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About You Inspire Me
David Poly spricht mit spannenden Gästen aus der Sport-Szene über ihre ausserordentlichen Leistungen. Was steckt dahinter? Was treibt sie an? Was haben sie sonst noch nirgends erzählt? Die Gespräche verfolgen ein Ziel: Dir aufzuzeigen, dass auch hinter inspirierenden Leistungen normale Menschen stecken. Und dass auch du zu Grossem fähig bist, wenn du an dich glaubst.
- Publisher
- David Poly
- Category
- sports
- Language
- de
- Explicit
- No
- First episode
- 1 May 2026
- Latest episode
- 7 Aug 2026
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7 Aug 2026
#012 - Melanie Hasler: Endlich selbst am Steuer
Melanie Hasler hat etwas geschafft, das nur wenigen gelingt: Innerhalb von drei Jahren führte sie ihr Weg vom ersten Bob-Training direkt an die Olympischen Spiele. Was nach einer perfekten Erfolgsgeschichte klingt, begann jedoch mit einem Leben, das sich nie nach ihrem eigenen anfühlte. Über 13 Jahre spielte sie Volleyball – nicht aus Leidenschaft, sondern weil andere ihren Weg bestimmten. Niemand fragte sie, was sie eigentlich wollte. Erst als sie an einem persönlichen Tiefpunkt ankam, veränderte eine unerwartete Begegnung und ihr Glaube ihren Blick auf das Leben. Kurz darauf erhielt sie das Angebot, Bobpilotin zu werden. Es folgte ein kometenhafter Aufstieg: Weltcup, Europameisterschaften, zwei Olympische Spiele und EM-Gold. Doch hinter den Medaillen standen Selbstzweifel, Verletzungen, Ungerechtigkeiten im Spitzensport und die ständige Frage, ob sich all die Opfer überhaupt lohnen. Besonders bewegend erzählt Melanie von dem Moment, in dem sie trotz ihrer grössten Erfolge spürte, dass sie innerlich längst losgelassen hatte. Statt dem nächsten Olympiazyklus nachzujagen, traf sie eine Entscheidung, die kaum jemand nachvollziehen konnte: Sie beendete ihre Bobkarriere – freiwillig. Heute beginnt sie noch einmal bei null und wagt den Wechsel in eine völlig neue Sportart: den Weitsprung. Dieses Gespräch handelt nicht nur von Spitzensport. Es geht um Identität, den Mut, Erwartungen anderer loszulassen, den eigenen Weg zu finden und Erfolg neu zu definieren. Eine ehrliche Geschichte darüber, warum der grösste Sieg manchmal darin besteht, etwas loszulassen, wofür man jahrelang gekämpft hat.

10 Jul 2026
#011 - Tim Hugi: Vom Grenadier zum Ultraläufer
Tim Hugi gehört zu den Menschen, die ständig auf der Suche nach der nächsten Herausforderung sind. Nicht, weil er Rekorde sammeln oder andere beeindrucken will – sondern weil er herausfinden möchte, wozu er selbst wirklich fähig ist. Diese Haltung zieht sich durch sein ganzes Leben: von der Grenadier-RS über zweimal 100 Kilometer rund um den Zürichsee bis zum Marathon des Sables, einem der härtesten Etappenrennen der Welt mitten in der Sahara. Im Gespräch erzählt Tim, weshalb ausgerechnet das Militär sein Denken nachhaltig verändert hat und warum er dort gelernt hat, mit wenig zufrieden zu sein. Er nimmt uns mit in Momente, in denen Schlafmangel, Hitze und Schmerzen alles infrage stellen – und erklärt, wie er es schafft, genau dann einen Zustand zu erreichen, in dem plötzlich alles leicht wirkt. Besonders eindrücklich ist seine Geschichte vom 200-Kilometer-Lauf um den Zürichsee. Er spricht offen über körperliche Tiefpunkte, emotionale Momente mit seiner Familie und darüber, weshalb er eine Woche später fast noch glücklicher war als im Ziel. Nicht die Medaille blieb hängen, sondern die Erkenntnis, dass er seinen eigenen Ansprüchen gerecht geworden ist. Auch der Marathon des Sables liefert unerwartete Geschichten. Tim erzählt, weshalb ihn das Rennen weniger gefordert hat als gedacht, warum die Begegnung mit Fussball-Weltmeister André Schürrle zu einem seiner schönsten Erlebnisse wurde und weshalb in der Wüste plötzlich Status, Geld und Bekanntheit keine Rolle mehr spielen. Dort sind alle einfach nur Menschen, die gemeinsam Schritt für Schritt durch den Sand gehen. Ausserdem sprechen wir über sein Herzensprojekt Walk the Lake, mit dem er möglichst viele Menschen für lange Distanzen begeistern möchte, über seine ungewöhnliche Art, Ziele zu setzen, und über eine neue Idee, die noch verrückter klingt als alles, was er bisher gemacht hat. Diese Folge ist keine Geschichte über Extremsport. Sie ist eine Geschichte darüber, wie viel in einem Menschen steckt, wenn er den Mut hat, einfach loszugehen.

