

Wir waren klar besser – der FC-Podcast von Express & Kölner Stadt-Anzeiger
Uwe Bödeker, Jürgen Kemper, Christian Löer, Lars Werner
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About Wir waren klar besser – der FC-Podcast von Express & Kölner Stadt-Anzeiger
Uwe Bödeker, Jürgen Kemper, Christian Löer und Lars Werner begleiten den 1. FC Köln seit Jahren – in der Mixed Zone nach dem Spiel, bei Pressekonferenzen und am Trainingsplatz. Zu Hause, auswärts, im Trainingslager. Was sie dort erleben und aus vielen Jahren FC-Berichterstattung zu erzählen haben, hört ihr hier. Jeden Montag. Der FC-Podcast von Express und Kölner Stadt-Anzeiger – klar besser. Schreibt uns per WhatsApp: https://wa.me/message/RUBBJRPRFPIPL1 (https://wa.me/message/RUBBJRPRFPIPL1)
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- Uwe Bödeker, Jürgen Kemper, Christian Löer, Lars Werner
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- de
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- 26 Jul 2026
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- 19 Oct 2026
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19 Oct 2026
#16 – 0:1 in Frankfurt: Zu viel Kontrolle, zu wenig FC?
Der 1. FC Köln verliert 0:1 bei Eintracht Frankfurt. Christian Löer und Tobias Carspecken analysieren, warum der FC aus seiner Überlegenheit kein Kapital schlägt, nach der Pause in Passivität verfällt und ein Gegentor kassiert, an dem mehrere Kölner beteiligt sind. Im Mittelpunkt steht die taktische Umstellung von Trainer René Wagner: Statt der bisherigen Formation beginnt der FC mit Dreier- beziehungsweise Fünferkette. Ein sinnvoller Schritt zu mehr Stabilität – oder ein weiterer Ausdruck jener Vorsicht, die das Kölner Spiel zunehmend prägt? Diskutiert werden auch die Leistungen von Joel Schmied, Luka Lochoshvili, Mikey Moore und Marvin Schwäbe. Wie viel Zeit benötigen die neuen Innenverteidiger? Warum fehlt beim Gegentor die letzte Konsequenz? Und weshalb gelingt es dem FC nicht, gute Phasen über längere Zeit aufrechtzuerhalten? Nach sechs Spieltagen steht Köln auf Rang zwölf – eine ordentliche Platzierung. Dennoch ist die Stimmung bemerkenswert negativ. Die Zweifel sind groß. Liegt das an der mäßigen Ausbeute gegen bislang eher schwache Gegner? An den niedrigen Laufwerten? Oder vor allem daran, dass nicht klar ist, wofür der Fußball unter René Wagner stehen soll? Der Trainer spricht von Intensität, auf dem Platz aber wirkt vieles vorsichtig, reaktiv und von Einzelaktionen abhängig. Die Ursachenforschung führt über den Rasen hinaus. Geschäftsführer Thomas Kessler und René Wagner sind neu in ihren verantwortlichen Rollen und setzen auf Kontrolle, Rationalität und Seriosität. Doch möglicherweise legen sie sich damit selbst Fesseln an. Beide sind nach außen emotional wenig verfügbar – und lassen die Fans mit Enttäuschung, Sorge und Kummer allein. Gerade in Köln entsteht so ein Vakuum: Wenn weder Spielidee noch Führungspersonal ein emotionales Angebot machen, wächst die Kritik auch bei einem Tabellenzwölften. Zum Schluss richtet sich der Blick auf das nächste Spiel gegen Schalke 04 – und auf Christian Löers königsblaue Wunde, die auch nach 28 Jahren noch frisch ist. Moderation: Tobias Carspecken und Christian Löer Unsere Musik ist von Opole: https://opole.bandcamp.com (https://opole.bandcamp.com/) Fragen, Anregungen oder Feedback? Schreibt uns per WhatsApp: https://wa.me/message/RUBBJRPRFPIPL1 (https://wa.me/message/RUBBJRPRFPIPL1)

