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Evangelisch Leben in Köln und Region

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by Sammy Wintersohl

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Podcast Overview

Die „Kölner Kirchenbank“ ist ein Podcast des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. In der Reihe erzählen Menschen aus der Evangelischen Kirche im Gespräch mit Sammy Wintersohl über ihr Engagement, ihre Erfahrungen und Begegnungen aus dem Leben. Der Podcast basiert auf dem Videoformat „Kölner Kirchenbank“.

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🇩🇪

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1/9/2020

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Recent Episodes

Episode thumbnail for Die Kölner Kirchenbank mit Johanna Skriver, damalige Bezirksbeauftragte für Berufskollegs

January 26, 2024

Die Kölner Kirchenbank mit Johanna Skriver, damalige Bezirksbeauftragte für Berufskollegs

Frauen auf der Kanzel, im Pfarramt: Das ist heute etwas ganz Normales in der evangelischen Kirche, selbstverständlich würden wir sagen. Aber wenn wir einige Jahrzehnte zurückgehen, war dies in Deutschland noch nicht so selbstverständlich. Eine der ersten Pfarrerinnen im Rheinland war Johanna Skriver, damalige Bezirksbeauftragte für Berufskollegs. Sie ist Jahrgang 1935, heute ist sie 87 Jahre alt. Wie sie Pfarrerin geworden ist, erzählt sie heute auf der Kölner Kirchenbank Sammy Wintersohl. Ein steiniger Weg: Ihre männlichen Mit-Studenten haben über sie gedacht: "Was will die Alte hier?" Ihr Weg führte zu einem Bruch mit ihrer Familie. Sie erinnert sich an die allererste Stunde, die sie am Berufskolleg gegeben hat - wie viel Mut sie dafür brauchte und was sie daraus gezogen hat. Wie sie sich in den Anfangsjahren als "seltenes Exemplar" unter nur männlichen Kollegen wahrgenommen hat, wie sie zum Glauben gefunden hat, was sie für mehrere Jahre nach New York geführt hat, das alles erfahren Sie in diesem Video - eine ungewöhnliche, starke Frau, und ein besonderer Lebensweg.

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September 1, 2022

„Miteinander – füreinander“: Kölner Kirchenbank über die Gemeinschaftsstiftung Diakonie

Miteinander – füreinander“: Das ist das Motto der Gemeinschaftsstiftung Diakonie in Köln. Diese Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, soziale Projekte zu fördern – da, wo Menschen friedlich miteinander zusammenleben oder zusammenarbeiten. Die Gemeinschaftsstiftung Diakonie versucht, Gelder einzusetzen, die aus unterschiedlichen Bereichen kommen. Was genau dahinter steht, erzählt Martina Schönhals heute auf der Kölner Kirchenbank Sammy Wintersohl. Martina Schönhals ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gemeinschaftsstiftung: „Dahinter steckt der Evangelische Kirchenverband Köln und Region, der sich vor fast 25 Jahren vorgenommen hat, langfristig sozial diakonische Arbeit in Köln und Region zu fördern und darum diese Stiftung mit Unterstützung der evangelischen Kirchengemeinden gegründet hat“, berichtet sie. „Gefördert werden diakonische Organisationen, die zum Beispiel Menschen beraten, die arbeitslos sind, die wohnungslos sind. Es werden aber auch ganz konkrete Projekte für Jugendliche, für Senioren und Projekte, die die Generationen verbinden, gefördert.“ „Unter dem Dach der Gemeinschaftsstiftung Diakonie – das ist eine Gemeinschaftsstiftung – haben sich im Laufe der 25 Jahre verschiedene kleinere Stiftungen gegründet, die unterschiedliche Zwecke verfolgen. Aber es müssen immer soziale Zwecke sein, die das friedliche Miteinander fördern“, beschreibt sie. Im Moment seien es fünf Treuhandstiftungen. Wie das Ganze funktioniert? „Wir lassen das Geld arbeiten, um dann mit dem Geld, was wir erarbeiten, Gutes zu tun. Wir freuen uns über jede Spende, die kommt – aber das ist nicht der Hauptzweck. Der Hauptzweck ist, das Vermögen langfristig so anzulegen, dass ein Ertrag daraus hervorgeht, trotz niedriger Zinsen. Und dass wir mit diesen Erträgnissen dann die sozialen Projekte unterstützen können.“ Ein Beispiel? Eine Stifterin habe gesagt: „Mir liegt meine Kirchengemeinde so am Herzen, ich gebe jetzt mal einen Betrag und aus den Zinsen, Dividenden, soll die Jugendarbeit in meiner Kirchengemeinde vor Ort gefördert werden und auch die Seniorenarbeit.“ Und dann habe man ganz konkret überlegt, „wie können wir Jugend und Senioren verbinden, sind mit der Gemeinde ins Gespräch gekommen und da ist jetzt der Platz vor der Kirche so gestaltet worden, dass sich Jugendliche und Senioren dort gut treffen können – und das waren natürlich ganz im Sinne der Stifterin“, sagt Martina Schönhals. Eine andere Stifterin habe gesagt: „Meine Mutter ist früh erblindet und ich möchte mich für die Blindenforschung engagieren.“ Hier werden die Erträgnisse einem Förderverein der Augenklinik zum Beispiel für Forschungszwecke zur Verfügung gestellt. „Die Stiftung wird immer für die Ewigkeit angelegt“ Man könne sich sicher sein, dass das Geld nicht doch für andere Zwecke genutzt wird, erklärt Martina Schönhals: „Das ist verboten. Der Stifterwille ist das oberste Gebot einer jeden Stiftung. Die Stiftung wird immer für die Ewigkeit angelegt und oberstes Gebot ist es, den Willen des Stifters auf Ewigkeit umzusetzen.“ Es gebe nur eine einzige Ausnahme: Wenn der Stiftungszweck nicht mehr da ist. „Nehmen wir mal an, es gäbe keine Jugendlichen mehr in der Gemeinde, dann kann ich keine Jugendarbeit mehr fördern,“ erläutert sie. Sie betont: „Je größer das Stiftungsvermögen ist, desto besser kann man verhandeln mit den Banken, desto mehr kann man auch für den guten Zweck herauswirtschaften.“ Es sei eine schöne Sache, „an der alle nur gewinnen können“. Mehr Informationen auf: www.gemeinschaftsstiftung-diakonie.de