3 Jul 2026
#010 - Leoni Friedel: Plötzlich hat's geknallt
Leoni Friedel ist erst 20 Jahre alt und hat im Triathlon bereits erlebt, was viele Athleten in einer ganzen Karriere nie durchmachen müssen. Nach einem Ironman 70.3 mit plattem Reifen, den sie trotzdem ins Ziel brachte, wollte sie sich in Rapperswil endlich für all die Rückschläge belohnen. Die Vorbereitung lief besser denn je. Körperlich fühlte sie sich so stark wie noch nie. Dann verändert eine einzige Kreuzung alles. Bei einer Trainingsausfahrt wird Leoni von einem Auto erfasst. Schädel-Hirn-Trauma, Schleudertrauma, ein ausgerenkter Ellbogen, Herzprellung und mehrere Tage im Spital. Noch bevor sie weiss, wie schwer ihre Verletzungen sind, ist ihr erster Gedanke: Das Rennen ist vorbei. Sie erzählt, wie sie nach dem Unfall immer wieder dieselbe Szene durchlebt, warum sie Panikattacken entwickelt hat und weshalb der Weg zurück auf das Rennrad fast schwieriger ist als die körperliche Heilung. Besonders bewegend ist der Moment, als sie den Ironman 70.3 in Rapperswil nicht als Athletin, sondern als Zuschauerin erlebt – und zum ersten Mal realisiert, wie aussergewöhnlich das ist, was sie selbst jahrelang für selbstverständlich gehalten hat. Gleichzeitig spricht Leoni über ihren ungewöhnlich gesunden Blick auf Leistung. Warum sie sich bewusst Zeit für ihre Entwicklung gibt. Weshalb sie lieber langfristig denkt, als möglichst schnell Erfolge zu erzwingen. Und warum sie überzeugt ist, dass Fortschritt nicht durch mehr Training entsteht, sondern durch Geduld, Vertrauen und kluge Entscheidungen. Eine ehrliche Geschichte über geplatzte Träume, mentale Stärke und die Erkenntnis, dass wahre Stärke manchmal nicht darin liegt, weiterzukämpfen – sondern zu akzeptieren, dass der Weg zurück Schritt für Schritt beginnt.