12 Oct 2026
#15 – Derbysieger, Böller-Chaos und die Frage nach dem Vibe
Ein Derby ist mehr als ein Fußballspiel – und diese Episode ist mehr als eine Spielanalyse. Christian Löer (Kölner Stadt-Anzeiger) und Jürgen Kemper (Express) reden über einen Sieg, der sich zwischendurch kaum wie einer anfühlte – und am Ende durchaus in Gefahr geriet. Said El Mala war der Mann des Tages – und beide Reporter hätten ihn kurz vor Schluss schon fast abgeschrieben. Verpasste Hochkaräter, Slapstick-Aktionen, zwei Journalisten, die sich über die Kollegenreihe hinweg zuriefen: Das ist nichts, gar nichts. Und dann: Tor. Und dann die Mixzone, in der El Mala herzlicher und offener über dieses Derby sprach als alle anderen. Mikey Moore: Riesentalent, Leihvertrag läuft – aber das erste Tor wartet noch. Und wann funktioniert das Zusammenspiel mit El Mala? Tom Krauß dagegen lieferte als Joker – vorn wie hinten, mit einer Rammbock-Szene, die den Siegtreffer erst ermöglichte. Dann das große Coaching-Gespür-Thema: René Wagner, Daten, Taktik – und der Moment, in dem Tom Krauß auf der Bank saß und das Gegentor kommen sah. Darf ein Trainer das nicht spüren? Und schließlich: die Nordtribüne. Böller, Leuchtraketen, eine eingeschlagene Trennscheibe, eine Diskussion über Pyro – und die eigentliche Frage: Warum stand an der neuralgischen Stelle im Stadion niemand, der das verhindert hätte? Ein Gespräch über Sicherheitskonzepte, das unbequem ist – aber notwendig. Moderation: Jürgen Kemper und Christian Löer Unsere Musik ist von Opole: https://opole.bandcamp.com (https://opole.bandcamp.com/) Fragen, Anregungen oder Feedback? Schreibt uns per WhatsApp: https://wa.me/message/RUBBJRPRFPIPL1 (https://wa.me/message/RUBBJRPRFPIPL1)

5 Oct 2026
#14 – Traum und Albtraum, die ereignisreichste Pause aller Zeiten
In der aktuellen Folge von „Wir waren klar besser" blicken Christian Löer (Kölner Stadt-Anzeiger) und Uwe Bödeker (Express) auf ein ereignisreiches und zugleich dramatisches Wochenende des 1. FC Köln zurück. Im Mittelpunkt steht Said El Malas Debüt in der DFB-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. Die Experten sprechen über El Malas Talent und seinen Austausch mit dem Bundestrainer, betonen aber, dass El Mala noch einen weiten Weg vor sich hat. Da sich El Malas Konkurrenz auf der Außenbahn in Form zeigt, stehen für ihn in den kommenden Wochen Arbeit, Fitness und taktische Reife im Mittelpunkt. Die Aussagen El Malas über Jürgen Klopps Autorität sorgen für Gesprächsstoff und werfen die Frage auf, wie El Mala diese Impulse im Vereinsalltag umsetzt. Überschattet wird die Länderspielpause von einem schweren personellen Rückschlag für die Geißböcke. Im Testspiel gegen Drittligist Viktoria Köln (2:2) im Höhenberger Sportpark erlebte der FC einen medizinischen Albtraum. Neuzugang Thijs Dallinga zog sich eine Kreuzbandverletzung zu und fällt monatelang aus. Kurz darauf verließ der eingewechselte Ragnar Ache mit einer Muskelverletzung den Platz. Der doppelte Ausfall im Sturm trifft den FC mitten in der Vorbereitung auf das Derby gegen Borussia Mönchengladbach und sorgt für Unruhe im Umfeld. Trotz der Lage bleibt die Vereinsführung um Thomas Kessler ruhig. Vizepräsident Jörg Alvermann sprach Cheftrainer René Wagner unter der Woche das Vertrauen aus. Die Verantwortlichen betonen, dass Rückschläge in der Entwicklung der jungen Mannschaft einkalkuliert sind und die Arbeit des Trainerteams nicht vom Ausgang des Derbys abhängt. Löer und Bödeker diskutieren Wagners Spielphilosophie, die Abläufe am Geißbockheim und mögliche Alternativen im Angriff – von Impulsen durch Spieler wie Imad Rondic bis zur Hoffnung auf eine baldige Rückkehr von Malek El Mala. Moderation: Uwe Bödeker und Christian Löer Unsere Musik ist von Opole: https://opole.bandcamp.com (https://opole.bandcamp.com/) Fragen, Anregungen oder Feedback? Schreibt uns per WhatsApp: https://wa.me/message/RUBBJRPRFPIPL1 (https://wa.me/message/RUBBJRPRFPIPL1)

