Andacht zum Palmsonntag - Johannes 17,1-8 - Verherrlicht werden
Verherrlicht werden
In manchen Familienunternehmen, Handwerksbetrieben und Geschäften fand oder findet gegenwärtig gerade hier in Ostdeutschland nach etwa 30 Jahren die Geschäftübergabe statt. Die Elterngeneration, die ihre Unternehmungen vor etwa 30 Jahren gegründet oder neu gegründet haben, gehen jetzt in den Ruhestand oder möchten es wenigstens. Sie möchten den Betrieb oder das Geschäft, wenn vorhanden, an den Sohn oder an die Tochter weitergeben. Manchmal funktioniert es aber leider nicht. Doch hier in unserem Busunternehmen funktioniert es.
Denn hier ist der Busunternehmer Wilhelm. Er hat sein Busunternehmen in den vergangenen 30 Jahren stetig aufgebaut. Von einem Bus auf 20 Busse. Und da sind 5 Luxus-Reisebusse dabei. Sein Unternehmen hat er auch gut durch die Corona-Pandemie, trotz aller Einschränkungen, gebracht. Jetzt geht es wieder aufwärts. Auch in der Reisebranche geht es wieder los. Die Mitarbeiter brauchte er nicht zu entlassen. Nur eine kurze Zeit von Kurzarbeit war nötig.
Doch jetzt ist es Zeit in den Ruhstand zu gehen und die Geschäftsführung an seinen Sohn Peter abzugeben. Peter hat das Geschäft von der Pike auf gelernt, hat als Busfahrer gearbeitet, kennt sich mit der Reisebranche aus und hat sogar nebenbei BWL studiert. Also die besten Vorraussetzungen um das Unternehmen weiterzuführen. Und er will es auch. Und er hat schon Ideen für Veränderungen und für Neues. Er möchte das Unternehmen einerseits im Sinne des Vaters weiterführen, aber auch verschieden Dinge verändern. Ist das möglich? Wilhelm hatte zwar die Leitung abgegeben, doch ist er bereit zu einer 100% Geschäftsübergabe, die zu allem Ja sagt und mitzieht.
Um eine ähnliche Geschäftsübergabe geht es heute in unserem Bibeltext.
2 Apr 2022
Andacht zum Sonntag Judica Markus 10,35-45 - Ein Beispiel von Größe
Ein Beispiel von Größe
Ein Busfahrer und ein Pfarrer stehen vor dem Himmelstor. Der Busfahrer kommt in den Himmel, der Pfarrer in die Hölle. Entsetzt beschwert sich der Pfarrer: "Ich habe jeden Sonntag zu den Leuten gepredigt und nun komme ich in die Hölle und dieser Busfahrer kommt in den Himmel! Was soll denn das?"
Antwort: "Ganz einfach: Wenn du gepredigt hast, haben alle Kirchgänger geschlafen, wenn der Busfahrer aber gefahren ist, haben alle, die im Bus waren, angefangen zu beten!"
Also ich hoffe ihr schlaft heute nicht, damit ich in den Himmel komme?
Um den Himmel, besser gesagt um das Himmelreich, geht es uns heute. Damit ist das Reich Gottes gemeint, auf das wir als Christen hinleben.
Manchmal ist es gut, wenn man Beziehungen hat. Die Bibel berichtet uns von zwei Jünger Jesu, die wie auch die anderen Jünger Freunde von Jesus sind. Weil sie so gute Beziehungen zu Jesus hatten, wollten sie diese Beziehungen auch gleich nutzen. Denn Beziehungen schaden ja schließlich nur dem, der sie nicht hat.
Also wenn man etwas im Leben erreichen will, dann darf man nicht so bescheiden sein, dann sollte man schon das Ziel haben, die Nummer eins zu sein. Ja und die beiden Brüder haben gedacht: Ok die Nummer eins werden wir nicht, die ist ja Jesus. Aber Nummer zwei und Nummer drei und neben ihm auf dem Thron, das sollte schon drin sein.
27 Mar 2022
Andacht zum Sonntag Lätare -1.Korinther 1,3-7 -Trost erfahren
Trost erfahren
An der Praxistür der beliebten Allgemeinärztin in der Kleinstadt klingelt es Sturm. Etwas abgehetzt, mit einer großen Einkaufstasche kommt eine Frau in die Praxis hineingestürmt. Sie hat ihr 3-jähriges Kind an der Hand.
"Ich muss noch dringend zur Ärztin, auch wenn ich keinen Termin habe", sagt sie und nimmt im Wartezimmer Platz. Dort greift sie gehetzt zu den Illustrierten, nachdem sie dem Kind ein paar Gummibärchen und etwas Spielzeug zugesteckt hat.
"Die roten Flecken dort am Arm gehen einfach nicht weg", sagt sie später im Behandlungszimmer zur Ärztin, dann schaut sie auf die Uhr. Der Kindergarten ist gleich zu Ende, die fünfjährige große Tochter will abgeholt werden.
Die Ärztin schaut sich den Arm des Kindes an. Nichts Bedrohliches, aber sie sagt noch nichts, denn sie ahnt etwas. Dann greift sie ins Regal und holt eine Salbe heraus, mit einem klangvollen Namen.
"Die reiben sie bitte ein. Jeden Morgen und jeden Abend 10 Minuten lang. Das machen Sie bitte 14 Tage, dann wird es besser werden."
"Ehrlich?", fragt die Mutter, etwas skeptisch.
Aber es wurde besser. Und das lag nicht an der Salbe, die hatte kaum Wirkstoffe. Sie war eher ein Placebo. Es lag an der Zeit, die sich die Mutter für das Kind genommen hat. Und dass sie das Kind gestreichelt hat, beim Einreiben. Das tat ihr selbst gut, das tat dem Kind gut. Und die roten Flecken waren auf einmal verschwunden.
Heute geht es in unserer Andacht um Trost. Um echten Trost. Davon spricht der Predigttext, den wir gleich hören werden. Er spricht den Trost in eine spannungsreiche Zeit hinein. Eine spannungsreiche Zeit zwischen dem Apostel Paulus und der Gemeinde in Korinth, denn die haben Probleme miteinander. Sie kommen nicht miteinander aus, obwohl sie doch vieles miteinander verbindet.
Contact Predigtpodcast von PfarrerB
Guest appearances
Does not typically book guests
Based on episode analysis; this does not confirm that the show is currently accepting guests.
Host of Predigtpodcast von PfarrerB?
Claim your podcast to manage its listing and keep your show details accurate.
Pod Engine is an independent podcast discovery and analytics service and is not affiliated with or endorsed by this podcast. Artwork and show content belong to their owners. Full legal notice.
Explore this show Podcast research with Pod Engine