About Theranostik und Nuklearmedizin einfach erklärt
In sechs Folgen erklären Expertinnen und Experten aus der Nuklearmedizin, wie moderne Behandlungsmethoden mit radioaktiven Medikamenten bei Krebs funktionieren – verständlich und ohne Fachsprache. Die Reihe richtet sich an Patientinnen und Patienten, Angehörige und alle, die wissen möchten, was hinter Begriffen wie Theranostik, PET-CT oder Radiojodtherapie steckt.
Zu Gast sind Ärztinnen und Ärzte aus führenden bayerischen Universitätskliniken: der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), der Technischen Universität München (TUM), dem Universitätsklinikum Augsburg und dem Universitätsklinikum Würzburg (UKW). Die Podcast-Reihe ist ein Angebot des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF).
Mythen & Fakten: Der radioaktive Kontrollbereich entschlüsselt
Gäste: Prof. Dr. med. Matthias Eiber, Technische Universität München (TUM), PD Dr. med. Philipp Hartrampf, Universitätsklinikum Würzburg (UKW).
Wer eine nuklearmedizinische Therapie erhält, verbringt einige Tage in einem sogenannten radioaktiven Kontrollbereich. Was das bedeutet, wie der Alltag dort aussieht und warum die Schutzmaßnahmen für Patientinnen und Patienten wichtig sind und diese und das Personal dadurch schützen, erklären PD Dr. med. Philipp Hartrampf und Prof. Dr. med. Matthias Eiber in dieser Folge. Sie gehen auf konkrete Alltagsfragen ein – von Besuchen durch Angehörige bis zur natürlichen Radioaktivität, der wir alle täglich ausgesetzt sind.
1 Jul 2026
Jodkapsel gegen Krebs: Die unsichtbare Waffe
Gäste: Dr. med. Liam Widjaja, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Michael Gammel, Technische Universität München (TUM).
Die Radiojodtherapie ist eine der ältesten und am besten untersuchten Methoden der Nuklearmedizin. Sie richtet sich gezielt gegen Schilddrüsenkrebszellen, ohne das umliegende Gewebe wesentlich zu belasten. In dieser Folge erklären Dr. med. Liam Widjaja und Michael Gammel, wie die Behandlung abläuft, warum ein stationärer Aufenthalt notwendig ist und welche Nebenwirkungen wirklich zu erwarten sind. Sie gehen auch auf häufige Fragen ein, die Patientinnen und Patienten vor der Therapie haben.
1 Jul 2026
Neuroendokrine Tumore, gezielte Hilfe
Gäste: PD Dr. med. Adrien Holzgreve, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Michael Gammel, Technische Universität München (TUM).
Neuroendokrine Tumore werden oft erst spät erkannt, weil ihre Symptome unspezifisch sind. In dieser Folge erklären PD Dr. med. Adrien Holzgreve und Michael Gammel, wie die Nuklearmedizin sowohl bei der Diagnose als auch bei der Behandlung hilft. Sie gehen auf die Bildgebung, die Peptidrezeptor-Radionuklidtherapie (PRRT) und individuelle Therapieentscheidungen ein – und zeigen, was Betroffene und Angehörige konkret erwarten können.
1 Jul 2026
Präzisionswaffe gegen Prostatakrebs? Die Radioligandentherapie
Gäste: Dr. med. Helen Scholtissek, Universitätsklinikum Augsburg, Luisa Willner, Technische Universität München (TUM).
Die Radioligandentherapie ist eine Behandlungsmethode, die beim fortgeschrittenen Prostatakrebs gezielt an Tumorzellen andockt und diese von innen bestrahlt. In dieser Folge erklären Dr. med. Helen Scholtissek und Luisa Willner, wie die Therapie funktioniert, wer dafür in Frage kommt und welche Nebenwirkungen auftreten können. Sie sprechen außerdem darüber, was Patienten vor, während und nach der Behandlung erwartet – und ob das Verfahren auf andere Krebsarten übertragbar ist.
1 Jul 2026
Krebszellen zum Leuchten bringen: Die Magie der PET-CT
Gäste: PD Dr. med. Kerstin Michalski, Universitätsklinikum Würzburg (UKW), Dr. med. Martin Hügle, Universitätsklinikum Augsburg.
Ein PET-CT macht sichtbar, wo im Körper Tumorzellen aktiv sind – und das mit hoher Genauigkeit. In dieser Folge erklären PD Dr. med. Kerstin Michalski und Dr. med. Martin Hügle, wie die Untersuchung abläuft, was dabei im Körper passiert und für wen sie sinnvoll ist. Sie gehen auch auf häufige Fragen ein: Wie hoch ist die Strahlenbelastung? Was sollte man vor der Untersuchung wissen? Und was passiert mit den Ergebnissen?
1 Jul 2026
Diagnostik und Therapie in einem – Das Grundprinzip der Theranostik
Gäste: Prof. Dr. med. Matthias Eiber, Technische Universität München (TUM), Prof. Dr. med. Constantin Lapa, Universitätsklinikum Augsburg.
Theranostik verbindet zwei Schritte, die in der Medizin bislang getrennt waren: die Diagnose eines Tumors und seine gezielte Behandlung – mit demselben Wirkstoff. In dieser Folge erklären Prof. Dr. med. Constantin Lapa und Prof. Dr. med. Matthias Eiber, wie das sogenannte Schlüssel-Schloss-Prinzip funktioniert, welche Krebsarten davon profitieren und was Patientinnen und Patienten von dieser Therapieform erwarten können. Außerdem räumen sie mit verbreiteten Vorbehalten gegenüber radioaktiver Strahlung auf.
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