27 Sept 2026
#13 – Klopp, El Mala und dicke Bretter
In der Länderspielpause diskutieren die Reporter Christian Löer (Kölner Stadt-Anzeiger) und Uwe Bödeker (Express) über die sportlichen und strukturellen Weichenstellungen beim 1. FC Köln. Im Zentrum steht das bevorstehende Debüt Said El Malas in der DFB-Nationalmannschaft, das in München unter den Augen von Bundestrainer Jürgen Klopp (und Uwe Bödeker) stattfinden soll. Während Bödeker auf einen mutigen Auftritt und die körperliche Weiterentwicklung des Spielers setzt, reflektiert Löer über die Herausforderungen und teilt eine Anekdote über eine private Begegnung mit dem Offensivspieler in Köln-Ehrenfeld. Sorge bereitet hingegen dessen Bruder Malek El Mala, der verletzungsbedingt einen Rückschlag erlitten hat. Ein weiteres Thema ist die Belastungssteuerung im Kader. Trotz Kritik der Fans verteidigen die Reporter die fünftägige Trainingspause, um nach intensiven Wochen den Kopf frei zu bekommen. Für das anstehende Testspiel gegen Viktoria Köln fordern die Journalisten einen ernsthaften Auftritt, bei dem sich zuletzt nicht berücksichtigte Akteure für das Derby gegen Mönchengladbach beweisen müssen. Zudem ziehen sie ein Resümee zum Jahrestag der Wahl des Vorstands um Jörn Stobbe. Neben der Debatte um eine Stadionerweiterung in Müngersdorf bringen die Reporter innovative Finanzierungsideen ins Spiel, um den Verein auch ohne Investoren langfristig wettbewerbsfähig zu halten. Klar besser. Moderation: Uwe Bödeker und Christian Löer Unsere Musik ist von Opole: https://opole.bandcamp.com (https://opole.bandcamp.com/) Fragen, Anregungen oder Feedback? Schreibt uns per WhatsApp: https://wa.me/message/RUBBJRPRFPIPL1 (https://wa.me/message/RUBBJRPRFPIPL1)

20 Sept 2026
#12 – Frust nach dem HSV-Spiel: Wie ist man eigentlich wirklich besser?
Christian Löer (Kölner Stadt-Anzeiger) und Jürgen Kemper (Express) arbeiten nach dem 1:2 beim Hamburger SV ihren Frust auf. Der FC kontrollierte das Spiel mit rund 70 Prozent Ballbesitz, schaffte es aber nicht, die Überlegenheit in Tore umzumünzen. Während der HSV extrem tief stand, verpasste Köln in der ersten Halbzeit beste Chancen zur Führung. Der Hamburger Plan ging perfekt auf: Nach 44 Minuten reichte eine einzige Standardsituation zum 1:0. Ein Hauptkritikpunkt der Journalisten ist die mangelnde Risikobereitschaft im Kölner Spielaufbau. Beide Kölner Innenverteidiger hatten jeweils über 100 Ballkontakte. Kemper kritisiert, dass das Spiel dadurch extrem verschleppt wurde. Das Gegentor nach einer Ecke sorgt für Fassungslosigkeit. Bilder zeigen eine völlig ungeordnete Kölner Hintermannschaft, in der drei Profis orientierungslos wirkten. Während Co-Trainer René Wagner von einem Abstimmungsfehler sprach, sieht Kemper darin ein grundlegendes Strukturproblem. Zudem wird die Rolle von Marvin Schwäbe diskutiert. Er gilt als Reflexgott auf der Linie, klebt bei hohen Bällen im Fünfmeterraum jedoch fest. Als der Hamburger Fabio Vieira Schwäbe im Fünfer blockierte, fehlte dem Keeper die nötige Physis und Aggressivität. Die Diskussion dreht sich intensiv um Cheftrainer René Wagner. Er ist ein akribischer Theoretiker, der Entscheidungen extrem daten- und faktenbasiert trifft. Kemper bemängelt jedoch, dass dieser wissenschaftliche Ansatz dem Fußball das Herz und die Dynamik nimmt. Die vieldiskutierten Aussagen von Linton Maina, wonach das Team in manchen Phasen nicht wisse, was zu tun sei, ordnet Löer eher als Selbstanklage der Mannschaft ein. Wagners Ansatz ist es, den Spielern Eigenverantwortung auf dem Platz beizubringen. Wenn das scheitert, wirkt es in der Öffentlichkeit jedoch schnell wie Planlosigkeit des Trainers. Fakt ist: Saisonübergreifend punktet der FC unter Wagner wie ein klarer Absteiger und hat noch nie zu Null gespielt. Die Geduld im Umfeld ist aufgebraucht. Die Wut der Fans fokussiert sich fast ausschließlich auf Wagner, da er den negativen „Rucksack“ der schwachen Vorsaison mitschleppt. Während Sportchef Thomas Kessler betont, man fange bei Null an, misst die Öffentlichkeit den Trainer an seiner gesamten Amtszeit. Lichtblicke sind die Rohdiamanten Mikey Moore und El Mala, deren individuelle Qualität das Stadion zum Raunen bringt. Kemper fordert, man müsse diesen unberechenbaren Spielern auf dem Platz alle Freiheiten schenken. Nach der Länderspielpause steht nun das richtungsweisende Heim-Derby gegen Borussia Mönchengladbach an. Im Derby spielen Tabellenplätze und Taktiken vom Reißbrett keine Rolle – hier zählen nur Emotionen und das nackte Ergebnis. Kemper warnt: Wagner muss jetzt Mut und Risikobereitschaft zeigen. Die Fans verzeihen Fehler durch bedingungslosen Offensivgeist eher als ein erneutes Sterben in Schönheit durch ein zu vorsichtiges Datenkorsett. Das Derby wird zum ultimativen Schicksalsspiel für die Stimmung im Verein und die Zukunft des Trainerstabs.

