About Wasser.Welle. Der Podcast zum Wasser im Wandel des Rheinischen Reviers
Was bedeutet das Ende des Braunkohlenbergbaus für die Erft, das Grundwasser und die Menschen im Rheinischen Revier?
In Wasser.Welle. spricht Moderatorin Anna Hecker mit Fachleuten des Erftverbandes über die wasserwirtschaftlichen Herausforderungen des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Dabei geht es um den Umbau der Erft, den Wiederanstieg des Grundwassers, Hochwasser- und Starkregenvorsorge sowie um die Frage, wie eine sichere und nachhaltige Wasserwirtschaft der Zukunft aussehen kann.
Verständlich, nah an der Region und mit unterschiedlichen fachlichen Perspektiven zeigt Wasser.Welle., warum Wasser eine Schlüsselrolle im Rheinischen Revier spielt.
Wasser.Welle. ist ein Podcast des Projekts KOMM.RHEIN.REVIER. des Erftverbandes. Mehr Informationen unter: www.wasser-im-wandel.de
Förderhinweis: Wasser.Welle. entsteht im Förderprojekt KOMM.RHEIN.REVIER. Dieses wird über das Bundesprogramm STARK durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
Wie sicher ist mein Standort bei Hochwasser und Starkregen?
Starkregen kann nahezu überall auftreten. Hochwasser entsteht dagegen meist entlang von Flüssen und Gewässern. Doch wie lässt sich herausfinden, ob das eigene Haus gefährdet ist? Und wie können sich Kommunen und Privatpersonen besser schützen?
In dieser Folge von Wasser.Welle. spricht Anna Hecker mit Dr. Daniel Bittner, Abteilungsleiter Flussgebietsbewirtschaftung beim Erftverband. Gemeinsam blicken sie auf die Folgen des Klimawandels, den Wiederanstieg des Grundwassers und die besonderen Herausforderungen für den Hochwasserschutz im Rheinischen Revier.
Es geht um Schwammstädte, Hochwasserrückhaltebecken, interkommunale Zusammenarbeit und die Frage, welche Lehren aus dem Hochwasser von 2021 gezogen wurden. Außerdem erklärt Daniel Bittner, wie Bürgerinnen und Bürger ihr persönliches Risiko prüfen und mit oft einfachen Maßnahmen vorsorgen können.
17 Oct 2026
Wie werden sich die Gewässer nach dem Bergbauende entwickeln?
Viele Flüsse im Rheinischen Revier wurden über Jahrzehnte technisch ausgebaut. Besonders die Erft musste große Mengen Sümpfungswasser aus den Tagebauen ableiten. Mit dem Ende des Braunkohlenbergbaus gehen diese Wassermengen deutlich zurück – und der Fluss muss erneut umgebaut werden.
In dieser Folge von Wasser.Welle. spricht Anna Hecker mit Ruth Haltof, Ingenieurin in der Flussgebietsbewirtschaftung des Erftverbandes. Sie erklärt, wie eine Flussrenaturierung geplant wird, warum Kies, Totholz, Kurven und Auen für ein funktionierendes Gewässer wichtig sind und weshalb die eigentliche Bauphase häufig deutlich kürzer ist als die Planung.
Außerdem geht es um Hochwasserschutz, Klimaanpassung und die Frage, warum die Entwicklung der Gewässer den Strukturwandel für die Menschen in der Region sichtbar macht.
10 Oct 2026
Gibt es nach dem Bergbauende nasse Keller im Revier?
Über Jahrzehnte wurde im Rheinischen Revier Grundwasser abgepumpt, damit die Tagebaue trocken bleiben. Mit dem Ende des Braunkohleabbaus steigt dieses Wasser langfristig wieder an. Doch bedeutet das automatisch nasse Keller?
In dieser Folge von Wasser.Welle. spricht Anna Hecker mit Alina Konsten, Hydrogeologin beim Erftverband. Sie erklärt, warum der Grundwasserwiederanstieg nicht überall dieselben Auswirkungen hat, welche Rolle Flurabstände und natürliche Grundwasserverhältnisse spielen und warum insbesondere die Erftaue ein Sonderfall ist.
Außerdem geht es darum, wie sich gefährdete Bereiche mithilfe historischer Daten und Grundwassermodelle erkennen lassen, welche technischen Lösungen möglich sind und wie sich Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer schon heute über ihren Standort informieren können.
3 Oct 2026
Warum ist Rheinwasser nach dem Bergbauende so wichtig?
Mehr als 20 Milliarden Kubikmeter Wasser fehlen im Rheinischen Revier – fast die Hälfte des Bodensees. Mit dem Ende des Braunkohlebergbaus soll sich der Wasserhaushalt langfristig wieder selbst regulieren. Damit das nicht Jahrhunderte dauert, wird künftig Wasser aus dem Rhein in die Region geleitet.
Doch wofür wird das Rheinwasser genau gebraucht? Welche Rolle spielt es bei der Befüllung der Tagebaufolgeseen, beim Wiederanstieg des Grundwassers und beim Schutz von Feuchtgebieten? Muss das Wasser vorher aufbereitet werden? Und steht auch unter den Bedingungen des Klimawandels genügend Rheinwasser zur Verfügung?
Darüber spricht Anna Hecker in dieser Folge von Wasser.Welle. mit Dr. Nils Cremer, Hydrogeologe beim Erftverband.
26 Sept 2026
Ist unsere Wasserversorgung auch nach dem Bergbauende sicher?
Sauberes Trinkwasser ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Doch der Braunkohlenbergbau hat den Grundwasserhaushalt im Rheinischen Revier über Jahrzehnte stark verändert. Mit dem Ende des Bergbaus verändern sich die Voraussetzungen erneut.
In dieser Folge von Wasser.Welle. spricht Anna Hecker mit Stefan Simon, Abteilungsleiter Grundwasser beim Erftverband. Es geht darum, woher unser Trinkwasser heute kommt, wie Sümpfungsmaßnahmen das Grundwasser beeinflussen und warum Rheinwasser künftig eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung des Wasserhaushalts spielt.
Außerdem sprechen sie über Wasserqualität, Grundwasserneubildung und den künftigen Bedarf von Bevölkerung, Industrie und Landwirtschaft. Die zentrale Botschaft: Auch nach dem Bergbauende bleibt die Wasserversorgung im Rheinischen Revier langfristig sicher.
18 Sept 2026
Wie funktioniert unser Wasserhaushalt nach dem Braunkohleausstieg?
Mit dem Ende des Braunkohleabbaus verändert sich im Rheinischen Revier nicht nur die Energieversorgung. Auch der Wasserhaushalt muss über Jahrzehnte neu geordnet werden. Grundwasser steigt wieder an, Tagebauseen entstehen, Flüsse verändern sich – und die Region muss sich gleichzeitig auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten.
In der ersten Folge von Wasser.Welle. spricht Anna Hecker mit Dr. Dietmar Jansen, Bereichsleiter Gewässer und ständiger Vertreter des Vorstandes des Erftverbandes. Es geht um 20 Milliarden Kubikmeter abgepumptes Grundwasser, Planungszeiträume bis ins nächste Jahrhundert und die Frage, warum Wasser zu einem entscheidenden Faktor für den Strukturwandel wird.
Und es geht um Mut: Wie kann aus einer vom Braunkohlebergbau geprägten Landschaft eine klimaresiliente und regenerative Modellregion entstehen?
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