch weitergeben und euch mit ihrem Rat zur Seite stehen. Mit ihnen sprechen wir über Themen, die euch bewegen. Falls ihr Wünsche oder Vorschläge habt, schreibt uns. Dann planen wir diese Themen mit ein. Anregungen sind jederzeit willkommen. Gemeinsam sind wir stark und möchten das Thema Inklusion voran treiben!
Doppelperspektive – wenn eine Pädagogin Mutter eines behinderten Kindes wird
Als Förderschullehrerin wusste Hannah viel über Kinder mit Behinderung und Inklusion. Dann kam ihr eigenes Kind mit einer Behinderung auf die Welt. Plötzlich war sie nicht mehr nur Pädagogin, sondern selbst betroffene Mutter.
„Ich war gar nicht so gut vorbereitet, wie man denken könnte. Und das hat mich auch erschreckt“, sagt Hannah rückblickend.
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich ihre Perspektive verändert hat und welche Herausforderungen der Schulalltag beim Thema Inklusion mit sich bringt.
1 Sept 2026
Vorhang auf für die Unsichtbaren
Sie sind zwei Schwestern und waren fast zeitgleich schwanger: Franzi und Maiky Leminski. Mit dickem Bauch träumten sie von gemeinsamen Ferien mit den Kindern. Stattdessen bekamen sie zwei Diagnosen: Maikys Sohn ist im Autismus-Spektrum, Franzis Tochter hat das seltene Joubert-Syndrom.
Was macht das mit einer Schwester-Beziehung? Und wie geht man mit Isolation, Trauer und den Themen pflegender Eltern um? In dieser Folge erzählen die beiden nicht nur sehr ehrlich von ihren Herausforderungen, sondern auch davon, warum sie ein eigenes Theaterstück auf die Beine stellen und den Verein „Unsichtbar tragen e.V.“ gegründet haben.
1 Aug 2026
Jetzt erst recht – ich versteck mich nicht mehr
Spontan nach der Schule ins Schwimmbad? Einfach mal Freunde treffen? Für viele Familien ist das selbstverständlich. Für Hülya Köksal nicht. Bei ihrer Tochter wurde ein seltener Gendefekt diagnostiziert, es folgte eine Trennung. Seither bestimmen Therapien, Arzttermine und Bürokratie ihren Alltag. Vieles, was früher selbstverständlich war, ist heute nicht mehr möglich.
„Mein Kind war nie das Problem“, sagt Hülya. Was sie belastet, sind Vorurteile, fehlendes Verständnis und das Gefühl, oft unsichtbar zu sein. „Ich wollte mich nicht länger verstecken und meine Tochter auch nicht.“ Also begann sie, Schritt für Schritt an die Öffentlichkeit zu gehen – bis zur Teilnahme am Wettbewerb „Miss Germany“. In dieser Folge erzählt sie, warum Sichtbarkeit für sie der erste Schritt zu mehr Inklusion ist.
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