Wer schaut Sachen? Na wir! Oli und Janis schauen Filme und diskutieren darüber.
Ganz egal ob Filme, die wir lieben oder die wir hassen, Filme, die unsere Kindheit geprägt haben oder spät nachgeholte Bildungslücken, ob uralt oder brandneu, Rom-Com oder Slasher, obskurer Nischenfilm oder populärer Klassiker: Was auch immer auf Zelluloid gebannt wurde, wird in diesem Podcast von uns auf den Prüfstand gestellt.
Enthüllung (1994) - Handfeste Übergriffe und körperlose Cyber-Welten
The hosts discuss the 1994 film *Disclosure*, exploring its themes of sexual harassment, gender dynamics in the workplace, and early depictions of cyberspace, while debating its merits as a progressive statement or problematic propaganda.
14 May 2025
Duell – Enemy at the Gates (2001) - Sniper-Spektakel und artifizielle Akzente
Guess who’s back, back again? Zurück aus der Versenkung meldet sich der Filmpodcast eures Vertrauens mit einer von zwei mittlerweile quasi historischen Episoden, die fast für immer verschollen wären und euch nun frisch aufgewärmt für euren Hörgenuss kredenzt werden. Hier wartet uns Oli mit einem Zweikampf an frischen Kategorien auf und setzt sich dabei mal wieder mindestens einmal in die eigens gepflanzten Nesseln: Unter „Olis Kunst des Krieges“ und „Olis Easy Watching“ beschäftigen wir uns mit „Duell – Enemy at the Gates“ (Enemy at the Gates, 2001). Jean-Jacques Annauds WWII-Drama über den Scharfschützen-Showdown zwischen einem russischen Nationalhelden und einem Nazi-Major serviert uns hochkarätige anglophone Stars mit einigen deutschen Kartoffeln als Beilage. Wie leicht bekömmlich das für uns tatsächlich ist, wie eindeutig sich dieser Film zum Sozialismus positioniert und wie erfolgreich sich hier Sniper-Duell und Liebes-Triell dramaturgisch die Waage halten, sind nur einige der Fragen, die wir in dieser Folge zu beantworten versuchen. Und zum Abschluss widmen wir uns noch einem von Janis‘ absoluten Herzensthemen und verraten unsere favorisierten russischen Fake-Akzente. Tune back in, it’s a win!
5 Nov 2023
In einem Jahr mit 13 Monden (1978) - (trans)Genderdiskussion und Schlachthaushorror
In Janis‘ neuer Kategorie "Queer Eye", heute "Germany Edition", dreht sich alles um das LGBTQIA+ -Kino jenseits aller Cis-Hetero-Normen. Mit Rainer Werner Fassbinder findet endlich der Großmeister des neuen deutschen Kinos seinen Weg in unseren unwürdigen Hobbyraum des Ätherdesigns. Wenn ihr schon immer wissen wolltet, worum es in "In einem Jahr mit 13 Monden" (1978) tatsächlich geht, was Gottfried John so macht, wenn er nicht Julius Cäsar spielt, wie ekelhaft Rinderschlachtungen wirklich sind und wie überraschend und verwirrend Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit hier verhandelt werden, schaltet dringendst ein und sagt mal wieder Hallöchen zu euren liebsten Podcast-Pflaumen. Drück Play, ‘cause we say!
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