About Unheimliche Heimat – Gruselgeschichten auf der Spur
Steckt in Gruselgeschichten ein wahrer Kern? Hier geht es um unheimliche Erlebnisse und mysteriöse Orte. Gruselgeschichten faszinieren und erschrecken – nicht nur zu Halloween. Nicht allein im Dunkeln hören!
Festung Königstein: Der kopflose Baron und der DDR-Bunker
Ein Baron soll mit dem Kopf unter dem Arm auf der Festung Königstein umgehen. Mario Süßenguth folgt den Spuren des Goldmachers von Klettenberg, der August dem Starken Gold versprach - und 1720 unter dem Richtschwert endete. Warum wurde er ausgerechnet hier und unter Ausschluss der Öffentlichkeit hingerichtet? Doch die Festung hütet noch ein anderes Geheimnis: einen DDR-Bunker, der im Ernstfall auch Schutz vor einem Atomangriff bieten sollte. Hinter Stahltüren erkundet Mario die beklemmenden Räume der Zivilverteidigung. Wer hätte dort Zuflucht gefunden, wie hätte das Leben im Bunker ausgesehen – und warum blieb der Zugang selbst den meisten Festungsmitarbeitern verwehrt? Eine Spurensuche zwischen Alchemie, Spuksage und Kaltem Krieg. Inhaltshinweis: Diese Folge enthält Schilderungen einer historischen Hinrichtung.
19 Oct 2026
Teufelsstein: War dieser Felsen ein Sonnenheiligtum?
Zwei gewaltige Abdrücke im Granit sollen vom Hinterteil des Teufels stammen. So erzählt es eine Sage über den Teufelsstein von Plieskowitz bei Bautzen. Doch verbirgt sich hinter dem Felsen vielleicht eine viel ältere Geschichte? Mario Süßenguth trifft den Privatforscher Ralf Herold. Er vermutet, dass der Teufelsstein einst ein vorchristliches Sonnenheiligtum gewesen sein könnte. Sein Hinweis: Zur Tag-und-Nacht-Gleiche fällt das Licht der aufgehenden Sonne durch eine markante Felsspalte. Herold und seine Mitstreiter haben ähnliche Ausrichtungen an mehreren Felsen der Oberlausitz untersucht. Doch was davon lässt sich wissenschaftlich belegen? Eine Spurensuche zwischen Teufelssage, Sonnenkult und archäologischem Rätsel.
12 Oct 2026
Aliens in der DDR: UFO-Glaube im Sozialismus
UFOs, Außerirdische und geheime Botschaften aus dem All – wie passten solche Vorstellungen in die DDR? Der sozialistische Staat berief sich auf eine wissenschaftlich-materialistische Weltanschauung und bekämpfte Aberglauben, Parapsychologie und andere als irrational bezeichnete Vorstellungen. Gleichzeitig begeisterten sich viele Menschen für Science-Fiction und die Frage nach außerirdischem Leben. Mario Süßenguth trifft einen Dresdner Physiker, der 1969 einen Science-Fiction-Club gründete, überzeugter Kommunist war – und heute daran glaubt, dass Außerirdische die Erde besucht haben könnten. Seine Faszination führt von DDR-Zukunftsliteratur bis zur Präastronautik und den Thesen Erich von Dänikens. Der Soziologe Andreas Anton ordnet ein, wie die DDR mit UFOs und paranormalen Phänomenen umging und was die Wissenschaft heute über außerirdisches Leben sagen kann. Eine Spurensuche zwischen Sozialismus, Science-Fiction, Glauben und der großen Frage: Sind wir allein im Universum?
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