14 Sept 2026
#11 – Der FC nach dem 1:1 gegen Werder zwischen Frust und Zuversicht. Vier Punkte, einige Fragen
Was war dieses 1:1 des 1. FC Köln am Samstagabend gegen Werder Bremen wert? Ein weiterer Punkt auf der Habenseite oder eine gefühlte Niederlage? Hat der FC nach einer überlegen geführten ersten Halbzeit, in der er in der Tat „klar besser“ war, den Sieg durch seine Passivität im zweiten Durchgang verschenkt? Und was sind die vier Punkte nach drei Bundesliga-Spieltagen überhaupt wert? Jürgen Kemper (EXPRESS) und Lars Werner (KStA) sprechen über das etwas merkwürdig verlaufene Spiel, die Gesamtsituation des FC und die spannendsten Personalien. Außerdem schauen sie schon einmal auf den kommenden Samstag, wenn die Mannschaft von Trainer René Wagner im Duell der Traditionsklubs beim miserabel gestarteten Hamburger SV antritt. Danach geht es in eine längere Länderspielpause – wahrscheinlich mit FC-Jungstar Said El Mala, der aller Voraussicht nach vom neuen Bundestrainer Jürgen Klopp berufen wird.

9 Sept 2026
#10 – Livetalk mit Jakobs, Kessler und Littbarski, Teil 2: Publikumsfragen
In der Publikumsrunde dominiert die Frage nach Trainer René Wagner. Kessler wehrt sich gegen den Vorwurf, die Entscheidung „durchgezogen“ zu haben, und lobt Wagners Akribie: Der junge Cheftrainer sei teilweise morgens um 5 Uhr im Büro. Jakobs widerspricht in einem Punkt: Er sehe „schon den Rucksack“ – die Vorbehalte im Stadion seien bereits im ersten Heimspiel gegen Hoffenheim zu spüren gewesen. Wagner brauche dringend Ergebnisse. Kessler erklärt offen die wirtschaftlichen Zwänge des Vereins: Die Vertragsverlängerung mit El Mala sei nur möglich gewesen, weil Jakub Kaminski gewinnbringend verkauft werden konnte. Den FC könnten keine Investoren finanzieren – das sei ein Mitgliederbeschluss, den Littbarski grundsätzlich akzeptiert, auch wenn das den Verein in bestimmten Bereichen nicht konkurrenzfähig mache. Weitere Themen: Rav den den Berg, dessen Entwicklung Kessler trotz durchwachsenen ersten Jahres nicht abschreibt; Nachwuchsstürmer Malek El Mala, dem Kessler Bundesliga-Potenzial attestiert; die Frage, was Vereine wie Mainz und Augsburg besser machen – Jakobs nennt Trainergespür und die Fähigkeit, Talente gewinnbringend weiterzuverkaufen. Zum Stadion sagt Kessler, es sehe „noch sehr, sehr viel nach 2006 aus“ – ein Ausbau liege nicht in seinem Zuständigkeitsbereich. Littbarski schließt den Abend mit einer Tabellenprognose ab: einstelliger Platz sei möglich, „alles ist möglich.“

9 Sept 2026
#9 – Livetalk mit Jörg Jakobs, Thomas Kessler und Pierre Littbarski, Teil 1
Transfersommer, El Mala und die Frage nach der Offensive FC-Geschäftsführer Thomas Kessler blickt auf einen intensiven Transfersommer zurück. Die Verpflichtung von Borna Sosa wäre am letzten Tag des Transferfensters beinahe gescheitert: vergessene Ausweispapiere, ein kurzfristig verlegter Medizincheck ans Geißbockheim, und um 19.55 Uhr fror der Bildschirm ein... Drei Minuten vor Toreschluss waren alle Unterlagen eingereicht. Auch die Leihe von Mikey Moore von Tottenham Hotspur stand erst am vorletzten Tag der Transferperiode fest. Das dominierende Thema des Sommers war die Vertragsverlängerung mit Said El Mala. Kessler verteidigt die Entscheidung, El Malas Körper nach den Krämpfen nicht überzubewerten und verweist auf den enormen Druck, der auf dem 20-Jährigen lastete. Pierre Littbarski und Jörg Jakobs loben im Livetalk aus dem Audizentrum Köln-Mitte der Firma Fleischhauer die Offensivabteilung: El Mala und Moore seien „zwei Edelsteine", Stürmer Thijs Dallinga „am Ball besser als Ache". Jakobs setzt dagegen ein Fragezeichen hinter die Defensive – der Ausfall von Abwehrchef Timo Hübers tue dem FC „sehr weh". Rückkehrer Ellyes Skhiri bewertet Littbarski als „50:50-Ding". 45 Minuten geballte Fußballkompetenz - moderiert von Christian Löer, Lars Werner und Uwe Bödeker.

