About Transformator – Der Podcast für eine kulturelle Bildungslandschaft
Abwanderung von Talenten aus ländlichen Umgebungen? Ein Bildungsniveau, das nicht Schritt hält? Innovationskraft auf Reserve?
Kommunen stehen vor enormen Herausforderungen – vom regionalen Struktur- bis hin zum deutlich spürbaren Gesellschaftswandel. Wie stellen sie selbst Weichen für eine erfolgreiche kommunale Zukunft? Und wie können sie das Zusammenleben und die Gemeinschaft sowohl in urbanen als auch in ländlichen Räumen stärken?
Mit Kultureller Bildung. Auf spielerische Weise bringen kulturelle Bildungsangebote Menschen vor Ort zusammen – ob in der Bildenden Kunst, mit digitalen Medien, in Schreibwerkstätten, mit Film und Fotografie, Musik und Rhythmik, Spiel und Zirkus, Tanz und Theater. Im Zentrum steht das freiwillige Miteinander.
Damit bieten Kunst, Spiel und ästhetische Erfahrungen die Chance, die Welt aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. So schafft Kulturelle Bildung Zugänge zu den Themen unserer Zeit und prägt die Diskurse um „Bildungslandschaften“, „Ganztag“, „Bildungsgerechtigkeit“ und „Lebenslanges Lernen“. Denn wo Menschen ermutigt werden, Visionen zu entwickeln und im alltäglichen Leben gesellschaftliche Entwicklungen mitzugestalten, werden Kommunen zu lebenswerten und attraktiven Orten.
Mit Akteur*innen aus Fachpraxis und Bildungskommunen bespricht der Podcast für eine kulturelle Bildungslandschaft deshalb, wie Kulturelle Bildung fest im kommunalen Bildungsmanagement verankert werden kann und wo sie bereits erfolgreich wirkt.
„Transformator – Der Podcast für eine kulturelle Bildungslandschaft” wird herausgegeben von der Fachstelle Kulturelle Bildung im kommunalen Bildungsmanagement der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ).
Publisher
Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ)
Wie kommt Kulturelle Bildung in die Fläche? In ländlichen Räumen stellt sich diese Frage besonders dringlich. In der vierten Folge von „Transformator – der Podcast für eine kulturelle Bildungslandschaft“ besuchen wir den Landkreis Würzburg, einen sogenannten Kragenlandkreis mit 52 Gemeinden und fast 60 Kilometern Ausdehnung von Nord nach Süd. Hier arbeiten das Bildungsmanagement des Landkreises und die Volkshochschule gemeinsam daran, dass Kulturelle Bildung nicht nur im urbanen Zentrum Würzburg erlebbar ist, sondern Angebote auch dort stattfinden, wo die Menschen leben.
Mit Sinika Liebert vom Bildungsmanagement des Landkreises und Sabrina Hüttner, Leiterin der vhs Würzburg & Umgebung, sprechen wir darüber, was eine Nahversorgung mit Kultureller Bildung in ländlichen Räumen bedeutet, warum Angebote bei den Bedarfen und Ideen vor Ort ansetzen müssen und weshalb es manchmal besser ist, ins kalte Wasser zu springen und einfach zu machen, statt auf die perfekte Bedarfsanalyse zu warten. Es geht um die Volkshochschule als niedrigschwelligen Bildungsort und Netzwerkpartner, um engagierte Menschen in den Gemeinden, um die Sichtbarkeit und Kooperation und um die Vision, Kulturelle Bildung in möglichst vielen Gemeinden nachhaltig zu verankern.
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1 Jul 2026
„Gelungener Ganztag ist einer, wo die Kinder gerne hingehen“
Ganztag ist mehr als der Rechtsanspruch: Qualitativ stark, kooperativ und nachhaltig soll er sein – am besten mit Kultureller Bildung und ihren Potenzialen für Bildungsgerechtigkeit in tragender Rolle. Und diese entsteht vor Ort. Also sind die Kommunen gefragt. Doch wie können Kommunen Ganztag mit Kultureller Bildung stärken? Damit beschäftigt sich die Sonderfolge von „Transformator – der Podcast für eine kulturelle Bildungslandschaft“, live aufgenommen auf der Zukunftskonferenz Ganztag am 2. Juni 2026 in Berlin.
