Bereits seit 2019 spüren wir bei 'Working With Startups From Science' genau diese bahnbrechenden Ideen auf. In jeder Folge liefern wir dir den direkten Draht in die Labore und Gründerzentren Deutschlands, wo aus komplexer Forschung greifbare Realität wird. Egal, ob du selbst gründen willst oder einfach Tech-begeistert bist: Dich erwarten ehrliche Gründungsgeschichten, harte Experten-Insights und Technologien, die bleiben, wenn der Hype vorbei ist. Hol dir die geballte Startup-Expertise auf die Ohren – oder schau uns auf YouTube direkt über die Schulter.
Vergiss Patente! Die Wahrheit über Uni-Spin-offs – Prof. Dr. Frank Fitzek | UNIPRENEURS
Warum du diese Folge hören solltest:
Wenn du denkst, eine universitäre Ausgründung scheitert meist an der Technologie, liegst du falsch. In dieser Folge lernst du, wie du bürokratische Alpträume umschiffst, warum du niemals unbezahlte Demonstratoren für die Großindustrie bauen darfst und weshalb Startups der ultimative Hack sind, um Spitzenforschung überhaupt erst schnell zu machen.
Über den Gast:
Prof. Dr. Frank Fitzek ist Inhaber der Deutsche Telekom Professur für Kommunikationsnetze an der TU Dresden und koordiniert den Transferhub 6G Live. Er ist nicht nur ein weltweit anerkannter Experte für 5G, 6G und das taktile Internet, sondern auch ein echter Serien-Gründer. Für sein herausragendes Engagement, Forschende durch Spin-offs zu stärken und Innovationen aus dem Labor in die Wirtschaft zu transferieren, wurde er bei UNIPRENEURS ausgezeichnet.
3 unbezahlbare Learnings aus dieser Folge:
Die Beschaffungs-Falle umgehen: Eine einfache Bestellung dauert an der Universität oft sechs bis neun Monate. Prof. Fitzek nutzt Startups gezielt als agile "Speedboote", um Entwicklungszyklen auf einen einzigen Tag (Stichwort: Amazon-Bestellung) zu verkürzen.
Die "Gratis-Arbeit"-Regel: Baue als Deep Tech Startup niemals unbezahlte Demonstratoren für die Großindustrie. Du verbrennst Ressourcen, ohne ein skalierbares Business aufzubauen.
Die Patent-Illusion: Patente sind wichtig für Investoren und das eigene Portfolio, aber überschätze niemals ihre Macht. Prof. Fitzek teilt eine bittere Erfahrung aus Dallas, bei der 50 wasserdichte Kernpatente gegen 1.000 profane "Toaster-Patente" eines Großkonzerns verloren haben.
Kapitel & Timecodes:
00:00:00 Intro & Begrüßung
00:01:24 Das schwarze Schaf: Warum Startups 1999 streng geheim waren
00:04:34 Der Speedboot-Hack: Wie Spin-offs die Forschungs-Bürokratie besiegen
00:05:34 Die goldene Inkubator-Regel: Keine unbezahlten Demos für die Industrie!
00:17:03 Steuer-Absurditäten: Schraubendreher-Abschreibungen für Software-Startups?
00:19:01 Die Wahrheit über Patentschutz im Kampf gegen Konzerne
00:20:21 Word-Shuffle: Resilienz, Leidenschaft & Publikationsdruck
Links & Ressourcen:
Website: Startups from Science
UNIPRENEURS Initiative: unipreneurs.de
27 Oct 2026
Vergiss deine erste Idee! Warum jahrelanges Tüfteln Startups tötet – Prof.Dr. Dennis Steininger | UNIPRENEURS
Warum du diese Folge hören solltest:
An Universitäten wird oft jahrelang im stillen Kämmerlein an Patenten getüftelt – doch der Markt ist gnadenlos. In dieser Folge lernst du, warum du dich niemals in deine erste Technologie verlieben darfst, wie du durch Markttests in Höchstgeschwindigkeit Legitimität aufbaust und warum zu viel Erfahrung als Investor manchmal sogar blind für den Erfolg macht.
Über den Gast:
Prof. Dr. Dennis Steininger ist Professor für Entrepreneurship an der RPTU Kaiserslautern-Landau und lebt das Konzept des "gründenden Forschers" in Perfektion. Er baute bereits in den späten 90er Jahren ein erfolgreiches SaaS-Unternehmen auf, schaffte den Exit und formt heute als ausgezeichneter UNIPRENEURS-Experte und Business Angel die nächste Generation von Startups aus der Wissenschaft.
3 unbezahlbare Learnings aus dieser Folge:
Legitimität ist alles (Fake it till you make it): Wie man als winziges Spin-off durch clevere Improvisation (und geliehene Büroschilder) selbst das Top-Management eines Weltkonzerns von sich überzeugt.
