What’s Up – Therapie zum Hören.
Du sprichst. Ich höre. Ich antworte.
Ein Podcast für die Fragen, die im Bauch ziehen. Die nachts bleiben. Die Klarheit brauchen.
Du schickst mir deine Sprachnachricht – anonym, wenn du magst. Ich antworte in der Folge: ehrlich, körpernah, zwischen den Zeilen. Mit psychologischer Tiefe, systemischem Blick und einer Prise Humor.
Mit Susan Weckauf. Systemische Therapeutin und Myoreflextherapeutin. Sprecherin. Aus Heidelberg.
Neue Folge alle 14 Tage.
📩 Schick deine Sprachnachricht: whatsup@susanweckauf.de
🌐 Mehr: susanweckauf.de
Folge 20: Wenige. Aber echt. Bin ich normal, wenn ich nur wenige enge Freunde brauche?
Du hast wenige enge Freunde. Und manchmal fragst du dich heimlich: Sollte ich nicht mehr sein können? Diese Frage klingt leise. Aber sie sitzt tief.
Diese Folge ist für alle, die ihren kleinen Kreis manchmal erklären müssen – sich selbst oder anderen. Wir schauen wissenschaftlich, systemisch und körperlich darauf, was echte Nähe wirklich braucht. Und warum wenige, aber echte Verbindungen nicht Einsamkeit bedeuten sondern Klarheit.
Wie immer: mit einer Übung für dich. Und einer Frage, die bleibt.
🎯 Was du mitnehmen kannst:
Warum fünf echte Freunde evolutionär optimal sind und nicht wenig
Was soziale Erschöpfung wirklich bedeutet und warum manche Menschen mehr Kapazität brauchen
Wie deine Herkunftsfamilie deinen Maßstab für Freundschaft geformt hat
Warum echte Verbindung biologisch wirksam ist
Eine Übung: Meinen Kreis wirklich sehen
🧠 Relevante Konzepte:
Dunbar-Zahl und soziale Kapazität (Robin Dunbar)
Soziale Erschöpfung und Hochsensibilität (Elaine Aron)
Zugehörigkeit vs. Anpassung (Brené Brown)
Familienregeln über Nähe (Virginia Satir)
Unsichtbare Loyalitäten (Ivan Boszormenyi-Nagy)
Co-Regulation und soziale Verbindung (Stephen Porges, Deb Dana)
Einsamkeit und Biologie (John Cacioppo)
📚 Literaturtipps:
Dunbar, R. (2010). How Many Friends Does One Person Need? Aron, E.N. (1996). The Highly Sensitive Person. Brown, B. (2017). Braving the Wilderness. Cacioppo, J.T. & Patrick, W. (2008). Loneliness. Porges, S.W. (2011). Die Polyvagal-Theorie.
Moderation & Produktion: Susan Weckauf Musik & Sounddesign: Veli Çatıkkaş (@supergerne)
Instagram: @susan_weckauf
Website: www.susanweckauf.de
E-Mail: praxis@susanweckauf.de
Hinweis: Dieser Podcast ersetzt keine Therapie. Die Inhalte dienen der persönlichen Entwicklung, Orientierung und Reflexion.
12 May 2026
Folge 19: Kinder auf der Buehne.
Folge 19: Kinder auf der Buehne.
Wem hilft es wirklich – und wer entscheidet das?
Ich war sechs Wochen weg. Ungeplant. Meine Tochter zahnte, intensiv. Und ich habe entschieden: nicht aufnehmen. Durch die Wohnung laufen. Mit ihr. Ohne Mikrofon.
Genau dieser Moment hat mich zu dieser Frage gebracht: Was ist mit Frauen, die ihre Kinder mitnehmen, auf die Bühne, in den Bundestag, zum Wettkampf? Ich finde das wichtig. Es macht sichtbar, was vorher unsichtbar war. Und gleichzeitig fragt mich etwas: Was ist mit dem Kind?
Diese Folge hat keine Antwort. Sie hat eine Frage. Und ich halte sie offen, weil ich nicht alle Momente kenne. Nicht alle Kinder. Nicht alle Entscheidungen von innen.