Moderatorin Laura Vorsatz spricht mit Julia Nierstheimer (Geschäftsführerin des Bundesverbands der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e. V.), Sarah Jäger (Mitglied des Landesjugendbeirats Rheinland-Pfalz) und Dr.in Anna-Maria Seemann (Lehrgangsleitung Akademie für Ganztagspädagogik) darüber, was Kulturelle Bildung im Ganztag leisten kann, warum es ohne Partizipation nicht geht und wie Schulen, Kommunen und außerschulische Akteur*innen zusammenarbeiten können, damit aus guten Ideen tragfähige Kooperationen werden.
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27 Nov 2025
„Begegnungen schaffen, die eine Bedeutung haben“
Direkt an der deutsch-polnischen Grenze, zwei Städte in einem: Frankfurt auf der einen Seite, das polnische Słubice auf der anderen Seite der Oder. Im „heimlichen Stadtzentrum“ der europäischen Doppelstadt, dem KUKURYKU!, treffen wir den Gründer des Kunst- und Kulturzentrums Philip Murawski und Sören Bollmann, Leiter des Frankfurt-Słubicer Kooperationszentrums und des Bildungsbüros sowie Referent für internationale Zusammenarbeit der Stadt Frankfurt (Oder). Im Gespräch geht’s um die Potenziale von Kultureller Bildung als Beitrag für die Demokratiebildung und um das Ziel eine grenzüberschreitende deutsch-polnische Bildungslandschaft zu etablieren.
8 Oct 2025
„Der Traum ist eine nahtlose kulturelle Bildungsbiografie“
Mitten im Grünen und doch in unmittelbarer Nachbarschaft zu Lübeck und Hamburg liegt der Kreis Stormarn: In der Kita Moordamm treffen wir die Leiterin Jana Schmidt und Teresa Krohn. Letztere arbeitet im Stabsbereich Kultur der Kommune Stormarn mit den Schwerpunkten Kulturelle Bildung, Kulturmanagement und Bildungskommune. Gemeinsam sprechen wir über frühkindliche Kulturelle Bildung und über das, was sie antreibt, sich für eine kulturelle Bildungsbiografie stark zu machen. Die beiden zeigen, wie eine gute Zusammenarbeit zwischen Kommune, Bildungsträgern und Akteur*innen der Kulturellen Bildung aussehen kann und warum es sich lohnt, schon die Kleinsten mit ihren kreativen Ideen teilhaben zu lassen.
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8 Jul 2025
„Das große Klischee ist, hier ist nichts.“
Der Burgenlandkreis im südlichen Sachsen-Anhalt: Eine der acht Kommunen, die sich im Rahmen des BMBFSFJ-Programms „Bildungskommunen“ auf den Weg machen, Kulturelle Bildung vor Ort zu stärken und so für mehr Bildungsgerechtigkeit und soziale, kulturelle und politische Teilhabe sorgen. In der Kultur- und Bildungsstätte Kloster Posa in Zeitz treffen wir Lion Hartmann, Kulturmanager und Koordinator für Kulturelle Bildung im Bildungsbüro des Landkreises, und Philipp Baumgarten, Bildender Künstler, Herausgeber und Kulturmanager. Wir sprechen über Netzwerkarbeit in ländlichen Räumen und über das, was sie antreibt, sich für Kulturelle Bildung und Kultur stark zu machen. Die beiden zeigen, welches Potenzial vermeintlich abgehängte Orte entfalten können, wenn Kommunen ihre Akteur*innen kennen, unterstützen und mit ihnen zusammenarbeiten.
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