Die "Third Wave" der Ideenfindung: Warum die erste und zweite Geschäftsidee meistens nichts taugen und wie du aus einer 360-Grad-Marktperspektive echte Probleme statt künstlicher Bedarfe identifizierst.
Der wichtigste Vertrag an Tag 1: Warum bis zu einem Drittel aller Startups am Team zerbrechen und weshalb ein Budget von 1.000 bis 3.000 Euro für einen anwaltlichen Gesellschaftsvertrag die beste Versicherung für Gründer-Freundschaften ist.
Kapitel & Timecodes:
00:00:00 Intro & Begrüßung
00:02:47 Vom 15-jährigen Gewerbeanmelder zum Cloud-Pionier
00:07:35 Anekdote: Wie ein 12qm-Büro einen Weltkonzern täuschte
00:10:55 Die Uni-Falle: Warum jahrelanges Tüfteln Deep-Tech-Startups tötet
00:14:13 Die bunte-Socken-Story: Wenn Investoren-Erfahrung blind macht
00:18:43 Start-Ratschläge: Die "Third Wave" und 360-Grad-Problemanalysen
00:22:15 Word-Shuffle: Die 51%-Mut-Regel & der rettende Gesellschaftsvertrag
Links & Ressourcen:
Website: Startups from Science
UNIPRENEURS Initiative: unipreneurs.de
22 Oct 2026
Wissenschaftskarriere riskanter als Startup Gründung?! – Prof. Dr. Hannes Rothe | UNIPRENEURS
Warum du diese Folge hören solltest:
Forschende haben oft panische Angst vor dem Scheitern eines Startups – doch die Wahrscheinlichkeit, eine Professur zu ergattern, ist statistisch gesehen viel geringer. Erfahre in dieser Folge, wie du deine subjektive Risikowahrnehmung umprogrammierst und warum ein einfacher Prototyp heute mehr wert ist als jedes theoretische Slide-Deck.
Über den Gast:
Prof. Dr. Hannes Rothe ist Inhaber des Lehrstuhls für Sustainability and Innovation in Digital Ecosystems an der Universität Duisburg-Essen und leitet das "Place Beyond Bites" Creation Lab. Als frisch ausgezeichneter Preisträger der UNIPRENEURS Initiative brennt er dafür, wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Deep-Tech-Bereich in echte, gesellschaftlich relevante Ausgründungen zu übersetzen, anstatt sie nur in Fachmagazinen verstauben zu lassen.
3 unbezahlbare Learnings aus dieser Folge:
Das Ökosystem entscheidet über B2B-Erfolg: Warum das Ruhrgebiet für Deep-Tech-Startups (MedTech, Energy) durch etablierte Industrie-Netzwerke oft besser geeignet ist als die B2C-Metropole Berlin – und warum Gründer maximal mobil sein müssen.
Machen schlägt Planen: Anstatt Monate in Businesspläne und Pitch-Decks zu stecken, sollten angehende Gründer KI- und agentenbasierte Tools nutzen, um innerhalb kürzester Zeit ein Minimum Viable Product (MVP) zu bauen und echtes Kunden-Feedback einzuholen.
Der radikale Perspektivwechsel beim Risiko: Die Chance auf eine Professur in der Chemie liegt bei 1-2 Prozent. Das Risiko in der Wissenschaftskarriere ist ungleich höher als eine Startup Gründung, die im schlimmsten Fall nach einem Jahr wertvollste Praxiserfahrung für den Arbeitsmarkt liefert.
Kapitel & Timecodes:
00:00:00 Intro & Begrüßung
00:01:21 Warum wissenschaftliche Papers wenig Impact haben & der Weg ins Unternehmertum
00:05:55 Das Geheimnis guter Gründungslehre: Feuer entfachen statt Steuerrecht pauken
00:09:49 Deep-Tech-Ökosysteme im Vergleich: B2C in Berlin vs. B2B im Ruhrgebiet
00:16:16 Forderung: Warum Gründungslehre in PhD-Programmen Pflicht werden muss
00:18:55 Tag-1-Ratschlag: Bau einen Prototypen (statt nur Slide-Decks!)
00:21:21 Mindset-Shift: Warum die akademische Karriere das größere Risiko ist
00:24:26 Word-Shuffle: Ungeduld, Bürokratie & Teamdynamik
Links & Ressourcen:
Website: Startups from Science
UNIPRENEURS Initiative: unipreneurs.de
Reach and audience
Public platform figures. Ratings count people who left a rating, not total listeners.
Spotify
4.7 / 5
3 ratings
Contact Working With Startups From Science
Guest appearances
Books guests
Based on episode analysis; this does not confirm that the show is currently accepting guests.
Host of Working With Startups From Science?
Claim your podcast to manage its listing and keep your show details accurate.
Pod Engine is an independent podcast discovery and analytics service and is not affiliated with or endorsed by this podcast. Artwork and show content belong to their owners. Full legal notice.
Explore this show Podcast research with Pod Engine