4 Sept 2026
#8 – 1:4 in Stuttgart, doch der FC fährt mit jeder Menge Hoffnung nach Hause
Nach dem 1:4 des 1. FC Köln beim Champions-League-Teilnehmer VfB Stuttgart vor 60.000 Zuschauern ziehen Uwe Bödeker (Express) und Lars Werner (KStA) im Gespräch mit KStA-Sportchef Christian Löer noch aus Stuttgart Bilanz. Trainer René Wagner sage, die Niederlage sei „um ein Traumtor zu hoch ausgefallen“. Dem stimmten die Reporter zu. Uwe Bödeker sprach von einer „deutlichen Abfuhr" – vor allem in der ersten Halbzeit sei Stuttgart klar überlegen gewesen und hätte drei, vier, fünf Tore erzielen können. Nach der Pause habe der FC aber eine starke Viertelstunde gehabt, in der ein Anschlusstreffer möglich gewesen wäre. Werner berichtet, bei den Spielern direkt am Mannschaftsbus keine große Niedergeschlagenheit wahrgenommen zu haben. Trotz des Ergebnisses sei es „ein geiler Abend“ gewesen: 60.000 Zuschauer, rund 7000 bis 8000 Kölner Fans, eine „brutal stimmungsvolle Kulisse“. Torwart Marvin Schwäbe sei in der Mixed-Zone trotz der vielen Gegentore sachlich geblieben. Auch Tom Krauß und Thomas Kessler nahmen laut Bödeker positive Aspekte mit – wenngleich René Wagner eingeräumt habe, die Abwehr hätte sich in manchen Szenen cleverer anstellen können. Der erst wenige Tage zuvor verpflichtete Mikey Moore wurde nach seiner Einwechslung sofort zum gefährlichsten Kölner Offensivspieler und bereitete das 1:3 vor. Gemeinsam mit dem ebenfalls eingewechselten Ellyes Skhiri, der dem Mittelfeld Ruhe und Struktur gab, zeigte sich das Potenzial des Kölner Kaders. Dass Wagner nicht von Beginn an mit Moore und Skhiri spielte, sahen beide nicht als Fehler. Für das Heimspiel gegen Werder Bremen erwarten sie, dass beide von Anfang an spielen, ergänzt um die zuletzt erkrankten Said El Mala und Thijs Dallinga. Ragnar Aché habe als alleinige Spitze ohne Unterstützung „überhaupt nicht funktioniert“ – beide sehen ihn eher als Opfer der Umstände. Luka Lochoshvili erlebte einen „Tag zum Vergessen“ (verunglückter Querpass, grenzwertiges Duell vor dem 0:3), bleibt für die drei Journalisten aber ein Spieler mit Führungsqualität. Alessio Castro-Montes überzeugte spielerisch, war aber tempomäßig überfordert – ein Bereich, in dem laut Bödeker die Rückkehr des verletzten Sebastian Sebulonsen als Rechtsverteidiger helfen dürfte. Einordnung des Gegners: Beide Reporter warnten davor, Stuttgart trotz des 1:5 gegen Bayern zu unterschätzen – Bödeker beschreibt eine „Dreiklassengesellschaft" mit Bayern an der Spitze, dahinter Teams wie Stuttgart, gegen die der FC „jeden ärgern“ könne. Trotz deutlicher Niederlage überwog ein positiver Grundton: intensive Partie, starker Moore-Auftritt, stabile Moral. Der Blick richtet sich optimistisch auf das Heimspiel gegen Werder Bremen.

