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About What Works Tomorrow
What Works Tomorrow ist der Podcast für Führungskräfte in Handel und Industrie. Philipp und Matthias sprechen mit Entscheiderinnen und Entscheidern darüber, wie Unternehmen mit Daten, KI und Commerce ihre Kunden erreichen und ihr Geschäft ausbauen. Klartext auf Augenhöhe, ohne Demo-Theater und ohne Buzzword-Bingo. Eine Produktion der foobar Agency (https://foobar.agency/).
- Publisher
- Matthias Dietrich
- Category
- business
- Language
- de
- Explicit
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- First episode
- 20 Jul 2026
- Latest episode
- 23 Oct 2026
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23 Oct 2026
Gartner Magic Quadrant 2026: Agentic Commerce mischt die Plattformen neu
Der neue Gartner Magic Quadrant für Digital Commerce ist da, und er sieht deutlich anders aus als im Vorjahr. Statt 19 Anbietern sind nur noch 14 drin, einige große Namen sind ganz rausgefallen, und agentische Fähigkeiten zählen plötzlich zu den wichtigsten Bewertungskriterien. Matthias Dietrich und Philipp Krueger ordnen ein, was sich verändert hat. Philipp hat den Prozess selbst als Hersteller durchlaufen und erzählt, wie man überhaupt in den Quadranten kommt, was das kostet und warum ein Platz dort nicht zu kaufen ist. Dazu kommt die Frage, warum Gartner in diesem Jahr kein Umsatzziel mehr ansetzt und was das für das Teilnehmerfeld bedeutet. Danach geht es um die Bewegungen im Quadranten: SAP, Spryker, Shopify, Shopware, WooCommerce und die deutschen Anbieter. Als commercetools-Partner schauen die beiden genauer hin, was von den Agentic-Initiativen schon nutzbar ist und was erst auf der Roadmap steht. Das führt zu einem Punkt, der nachdenklich macht. Bewertet Gartner in diesem Jahr stärker Roadmaps als das, was heute live ist? Zum Schluss wird es praktisch. Was sollte ein CIO oder CDO mit dem Magic Quadrant anfangen, und welches neue Kostenrisiko hat Gartner bei KI-Funktionen identifiziert? Kapitel 00:00 Ausblick 00:23 Begrüßung und Thema 01:42 Warum der Magic Quadrant auch im DACH-Raum zählt 02:44 Kann man sich in den Quadranten einkaufen? 03:47 Die Einstiegshürden: Gartner-Abo und Due Diligence 05:31 30 bis 40 Personentage Aufwand 07:10 Neue Kriterien: Kunden statt Umsatz 09:06 Weniger Anbieter, mehr Bewegung 11:33 Wie gut ist der Report? 13:34 Agentische Fähigkeiten als Bewertungskriterium 14:53 Was hat sich bewegt und wie man den Quadranten liest 16:08 SAP Commerce zum zwölften Mal Leader 17:13 Warum Spryker zurückfällt 19:59 Shopify und Agentic Commerce 21:27 Bewertung nach Roadmap statt nach Realität? 23:57 WooCommerce rein, HCL raus 27:30 Die deutschen Anbieter: Emporix, Intershop, Scayle 30:25 Shopware und commercetools 32:02 Was 2026 in eine Commerce-Plattform gehört 34:09 Was CIOs und CDOs mit dem Magic Quadrant anfangen sollten 36:04 Neues TCO-Risiko: Token-Preise 38:45 Agentic Readiness als Thema der nächsten Jahre What Works Tomorrow. Der Podcast für Entscheider in Handel und Industrie. Von Matthias Dietrich und Philipp Krueger, Co-CEOs der foobar Agency. #GartnerMagicQuadrant #AgenticCommerce #commercetools #eCommerce #WhatWorksTomorrow