26 Jun 2026
#009 - Pirmin Werner: Olympia-Silber in Milano Cortina
Ein perfekter Sprung. Weniger als drei Sekunden. Und trotzdem entscheidet genau dieser Moment darüber, ob vier Jahre harte Arbeit mit einer Olympiamedaille enden – oder mit leeren Händen. Pirmin Werner gehört zur Weltspitze im Aerials-Skiing. In dieser Folge spricht er so offen wie selten über den mentalen Druck, der hinter seinem Sport steckt. Warum die grösste Herausforderung oft nicht der Sprung selbst ist, sondern alles, was vorher im Kopf passiert. Weshalb man trotz perfekter Vorbereitung scheitern kann. Und warum er überzeugt ist, dass sich Athleten den grössten Druck meistens selbst machen. Besonders bewegend wird das Gespräch, als Pirmin vom Tod seiner engen Freundin Sophie Hediger erzählt. Ihr plötzlicher Lawinenunfall stellte für ihn alles auf den Kopf. Plötzlich rückten Medaillen, Resultate und Rankings in den Hintergrund. Er spricht darüber, wie dieser Verlust seinen Blick aufs Leben verändert hat, weshalb er heute bewusster lebt als je zuvor und warum Dankbarkeit für ihn zu einer täglichen Entscheidung geworden ist. Natürlich geht es auch hinter die Kulissen der Olympischen Spiele. Pirmin nimmt uns mit in Tage voller Wetterchaos, Verschiebungen, Nervosität und Entscheidungen, die in Sekunden fallen. Er erzählt vom bitteren Moment, als der Traum von einer Einzelmedaille zerplatzte, wie Teamkollege Noé Roth trotzdem Geschichte schrieb und wie aus einer grossen Enttäuschung wenig später eine olympische Silbermedaille im Team wurde. Zum Schluss wird es noch überraschend humorvoll: Wie schafft man es eigentlich, kurz nach den Olympischen Spielen aus Versehen die Silbermedaille seines Teamkollegen zu beschädigen? Auch diese Geschichte gibt es. Eine Folge über Träume, Druck, Verlust, Freundschaft und die Erkenntnis, dass Erfolg zwar vergänglich ist, die Menschen und Momente dahinter aber bleiben.

20 Jun 2026
#008 - Pierre Biege: Heute ist ein richtig guter Tag
Pierre Biege ist für viele der Mann, der seit über 700 Tagen täglich läuft. Doch hinter dieser Challenge steckt eine Geschichte, die viel tiefer geht als Sport. Mit 18 Jahren erhält sein Vater die Diagnose Krebs. Die Ärzte geben ihm nur wenige Jahre. Plötzlich hat der wichtigste Mensch in seinem Leben ein Ablaufdatum. Was danach passiert, prägt Pierre bis heute. Statt sich zurückzuziehen, beginnt sein Vater bewusster zu leben als je zuvor. Er baut einen Garten, verbringt Zeit mit seinen Kindern und begegnet seiner Krankheit mit einer Haltung, die Pierre nie mehr vergessen wird: Jeder Tag könnte der letzte sein. Jahre später sitzt Pierre am Sterbebett seines Vaters und erlebt einen Moment, den er heute mit der Geburt seiner Kinder vergleicht. Schmerzhaft. Bewegend. Und gleichzeitig voller Frieden. Aus dieser Erfahrung entsteht eine Lebenseinstellung, die heute Tausende Menschen erreicht: «Heute ist ein richtig guter Tag.» Wir sprechen darüber, wie Pierre vom Parkour-Athleten zum Ultraläufer wurde, warum er völlig ahnungslos seine ersten 100-Kilometer-Versuche startete und dabei spektakulär scheiterte, weshalb er nach jedem Lauf krank wurde und wie er trotzdem immer weitergemacht hat. Ausserdem erzählt er von Mobbing wegen seiner deutschen Herkunft, dem Gefühl, nie richtig dazuzugehören, und warum gerade diese Erfahrungen seinen Drang geprägt haben, immer wieder neue Grenzen auszuloten. Es geht um tagelange Ultraläufe, Schlafentzug, grosse Träume und die Suche nach den eigenen Grenzen. Aber vor allem geht es um etwas viel Wichtigeres: Wie schafft man es, selbst an den schwierigsten Tagen noch etwas Gutes zu sehen? Eine Folge über Verlust, Dankbarkeit, Abenteuerlust und die Erkenntnis, dass das Leben nicht irgendwann beginnt – sondern genau heute.