🎯 Was du mitnehmen kannst:
– Den Unterschied zwischen dem, was Kinder wollen und dem, was sie brauchen
– Was ein kindliches Nervensystem spürt, wenn Mama gerade woanders ist
– Beide Seiten: was es kostet, Kinder mitzunehmen und was es kostet, wenn Mütter immer zurücktreten
– Eine Frage, die offen bleibt und eine Haltung
🧠 Relevante Konzepte:
– Die ausreichend gute Mutter (Donald Winnicott)
– Sicherer Hafen und Bindungstheorie (John Bowlby)
– Reizverarbeitung und Ueberstimulation bei Kindern (Bruce Perry)
– Praesenz vs. Nebeneinander (Gabor Mate & Gordon Neufeld)
– Co-Regulation durch Bezugsperson (Stephen Porges)
– Integration von Erfahrungen (Daniel Siegel)
📚 Literaturtipps:
– Winnicott, D.W. (1960). The theory of the parent-infant relationship.
– Bowlby, J. (1969). Attachment and Loss.
– Mate, G. & Neufeld, G. (2004). Hold On to Your Kids.
– Porges, S.W. (2011). Die Polyvagal-Theorie.
Moderation & Produktion: Susan Weckauf
Musik & Sounddesign: Veli Catikkas (@supergerne)
Kontakt & Nachrichten:
– Instagram: @susan_weckauf
– Website: www.susanweckauf.de
– E-Mail: praxis@susanweckauf.de
Hinweis: Dieser Podcast ersetzt keine Therapie. Die Inhalte dienen der persoenlichen Entwicklung, Orientierung und Reflexion.
16 Mar 2026
Folge 18: Warum dein Nervensystem entscheidet, wen du liebst
Folge 18: Warum dein Nervensystem entscheidet, wen du liebst
Warum fühlen sich manche Begegnungen sofort intensiv an – während andere, die vielleicht viel besser passen würden, dieses Gefühl nicht auslösen?
In dieser Folge geht es um Anziehung. Nicht als romantische Idee, sondern als Zusammenspiel aus Erfahrung, Beziehungsgeschichte und Körperzustand.
Warum zieht uns manchmal genau die Person an, bei der wir schon früh merken, dass es kompliziert werden könnte?
Und warum bleibt jemand anderes, der eigentlich stabil und verfügbar wirkt, emotional überraschend ruhig?
Psychologisch bringen wir Beziehungsmuster mit, Erfahrungen darüber, wie Nähe für uns funktioniert.
Systemisch bringen wir unsere Beziehungsgeschichte und unsere Vorstellungen von Liebe mit.
Nervensystemisch reagiert unser Körper darauf, was vertraut wirkt oder Sicherheit vermittelt.
Diese drei Ebenen wirken oft gleichzeitig lange bevor wir bewusst entscheiden, ob jemand wirklich zu uns passt.
Die Folge lädt dazu ein, Anziehung einmal aus einer anderen Richtung zu betrachten:
nicht nur als Gefühl, sondern als Zusammenspiel aus Muster, Erfahrung und Körperzustand.
Was du mitnehmen kannst
– Warum Intensität sich manchmal wie Liebe anfühlt
– Welche Beziehungsmuster unbewusst unsere Anziehung prägen
– Warum Vertrautheit oft stärker wirkt als objektive Passung
– Woran du erkennst, ob dein Nervensystem aktiviert oder reguliert ist
Relevante Konzepte
– Bindungsmuster und Beziehungserwartungen
– Systemische Prägung in Beziehungen
– Nervensystem & Aktivierung in Begegnungen
– Anziehung als Zusammenspiel von Erfahrung und Körperzustand
Literaturtipps
– Amir Levine & Rachel Heller – Attached
– Stephen Porges – Die Polyvagal-Theorie
– Bessel van der Kolk – Verkörperter Schrecken
– Esther Perel – Was Liebe braucht
Moderation & Produktion: Susan Weckauf
Musik & Sounddesign: Veli Çatıkkaş (@supergerne)
📩 Kontakt
Instagram @susan_weckauf
Website www.susanweckauf.de (http://www.susanweckauf.de/)
E-Mail whatsup@susanweckauf.de
Hinweis: Dieser Podcast ersetzt keine Psychotherapie und keine individuelle Beratung.
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