19 Oct 2026
Warum KI-Projekte an der Datenarchitektur scheitern
Viele KI-Piloten starten vielversprechend und landen nach ein paar Monaten in der Schublade. Gartner erwartet, dass Unternehmen bis Ende 2026 rund 60 Prozent der KI-Projekte aufgeben, die nicht auf KI-tauglichen Daten beruhen. Matthias Dietrich und Philipp Krueger sprechen darüber, was eine Datenarchitektur leisten muss, damit KI im Betrieb funktioniert, und welche Rolle das Data Lakehouse dabei spielt. Der Weg führt vom Data Warehouse, das einmal im Monat einen Report liefert, über den Data Lake zum Data Lakehouse, das Daten im laufenden Betrieb nutzbar macht. An Beispielen aus Handel und Industrie zeigen die beiden, wie Kundenwert und Margen in Suche, CMS und Warenkorb einfließen. Talk to your Data ersetzt dabei den Report, der wochenlang im Sprint wartet. Philipp erzählt von einem Projekt, in dem dasselbe Produkt je nach Abteilung einen anderen Deckungsbeitrag hatte. Für ein KI-Modell bleibt das ein Problem, solange sich Finanzen, Einkauf und Vertrieb nicht auf eine Definition geeinigt haben. Zum Schluss wird es praktisch. Wie startet ein Unternehmen, bei dem ERP, PIM, CRM, Shop und Kasse jeweils eigene Daten halten? Welche Quellen gehören an den Anfang, und wie werden Produkt, Kunde und Auftrag einheitlich definiert? Und warum lohnt es sich, mit einer konkreten Fachfrage und einem ersten Fachbereich zu beginnen? Passend zur Folge ist bei Springer Professional der Artikel „KI-Projekte scheitern häufig an der Datenarchitektur“ von Matthias Dietrich erschienen. Am Beispiel eines Omnichannel-Händlers zeigt er, wie ein einfacher Vergleichswert eine festgefahrene Retourenprognose in den Betrieb gebracht hat. Zum Artikel bei Springer Professional (https://www.springerprofessional.de/datenmanagement/kuenstliche-intelligenz/ki-projekte-scheitern-haeufig-an-der-datenarchitektur/53860246) Kapitel 00:00 Ausblick 00:19 Intro 00:40 Worum es geht: Daten nutzbar machen 01:07 Das Data Warehouse als Lagerhaus am Stadtrand 02:34 Data Lake und Datensumpf 03:23 Das Data Lakehouse 04:42 Daten im laufenden Betrieb statt Monatsreport 05:37 Kundenwert direkt im Frontend 06:22 Starre ERP-Systeme und schnelle Steuerung 10:15 KI und Talk to your Data 12:05 Margen operationalisieren 16:02 Omnichannel: Wer online optimiert, verfehlt den Laden 18:35 Warum Datenprojekte als IT-Projekt scheitern 20:04 Change und schrittweise Einführung 22:36 Ein Produkt, mehrere Deckungsbeiträge 26:33 Wie komme ich dahin? 28:24 Architektur, Datenmodell und Integration 30:52 Datenquellen von API bis AS400 32:59 Nutzung und Ausleitung der Daten 35:21 Datenplattform im B2B-Vertrieb 37:52 Fazit What Works Tomorrow. Der Podcast für Entscheider in Handel und Industrie. Von Matthias Dietrich und Philipp Krueger, Co-CEOs der foobar Agency. #KI #Datenarchitektur #DataLakehouse #eCommerce #WhatWorksTomorrow

28 Sept 2026
Ein Jahr Agentic Commerce: Gibt es was zu feiern?