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August 11, 2022

"Die Angst ist noch präsent" – Gespräch auf der Kölner Kirchenbank zur Unwetterkatastrophe 2021

Unwetter und Hochwasser haben vor einem Jahr die Menschen in Deutschland und auch in Nordrhein-Westfalen in große Not gebracht: Häuser wurden weggespült, Flüsse sind über die Ufer getreten, Menschen sind gestorben, Keller sind vollgelaufen, viele Menschen haben ihr Hab und Gut verloren. Ihnen konnte aber auch von unterschiedlichen Stellen geholfen werden. Auf der Kölner Kirchenbank spricht Sammy Wintersohl mit Andrea Schnackertz. Sie arbeitet beim Diakonischen Werk Köln und Region und begleitet Betroffene in den Kölner Gebieten. Sie sagt: "Es gibt Menschen, die über Versicherungsleistungen schon wieder in ihren Häusern sein können oder auch nicht wirklich ausziehen mussten, bis hin zu Menschen, die immer noch nicht wissen, ob sie zurückkönnen in ihre Häuser, in ihre Wohnungen." Viele Menschen brauchten auch heute, ein Jahr nach der Katastrophe, noch Unterstützung, weil sie weder finanziell wieder hergestellt sind, noch psychisch. "Dazu ist auch wichtig zu sagen, dass die Angst vieler Menschen sehr präsent ist und vor allen Dingen dann, wenn es wieder regnet." Die Situation sei bei vielen Menschen immer noch sehr belastend, "weil sich vieles eben noch nicht klären ließ - zum Teil Versicherungen auch noch nicht bezahlt haben, oder auch noch keine Beträge sagen - und in der Folge kann man keine Anträge beim Land stellen und man kann auch nicht sagen, welche Spenden man noch benötigt und das bedeutet, dass die Menschen oft am Rande ihrer Kräfte sind." Andrea Schnackertz macht "Tür-zu-Tür-Gespräche", das heißt, sie klopft als Diakonie-Mitarbeiterin mit ihren Infomaterialien an die Türen der Menschen in den betroffenen Gebieten und bietet Hilfe in Form von zum Beispiel Beratungsgesprächen an. Auch über das Spendenportal erhält sie Kontakte zu Menschen, die einen Antrag gestellt haben. Kirchengemeinden vermitteln bei Bedarf ebenfalls Kontakte. Die Gespräche bedeuten, dass "die Erinnerung wieder da ist, dass der ,Feind Wasser', wie es mal jemand beschrieben hat, wieder sehr präsent wird und es sehr persönlich wird. Die Bereitschaft, weiter darüber zu reden, ist ja unterschiedlich. Leute gehen wie immer unterschiedlich mit Trauer um. Manche sagen, ja, ich weiß, ich sollte darüber reden, vielleicht einen Therapeuten aufsuchen. Die Stellen sind allerdings im Moment ziemlich selten zu bekommen." Die gelernte Sozialarbeiterin bemängelt jedoch, "dass es doch relativ viele Hilfsangebote gibt, aber wenn die Betroffenen nichts davon wissen, dann kann man ihnen auch nicht helfen. Deswegen ist es so wichtig, von Tür zu Tür zu gehen und den Leuten mitzuteilen, dass es die Hilfen gibt." Denn: "Wir haben Erkenntnisse aus dem Oderhochwasser 2013, und die Kolleginnen und Kollegen haben gesagt, dass es Jahre dauert, bis Menschen wieder ein normales Leben nach der Flut führen können." Mehr Informationen unter www.diakonie-koeln.de

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What is Evangelisch Leben in Köln und Region?

Die „Kölner Kirchenbank“ ist ein Podcast des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. In der Reihe erzählen Menschen aus der Evangelischen Kirche im Gespräch mit Sammy Wintersohl über ihr Engagement, ihre Erfahrungen und Begegnungen aus dem Leben. Der Podcast basiert auf dem Videoformat „Kölner Kirchenbank“.

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