30 Aug 2026
#07 – Triumph zum Auftakt, der 1. FC Köln besiegt die TSG Hoffenheim spektakulär 3:2
Der 1. FC Köln feiert nach einem wilden Spiel am ersten Spieltag der Bundesliga-Saison 2026/27 einen 3:2-Sieg gegen die TSG Hoffenheim. Christian Löer (Kölner Stadt-Anzeiger) und Jürgen Kemper (EXPRESS) analysieren den sportlichen Hergang, die Atmosphäre im Stadion und den Stand der Kaderplanung kurz vor dem Ende des Transferfensters. Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Folge Der Spielverlauf: Das Auftaktspiel bot fünf Treffer, späte Wendungen und einen gehaltenen Elfmeter. Es hatte damit alle Elemente eines klassischen Bundesliga-Starts. Trainer René Wagner zeigte sich nach dem Abpfiff sichtlich gelöst. Das Ergebnis bestätigte die Arbeit des gesamten Stabs. Torwart und Abwehr im Fokus: Marvin Schwäbe sicherte den Heimsieg mit einem gehaltenen Elfmeter und einer entscheidenden Parade im Eins-gegen-Eins. In der Defensive setzte Neuzugang Thijs Dallinga sofort Akzente. Offensive Impulse: Dallinga überragte als Joker mit einem Doppelpack. Löer und Kemper diskutieren, ob er mit seiner Kombination aus Defensivarbeit und Torgefahr im Vergleich zu Ragnar Ache das komplettere Paket bietet. Said El Mala ließ sein Potenzial und seine Risikobereitschaft erkennen, zeigte im weiteren Verlauf der Partie jedoch noch Schwankungen und bekam wieder Krämpfe. Bemerkenswert war sein Auftritt nach dem Schlusspfiff in der Interviewzone. Auf dem Transfermarkt: Der FC wirbt um das Top-Talent Mikey Moore. Löer und Kemper heben die schnelle Integration der Neuzugänge und die geschlossene Teamchemie als Verdienst von Trainer René Wagner und Lizenzspielerleiter Thomas Kessler hervor. Abseits des Rasens: Das Spiel bot Gesprächsstoff. Löer und Kemper beleuchten den Kontrast zwischen der analytischen Arbeit auf dem Presseplatz und der emotionalen Dynamik in der Loge. Mehr als 1100 Einsendungen aus der Fangemeinde gingen im Vorfeld bei der Verlosung von Tickets für die Loge ein - Christian Löer begrüßte am Samstag zehn Podcast-Zuhörer in der Loge auf der Westtribüne.

24 Aug 2026
#06 – Der FC zittert sich in die zweite Pokalrunde
Der 1. FC Köln hat sich beim Drittligisten Würzburger Kickers durchgesetzt, überzeugte dabei aber nur phasenweise. Im Podcast „Wir waren klar besser“ sprechen Christian Löer im Verlagshaus in Köln sowie Jürgen Kemper und Lars Werner noch in Würzburg über einen lange behäbigen Auftritt, fehlende Spielideen und die Frage, warum die Verantwortlichen den Sieg deutlich positiver bewerteten als die Reporter. Im Mittelpunkt steht Isak Johannesson, der mit zwei Treffern zum Matchwinner wurde. Seine Leistung fiel allerdings nicht durchweg überzeugend aus. Nach einer ordentlichen Anfangsphase verlor der FC den Zugriff auf das Spiel und geriet nach dem Würzburger Führungstreffer sichtbar aus dem Rhythmus. Erst nach der Pause steigerte sich die Mannschaft – auch wenn vieles weiter über Einzelaktionen und lange Bälle lief. Die Reporter sprechen über die auffällige Zurückhaltung der FC-Verantwortlichen im Umgang mit der eigenen Leistung. Trainer René Wagner und Sportdirektor Thomas Kessler wollten den knappen Erfolg nicht als glücklich bewerten. Im Podcast geht es deshalb um die Frage, wie viel Schönfärberei nach einem solchen Pokalabend erlaubt ist – und ob der FC im Wettbewerb genügend Gier und Ehrgeiz entwickelt. Weitere Themen sind Said El Mala, der zunächst mutig auftrat, später aber häufig an mehreren Gegenspielern hängen blieb, sowie Gideon Mensah, der bei seinem Debüt noch nicht souverän wirkte. Auch Jan Thielmanns Position, die fehlende Führung im Mittelfeld und die Rückkehr von Ellyes Skhiri werden diskutiert. Vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Hoffenheim bleibt die Erkenntnis: Das Pokalspiel ist abgehakt – die Leistung muss sich dennoch deutlich steigern. Und dann verlosen wir auch noch Logenkarten für das Spiel des FC am Samstag in Müngersdorf gegen die TSG Hoffenheim - nehmt also gern Teil, es stehen fünfmal zwei Tickets zur Verfügung.