Vor einem Jahr hat OpenAI das Agentic Commerce Protocol vorgestellt. Google, Stripe, Mastercard und Visa zogen mit eigenen Protokollen nach, und die Erwartung war klar: Kunden kaufen künftig direkt im Chatbot. Matthias Dietrich und Philipp Krueger ziehen Bilanz. Was wurde versprochen, was ist tatsächlich live, und wohin hat sich der Markt seitdem bewegt? In dieser Folge: - Warum der Checkout im Chatbot bisher nicht funktioniert: Verfügbarkeit, Preiszusagen, Rabattcodes, fehlendes Up- und Cross-Selling und die Frage nach Vertrauen - Cart-Handover: Wie OpenAI und Google den Kauf zurück zum Händler geben - Product Discovery über LLMs wächst weiter und bringt Traffic mit hoher Kaufabsicht - Was Händler und Hersteller jetzt tun sollten: saubere Daten, kuratierte Sortimente, Accessibility und eine Architektur, die nicht von einem einzigen Protokoll abhängt - Warum Warenkorb, Checkout und Kundenbindung neu gedacht werden müssen, wenn die Customer Journey erst dort beginnt Und am Ende die Antwort auf die Eingangsfrage: Gibt es nach einem Jahr etwas zu feiern? Kapitel: 00:00 Intro 00:05 Ein Jahr Agentic Commerce Protocol 02:25 Was Agentic Commerce eigentlich meint 03:28 Die Versprechen und was davon live ist 06:03 Warum der Checkout im Chatbot nicht funktioniert 07:37 Cart-Handover als neuer Weg 13:20 Product Discovery wächst 16:27 Vertrauen in LLMs 18:56 Was Händler und Hersteller jetzt tun sollten 23:44 Wenn KI den Computer bedient wie ein Mensch 27:48 Empfehlungen für Unternehmen, die schon weiter sind 33:52 Checkout und Kundenbindung neu denken 38:24 Gibt es etwas zu feiern? What Works Tomorrow. Der Podcast für Entscheider in Handel und Industrie. Von Matthias Dietrich und Philipp Krueger, Co-CEOs der foobar Agency. #AgenticCommerce #KI #eCommerce #WhatWorksTomorrow

25 Aug 2026
Agentic Commerce: Warum der KI-Checkout am Handwerk scheitert
Vor einem Jahr sollte der Einkauf in ChatGPT stattfinden. Inzwischen hat OpenAI den Checkout zurückgestellt — und der Grund dafür ist keine fehlende Technologie. Philipp Krueger und Matthias Dietrich, Co-CEOs der foobar Agency, gehen die agentische Welle des letzten Jahres durch: die Protokolle von Google, OpenAI und Stripe, den Schalter bei Shopify, der Millionen Shops über Nacht an ChatGPT gehängt hätte, und die Frage, woran der agentische Checkout tatsächlich gescheitert ist. Nämlich am Handwerk: Verfügbarkeitsberechnung, Liefermethoden, Altgeräterücknahme, Verpackungsverordnung. „150 auf Lager" heißt nicht, dass 150 Stück im Lager liegen — vielleicht sind es 120, zwanzig sind unterwegs, zehn stehen auf einem Container. Es geht außerdem um die Prognose vom einbrechenden Suchtraffic, die nicht eingetreten ist, und warum diese Zahlen inzwischen kaum messbar sind. Um Search und Discovery als den Bereich, in dem agentische Interfaces heute wirklich Wert schaffen. Und um die Lektion, die vom Experiment bleibt: Wer Produktdaten, Zahlungs- und Liefermethoden sauber und maschinenlesbar bereitstellen kann, testet einen neuen Kanal in einem Monat, ohne ein Projekt daraus zu machen. Diese Fähigkeit ist der Vorsprung, unabhängig davon, welches Protokoll am Ende gewinnt. Für CEOs, CIOs, CDOs und CMOs in Handel und Industrie, die eine durchdachte Antwort auf die agentische Frage brauchen. Auch wenn diese Antwort lautet: wir machen das nicht. Kapitel 00:00 Zukünftige Entwicklungen im Online-Shopping 00:06 Komplexität und Datenprobleme bei KI im E-Commerce 00:17 Schlussfolgerungen und Ausblick auf die Zukunft 00:33 Einleitung und Themenüberblick 01:16 Rückblick auf das Universal Commerce Protocol 03:03 Komplexität und Datenprobleme bei KI im E-Commerce 05:05 Herausforderungen bei Verfügbarkeiten und Preismanagement 07:04 Zukunftsaussichten für generative Interfaces 08:54 Veränderung im Such- und Discovery-Bereich 11:04 Vergleich von Produktangeboten und Guided Selling 13:12 Shift vom Transaktions- zum Search- und Discovery-Fokus 14:53 Zukünftige Entwicklungen im Online-Shopping 16:58 Risiken und Chancen für Händler 17:48 Vertrauen in KI durch Experimentieren aufbauen 19:03 Adoption und technologische Infrastruktur 20:10 Reaktionen der Marktteilnehmer auf KI-Entwicklungen 20:51 Wettbewerb und Innovation im Vergleichsmarkt 22:02 Zukünftige Szenarien im agentischen Handel 23:03 Wichtigkeit strukturierter Produktdatenfeeds 24:02 Experimentieren mit neuen Kanälen und Architekturen 25:02 Vertrauen und Kontrolle in KI-gestützten Prozessen 26:07 Potenzial und Grenzen von agentischem E-Commerce 27:03 Schlussfolgerungen und Ausblick auf die Zukunft #AgenticCommerce #ECommerce #KI #Handel #Digitalisierung

6 Aug 2026
B2B eCommerce — mehr als ein Shop mit Umsatzsteuer-ID?