12 Jun 2026
#007 - Delia Guggenheim: Gelähmt, aber nicht gebrochen
Vor dem Unfall lebte Delia Guggenheim für den Sport. Weltmeisterschaften, Ultraläufe, Everesting-Challenges und die Suche nach ihren Grenzen bestimmten ihren Alltag. Dann verändert ein einziger Augenblick alles. Nach einem schweren, unverschuldeten Velounfall liegt sie auf der Strasse und weiss sofort: Sie wird nie wieder laufen können. Mehrere Wirbel sind gebrochen, ihre Lunge geschädigt, Tage später liegt sie auf der Intensivstation und kann kaum selbständig atmen. Doch die körperliche Verletzung ist nur ein Teil der Geschichte. Delia erzählt offen von den Momenten, in denen ihr bewusst wurde, was die neue Realität wirklich bedeutet. Von der Angst vor der Zukunft. Von Fragen, auf die niemand eine Antwort hat. Von der Herausforderung, eine völlig neue Identität aufzubauen, nachdem das, was ihr Leben ausgemacht hat, von einem Tag auf den anderen verschwunden ist. Trotzdem verliert sie nie den Blick nach vorne. Sie spricht darüber, weshalb sie sich weigert, ihr Leben auf das zu reduzieren, was passiert ist. Warum sie wieder Ziele braucht. Warum sie heute andere Abenteuer sucht. Und weshalb sie schon kurz nach dem Unfall beschlossen hat, dass ihre Geschichte hier nicht endet. Besonders bewegend sind ihre Gedanken über Vergänglichkeit, Dankbarkeit und die Erkenntnis, dass wir oft glauben, erst glücklich zu sein, wenn wir etwas Bestimmtes erreichen – nur um danach festzustellen, dass das nächste Ziel bereits wartet. Diese Folge ist keine Geschichte über einen Unfall. Es ist eine Geschichte darüber, was passiert, wenn einem alles genommen wird, worüber man sich definiert hat – und man trotzdem einen Weg findet, weiterzumachen. —————————— Diese Folge wird unterstützt von moov hydrate. Zum Elektrolyten-Probierpaket: https://moov-sports.com/discount/INSPIRE20

5 Jun 2026
#006 - Alessio Aretano: Backyard Ultra Rekordversuch
Alessio war nicht immer der Ausdauersportler, als den ihn heute viele kennen. Als Jugendlicher suchte er Anerkennung dort, wo sie viele suchen: in Partys, Alkohol und dem Wunsch, dazuzugehören. Irgendwann lag er nachts im Bett und stellte sich eine unbequeme Frage: Wo bin ich falsch abgebogen? Was danach folgte, veränderte sein Leben komplett. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich Alessio vom Gelegenheitsläufer zu einem Athleten, der sich Ziele setzt, vor denen selbst erfahrene Ausdauersportler Respekt haben. Marathon unter drei Stunden. 100-Meilen-Läufe. Und schliesslich der Traum, den Schweizer Rekord im Backyard Ultra zu brechen. Doch hinter den Kilometern steckt etwas Tieferes. Im Gespräch erzählt Alessio, wie ihn lange Zeit nicht nur Ehrgeiz, sondern auch Selbsthass antrieb. Warum er sich beweisen wollte, dass er nicht mehr der Mensch von früher ist. Weshalb extreme Herausforderungen für ihn zur Suche nach seinem eigenen Potenzial wurden. Und warum er heute glaubt, dass die grössten Grenzen oft nicht im Körper, sondern in unseren Überzeugungen liegen. Besonders eindrücklich wird die Geschichte während seines Rekordversuchs. Über Stunden läuft alles nach Plan. Ernährung, Schlaf, Energie – alles funktioniert. Bis plötzlich Schmerzen auftauchen. Erst ignorierbar. Dann bedrohlich. Schliesslich unerträglich. Als Alessio mitten auf der Strecke steht, kaum noch gehen kann und vor Schmerzen schreit, wird aus dem Kampf gegen die Uhr ein Kampf gegen den eigenen Körper. Warum er trotzdem nicht von Scheitern spricht. Weshalb er das Rennen rückblickend als Erfolg betrachtet. Und welche Lektion er aus diesem Moment mitgenommen hat, erzählt er in dieser Folge. Ausserdem sprechen wir über Glauben, Motivation, die Jagd nach dem eigenen Potenzial und darüber, warum Alessio mit 22 Jahren bereits Vater wird – obwohl viele ihm davon abraten würden. Eine Folge über grosse Ziele, harte Wahrheiten und den Mut, ein Leben nicht irgendwann zu leben, sondern jetzt. —————————— Diese Folge wird unterstützt von moov hydrate. Zum Elektrolyten-Probierpaket: https://moov-sports.com/discount/INSPIRE20