23 Aug 2026
#05 – Skhiri, El Mala und der Traum von Berlin
Aufgenommen am Tag vor dem Pflichtspielauftakt: Am Montagabend reist der 1. FC Köln zu den Würzburger Kickers – Pokal, Drittligist, erster Ernstkampf der Saison. Weil Christian Löer und Lars Werner direkt nach dem Spiel eine weitere Folge aufnehmen, geht es diesmal nur am Rande um den Pokal. Wobei: am Ende natürlich wieder mehr als geplant. Zunächst der Blick auf die Woche: Ellyes Skhiri ist zurück beim FC, die Lücke im defensiven Mittelfeld damit geschlossen. Warum das mehr ist als der Transfer eines guten Fußballers – warum Skhiri dem Kader nicht nur spielerische Qualität, sondern auch Erfahrung und Führungsstärke gibt –, das wissen Löer und Werner aus eigenem Erleben. Sie haben ihn in der Mixed Zone erlebt, am Trainingsplatz, in guten und in schwierigen Phasen. Und sie sind sich einig: Solche Typen lassen sich nicht einfach kaufen. Said El Mala bleibt – und bekommt die Rückennummer 10. Was diese Nummer beim 1. FC Köln bedeutet, welche Geschichten und welches Gewicht an ihr hängen, und was El Mala mit den Männern verbindet, die sie vor ihm getragen haben: Die Antwort führt unweigerlich zu Wolfgang Overath und Lukas Podolski – und zu persönlichen Begegnungen, die Löer und Werner mit beiden hatten. Außerdem: Warum hat es mit Salih Özcan nicht geklappt – und was verrät das über die Spielidee, die der FC in dieser Saison verfolgt? Wie ist der Kader insgesamt aufgestellt, wenn man ihn ehrlich bewertet? Und was braucht dieses Team noch, um im Pokal wirklich weit zu kommen? Weit – das heißt für Löer und Werner im besten Fall: Berlin.

17 Aug 2026
#04 - Gegentorflut in der Generalprobe und Wirbel nach dem geplatzten El-Mala-Transfer
Lars Werner vom Kölner Stadt-Anzeiger und Jürgen Kemper vom Express sprechen über die Generalprobe des 1. FC Köln am Sonntag beim SC Paderborn. Sieben Gegentore kassierte das Team von Trainer René Wagner in zwei Testspielen beim Bundesliga-Aufsteiger. Muss man sich Sorgen um den FC eine Woche vor dem Pflichtspielauftakt im Pokal in Würzburg machen? Zudem diskutieren die beiden FC-Insider darüber, welche Transfers in den kommenden Tagen zu erwarten sind und auf welchen Positionen die Kölner sich noch verstärken müssen. Der geplatzte Transfer von FC-Jungstar Said El Mala zu Borussia Dortmund sorgte am Wochenende für großen Wirbel. Auch das ist ein Themenschwerpunkt.

10 Aug 2026
#03 – Die Erkenntnisse der Härtetests und neue Entwicklungen im El-Mala-Poker
Jürgen Kemper vom Express und Lars Werner vom Kölner Stadt-Anzeiger sprechen über die Erkenntnisse nach den Härtetests gegen San Sebastián. Der FC gewann am Freitagabend 2:0, am Samstag folgte ein 2:1-Sieg vor 37.000 Zuschauern gegen den spanischen Pokalsieger. Vor allem die jungen Spieler konnten Eigenwerbung betreiben. Aber haben sie wirklich eine Chance? Beide FC-Insider nehmen die Transferpolitik des FC unter die Lupe und erklären, warum sich die Kölner gerade bei der Suche nach einem dringend benötigten Spieler für die Sechser-Position so schwer tun und eine Rückhol-Aktion von Ellyes Skhiri nicht so viel Sinn gemacht hätte Sie sprechen über die Personalien Luca Waldschmidt und Linton Maina. Und natürlich ist auch in dieser Woche die Transferpoker um Said El Mala ein Thema. In die zuvor festgefahrene Angelegenheit könnte in dieser Woche Bewegung reingekommen sein, meinen Kemper und Werner. Es gibt neue Entwicklungen. Themen der Folge Testspiele gegen San Sebastián und die Transferpolitik des 1. FC Köln Bewertung der Spielerleistungen und die Suche nach einem Sechser Warum eine Rückhol-Aktion von Ellyes Skhiri wenig Sinn ergeben hätte Die umstrittenen Personalien Luca Waldschmidt und Linton Maina Neue Entwicklungen im Poker um Jungstar Said El Mala Der Ablösewahnsinn im Spitzenfußball Zeitleiste 00:00 Begrüßung und Überblick Die Leistungen des 1. FC Köln in den jüngsten Testspielen 00:00 Begrüßung 01:13 Die Aussagekraft der Testspiele gegen San Sebastián 03:06 Welche Spieler haben die Chance genutzt - und wer nicht? 07:11 Die Transferpolitik des FC Köln 09:34 Stand der Vorbereitung und die Suche nach einem Sechser 17:17 Die Komplexität dieser Transfers 18:12 Warum weitere Neuzugänge kommen müssen 22:37 Die Zukunft der vermeintlichen Wackelkandidaten Linton Maina und Luca Waldschmidt 33:31 Transfer-Saga um Jungstar Said El Mala – und kein Ende in Sicht 40:34 Bis wann ein möglicher Transfer von El Mala über die Bühne gehen und wie der FC darauf reagieren müsste 45:51 Der Ablösewahnsinn im internationalen Spitzenfußball El Mala: Die Entscheidung naht