67 Prozent der B2B-Einkäufer wollen laut Gartner gar nicht mehr mit einem Verkäufer sprechen. Gleichzeitig laufen Bestellungen im Maschinenbau noch per E-Mail an Günther, der erst mal suchen muss, was der Kunde vor drei Jahren bestellt hat. Matthias Dietrich und Philipp Krüger über das Paradox der deutschen Industrie: vorne Digital Twin und Predictive Maintenance, hinten ein Vertrieb, der auf Zuruf arbeitet. Die Folge räumt mit einer Fehlannahme auf: B2B eCommerce ist kein B2C mit Umsatzsteuer-ID. Wholesale, Auftragsfertigung, Ersatzteilgeschäft, Angebotsprozesse mit endlosen Schleifen — jedes Projekt ist anders, und die eigentliche Herausforderung ist selten technisch. Sie steckt in Excel-Makros, die seit 20 Jahren niemand mehr versteht, und in Wissen, das nur in den Köpfen einzelner Mitarbeiter existiert. Außerdem: Warum das Geld in der Industrie nicht beim Verkauf verdient wird, sondern im Service. Welche digitalen Geschäftsmodelle in Telemetriedaten stecken. Und warum 73 Prozent der Einkäufer bereit sind, 50.000 US-Dollar und mehr online auszugeben — das Argument "hohe Tickets kauft online keiner" zieht nicht mehr. What Works Tomorrow — der Podcast für Entscheider in Handel und Industrie. Von Matthias Dietrich und Philipp Krüger, Co-CEOs der foobar Agency. #B2B #eCommerce #Manufacturing #WhatWorksTomorrow

30 Jul 2026
Agentic vs. Autonomous Commerce — Buzzword-Bingo oder echter Hebel?
Agentic Commerce, Autonomous Commerce — auf der K5 war alles beides, und hinterher wusste keiner mehr, was was ist. Matthias Dietrich und Philipp Krüger sortieren die Begriffe: Was steckt hinter dem Vendor-Marketing, was ist real, und wo liegt der echte Hebel? Die These der Folge: Nicht der Bot, der Ihre Sportschuhe kauft, verändert den Handel — sondern die Orchestrierung im Backoffice. Promotions, Merchandising, Suche, Loyalty: Systeme, die heute nebeneinander laufen, lassen sich erstmals übergreifend steuern. Warum das für Teams relevant ist, die ihre Commerce-Plattform nicht ausreizen, und wo trotzdem Vorsicht gilt — etwa bei Editorial, Marke und finanziellen Entscheidungen mit Tragweite. Außerdem: Warum vieles, was als innovativ gilt, regelbasierte Modelle sind, die wir seit Jahren kennen. Und die provokante Frage: Braucht es überhaupt noch ein CMS? What Works Tomorrow — der Podcast für Entscheider in Handel und Industrie. Von Matthias Dietrich und Philipp Krüger, Co-CEOs der foobar Agency. #eCommerce #KI #AgenticCommerce #WhatWorksTomorrow

20 Jul 2026
KI funktioniert morgen. Die Frage ist, wie.
Auftakt für What Works Tomorrow: Matthias Dietrich und Philipp Krueger, Co-CEOs der foobar Agency, nehmen den KI-Hype auseinander. Frisch von der K5 sprechen sie darüber, warum so viele KI-Prototypen im Demo-Stadium hängen bleiben – und warum gerade die schönsten am seltensten in Produktion gehen. Warum die Industrie dem Handel beim KI-Einsatz voraus ist. Und warum Daten der zweithäufigste Blocker auf dem Weg zur echten Nutzung sind. Dazu: das Gartner-Reifegradmodell zur eigenen Standortbestimmung, ein IBM-Zitat von 1979, das aktueller ist denn je, ein KI-Projekt in der Kinderkrebsforschung, bei dem nichts halluziniert sein darf – und die These, dass die nächste Disruption aus der Individualisierung kommt, wenn alles algorithmisch immer gleicher wird. Die erste von vielen Folgen. What Works Tomorrow erscheint regelmäßig – mit Klartext für Führungskräfte in Handel und Industrie. Eine Produktion der foobar Agency.
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