29 May 2026
#005 - David Poly: Vom Burnout zum IRONMAN 70.3
David erzählt in dieser Folge zum ersten Mal offen, was wirklich hinter seinem ersten Ironman 70.3 steckt. Nach Jahren voller Wachstum mit seiner Agentur zerbricht plötzlich alles gleichzeitig: Streit mit dem Geschäftspartner, die Firma muss radikal umstrukturiert werden, Mitarbeitende verlieren ihren Job und David landet mitten im Burnout. Schlaflose Nächte, Herzrasen am Morgen und das Gefühl, komplett die Kontrolle über das eigene Leben verloren zu haben. Genau in dieser Phase beginnt er zu laufen. Nicht für Likes. Nicht für andere. Sondern zum ersten Mal nur für sich selbst. Aus einem Halbmarathon wird ein Marathon. Aus dem Marathon plötzlich der Gedanke an einen Ironman. Und obwohl er sich selbst jahrelang nie als sportlich gesehen hat, entsteht langsam etwas Neues: Selbstvertrauen. Doch die Vorbereitung läuft alles andere als perfekt. Zu viel Training. Zu viel Stress. Zu wenig Regeneration. Dazu Kiffen, Nächte bis morgens um fünf, schlechtes Essen und ein Körper, der irgendwann komplett dichtmacht. Wochenlang kann er kaum trainieren und beginnt zu zweifeln, ob der Traum überhaupt realistisch ist. Dann kommt Kapstadt. Eigentlich als Trainingslager geplant, wird die Reise zum emotionalen Wendepunkt. Statt Vollgas lernt David dort zum ersten Mal, langsam zu machen. Auf seinen Körper zu hören. Geduldig zu werden. Kleine Schritte zu akzeptieren. Und genau dadurch verändert sich plötzlich alles. Im Rennen selbst eskaliert es komplett. Schon auf dem Velo beginnen die Krämpfe. Beim Halbmarathon danach machen beide Oberschenkel zu. Ihm wird schlecht, er kämpft permanent gegen das Kotzen und fragt sich zwischendurch ernsthaft, ob er überhaupt noch ins Ziel kommt. Doch genau dort fällt ein Satz, der ihn durchzieht: „Es ist nur Kopfsache.“ Die letzten Kilometer werden zu einem mentalen Kampf gegen Schmerz, Zweifel und Erschöpfung. Und gleichzeitig zu einem Moment, in dem David realisiert, dass er gerade nicht nur einen Ironman finisht, sondern eine alte Version von sich selbst hinter sich lässt. Am Ende steht eine Zeit, die er Monate zuvor selbst für unmöglich gehalten hätte. Diese Folge ist keine klassische Sportstory. Es ist eine rohe Geschichte über Identität, Druck, mentale Gesundheit, extreme Ziele und darüber, wie Sport manchmal genau das retten kann, was vorher komplett auseinandergebrochen ist.

25 May 2026
#004 - Nico Verzino: Wenn Träume auf dem TOI TOI platzen
Nico Verzino trainiert monatelang auf eine Zeit unter 4:45 beim IRONMAN 70.3 hin – und verliert alles wegen eines einzigen Gels. Mitten im Rennen sitzt er auf einem TOI TOI und realisiert: Sein Ziel ist weg. Genau dort beginnt aber die eigentliche Geschichte. Wir reden über Verletzungen, Ego, Glauben, Leistungsdruck auf Social Media und warum der Weg viel wichtiger ist als jede Medaille. Dazu erzählt Nico, weshalb er nach einem brutalen Ultra-Lauf jetzt bewusst ein Rennen gewählt hat, bei dem er realistisch scheitern könnte. Eine Folge über mentale Stärke, Selbstrespekt und die Frage, warum manche Menschen freiwillig Dinge tun, die fast niemand versteht.