2 Aug 2026
#02 – Saisoneröffnung und der ganze Wahnsinn um Said El Mala
Uwe Bödeker und Lars Werner tauchen ein in die Saisoneröffnung des 1. FC Köln: 40.000 Fans, ein neuer Trainer und mittendrin ein Spieler, der die Massen begeistert. Said El Mala ist das Thema der Stunde – und die Frage, ob er bleibt, treibt die Fans ebenso um wie die Verantwortlichen. Dazu: Transfers, Kaderumbruch und eine erste Standortbestimmung. Themen dieser Folge Stimmung beim Saisonauftakt – Was 40.000 Fans und ein Spieler wie El Mala mit einer Fangemeinde machen können Der Hype – Wie viel ist Said El Mala wert, was will Dortmund, und wie entscheidet der FC? Kader im Umbruch – Abgänge, Neuzugänge und die Frage der Hierarchie im Team René Wagners erste Saison – Was der neue Trainer zeigen muss und was man von ihm erwartet Neues Scouting-Konzept – Internationale Wege und wie der FC künftig Talente findet Testspiel gegen San Sebastian – Warum diese Partie mehr ist als nur Vorbereitung Saisonprognose – Klassenerhalt, Mittelfeldplatz oder mehr? Uwe und Lars wagen eine Einschätzung Timestamps 00:00 Begrüßung und Überblick 01:01 Eindrücke von der Saisoneröffnung 02:15 Fanmeinungen zu El Mala 03:13 Verhandlungsstand und Marktwert-Schätzung 04:42 Kader-Situation: Neue Spieler, Abgänge, Hierarchie 05:40 Internationale Transfers und Scouting 07:09 Testspiel gegen San Sebastian 08:47 Prognose: Wie realistisch ist der Klassenerhalt? 10:23 Der Einfluss von Jürgen Klopp 12:02 Was im Transfermarkt noch passieren muss 13:13 Chancen und Risiken der kommenden Saison 14:41 Fazit und Ausblick

26 Jul 2026
#01 – Der 1. FC Köln im Trainingslager in Kitzbühel
Wie präsentiert sich der 1. FC Köln im Trainingslager in Kitzbühel? Christian Löer und Uwe Bödeker berichten aus Österreich über die Stimmung rund um die Mannschaft, die Arbeit von Trainer René Wagner und die wichtigsten Fragen zu den neuen Spielern. Im Mittelpunkt stehen die ersten Eindrücke vom Training, taktische Überlegungen und die Entwicklung einzelner Spieler. Außerdem geht es um mögliche Transfers, die Atmosphäre im Mannschaftshotel und die besondere Fan-Community, die den FC auch nach Österreich begleitet. Themen dieser Episode: • Eindrücke aus dem Trainingslager in Kitzbühel • Die Stimmung bei Mannschaft und Fans • Trainer René Wagner und seine Herangehensweise • Kaderplanung, Transfers und Spielerentwicklung • Taktische Ideen und mögliche Formationswechsel • Neuzugänge im Fokus • Ausblick auf die kommenden Testspiele Kapitel: 00:00 Begrüßung und Vorstellung des Podcasts 01:21 Hintergrund und Entwicklung des Podcasts 02:49 Fan-Community in Kitzbühel und Feedback 04:51 Atmosphäre im Trainingslager und im Umfeld 06:54 Mannschaftshotel und Region 12:13 Trainer René Wagner und seine Herangehensweise 19:09 Kaderplanung und Spielerentwicklung 25:01 Taktische Überlegungen und Formationswechsel 33:09 Spieler im Fokus: El Mala, Schmied und weitere Profis 39:48 Transfergerüchte und Zukunftsaussichten 47:06 Abschluss und Ausblick auf die Testspiele Moderation: Christian Löer und Uwe Bödeker Fragen, Anregungen oder Feedback? Schreibt uns per WhatsApp: https://wa.me/message/RUBBJRPRFPIPL1 (https://wa.me/message/RUBBJRPRFPIPL1)
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