15 May 2026
#003 - Stefan Trappitsch: 270km durch die Sahara
Stefan Trappitsch hat jahrzehntelang Dinge gemacht, die für die meisten Menschen komplett absurd klingen. Ironman. 27 Kilometer durch den Zürichsee. Ultratrails. Crossfit. Marathon des Sables. Doch hinter all diesen Leistungen steckt eine Geschichte, über die er lange nie gesprochen hat. In dieser Folge erzählt Stefan zum ersten Mal so offen wie noch nie, warum Sport für ihn viel mehr war als einfach Bewegung oder Disziplin. Warum extreme Leistungen für ihn früher ein Weg waren, um Anerkennung zu bekommen, die ihm als Kind gefehlt hat. Mit sieben Jahren verliert er seine Mutter. Danach wächst er mit einem Vater auf, der emotional kaum erreichbar war. Stefan beschreibt sich selbst als Aussenseiter. Jahrzehnte später erkennt er in einer Coaching-Ausbildung plötzlich den Zusammenhang zwischen seiner Vergangenheit und seiner Sportsucht. Dann kommt der nächste Einschnitt. 2013 kracht er mit dem Rennvelo in eine Mauer. Sieben gebrochene Rippen. Loch in der Lunge. Auf der Intensivstation entdeckt man zusätzlich einen angeborenen Herzfehler. Ärzte erklären ihm, dass genau die Kombination aus extremer Belastung, Hitze und Dehydrierung lebensgefährlich sein könnte. Der Traum vom Marathon des Sables scheint endgültig vorbei. Doch Jahre später steht er trotzdem an der Startlinie in der Sahara. Nicht mehr, um anderen etwas zu beweisen. Sondern um das Leben bewusst zu spüren. Stefan spricht extrem ehrlich über: die dunkle Seite von Leistungsdruck und Sportsucht warum Erfolg oft nur ein Versuch ist, innere Leere zu kompensieren den Moment, in dem er dachte, er würde sterben die brutale Realität des Marathon des Sables Schlafentzug, Schmerzen und mentale Grenzerfahrungen in der Wüste warum seine beste Etappe genau nach 100 Kilometern und fast ohne Schlaf kam und weshalb er heute überzeugt ist, dass unsere Grenzen fast immer im Kopf entstehen Diese Folge ist keine klassische Erfolgsgeschichte. Sie ist viel tiefer. Es geht um Verlust. Identität. Dankbarkeit. Und um die Entscheidung, das Leben nicht irgendwann später zu leben, sondern jetzt.

8 May 2026
#002 - Diego Brügger: Vom Speedflying-Unfall zum 100km Lauf
Diego wollte immer extremer, schneller und härter. Mit 20 rast er beim Speedflying mit fast 90 km/h in den Boden. Mehrere Operationen folgen. Sein Bein wird falsch operiert und künstlich verlängert. Statt zurück in die Luft zu gehen, beginnt ein komplett neuer Kampf. In dieser Folge spricht Diego brutal ehrlich über Adrenalin, Selbstwert, Leistungsdruck und die Suche nach Anerkennung. Darüber, warum ihn der Unfall innerhalb eines Tages erwachsen gemacht hat. Und weshalb er heute lieber an kleinen Fortschritten arbeitet, statt sich über Extreme zu definieren.

1 May 2026
#001 - Tön Staubli: Fass-Triple am Zürich Marathon
Der Mann mit dem Fass: Tön Staubli absolviert seit mehreren Jahren Schweizer Volksläufe mit einem 15kg-Fass auf den Schultern. Am Zürich Marathon hat er sich eine neue Challenge gesetzt: Alle drei Läufe (Marathon, Halbmarathon & 10K) am Stück. Wie es dazu gekommen ist und was ihn schlussendlich gezwungen hat, abzubrechen, beleuchte ich in dieser Folge.
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