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by Rasha Khayat

32 episodes
Updated Bi-weekly
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Podcast Overview

Fempire - der Podcast über Frauen, die schreiben. Auf wessen Schultern stehen wir, die Schriftstellerinnen von heute? Autorin Rasha Khayat lädt andere Schriftstellerinnen ein, um über die Arbeit und den Einfluss ihrer weiblichen, schreibenden Vorbilder zu sprechen. Wir reden über Sprache, die Fesseln des Patriarchats und vor allem über die Frauen, die uns geprägt haben. Jede Autorin bringt eine "Heldin" mit und wir feiern Leben und Arbeit großer Schriftstellerinnen. Fempire auf Instagram: https://www.instagram.com/fempire_podcast/

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🇩🇪

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Episode thumbnail for Fempire LIVE: Terézia Mora über Adelheid Duvanel

April 19, 2026

Fempire LIVE: Terézia Mora über Adelheid Duvanel

Falls ihr es nicht nach Köln geschafft habt oder alles nochmal nachhören wollt: wir freuen uns, dass wir am Sonntag endlich den live-Mitschnitt von Rashas Gespräch mit der grandiosen Terézia Mora in der Comedia in Köln mit euch teilen können. Dort haben die beiden am 26. Februar vor einem voll besetzten Publikum im Rahmen des Literaturfestivals ‚kindly invited‘ über das Werk der Schweizer Schriftstellerin Adelheid Duvanel gesprochen. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön für die Einladung und Organisation an das ganze ‚kindly invited‘-Team und das Literaturhaus Köln! Die Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Ungarischen Terézia Mora hat schon mehrere viel gelobte Romane geschrieben. Auch ihr letzter 2023 erschienener Roman „Muna oder Die Hälfte des Lebens“, in dem die junge Protagonistin aus der ostdeutschen Provinz einem Mann verfällt, der nicht gut für sie ist, wurde für die Shortlist des Deutschen Buchpreises ausgewählt. Neben ihren Romanen hat Terézia Erzählungen, Essays und Drehbücher verfasst, bereits zwei Poetik-Vorlesungen veröffentlicht und sie wurde schon mit so ziemlich jedem Preis, mit dem man im deutschsprachigen Literaturbetrieb ausgezeichnet werden kann, geehrt. Darunter sind der Ingeborg-Bachmann-Preis, der Georg-Büchner-Preis für ihr Gesamtwerk und der Deutsche Buchpreis für ihren 2013 erschienen Roman „Das Ungeheuer“. Für ihr Gespräch mit Rasha hat sich Terézia gewünscht, über die 1936 geborene und 1996 verstorbene Schweizer Autorin und Journalistin Adelheid Duvanel zu sprechen. Ähnlich wie die Beziehung Munas, der Protagonistin von Terézias letztem Roman und wie ihr in der Folge hören werdet, hatte die Ehe der Schweizer Autorin Adelheid Duvanel toxische Züge. So soll ihr Mann, ein Maler, sie davon abgebracht haben, selbst in seiner Disziplin künstlerisch tätig zu werden. Das Schreiben hat sie jedoch nicht aufgegeben, sodass wir heute ihre jüngst vom Limmat Verlag in einer Gesamtausgabe gesammelten sehr kurzen, dafür aber sehr dichten Erzählungen, Feuilletons, Kolumnen und Briefe nachlesen können. In der Folge widmen sich Rasha und Terézia besonders der Entschlüsselung einiger von Duvanels Erzählungen, die Rasha als „dunkle, kleine Diamanten“ bezeichnet, sprechen über das Verhältnis von Biografie und Text, die Voraussetzungen fürs Schreiben sowie über das Entdecken, Wiederentdecken und Vergessen von Autorinnen.

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March 8, 2026

Theresia Enzensberger über Ursula K. Le Guin

Bevor ihr unsere Live-Show des Gesprächs zu hören bekommt, das Rasha mit Terézia Mora im Rahmen des Literaturfestivals „kindly invited“ letzte Woche in Köln geführt hat, dürfen wir euch noch eine im Vorfeld aufgenommene ebenso spannende Unterhaltung präsentieren. Gästin ist die Autorin Theresia Enzensberger, die Ursula K. Le Guin, die Grande Dame der Science-Fiction, als Heldin dieser dritten Folge der dritten Staffel erwählt hat. Theresia Enzensberger lebt als freie Autorin in Berlin. Neben Beiträgen für Zeitungen und Magazine hat sie zwei Romane veröffentlicht sowie einen Langessay über Schlaf und Schlaflosigkeit („Schlafen“, 2024). Ihr erster Roman „Blaupause“ (2017) wurde bereits in mehrere Sprachen übersetzt und erhielt die Alfred Döblin-Medaille, während „Auf See“ (2022) für den deutschen Buchpreis nominiert war. „Auf See“ handelt von Yada, die auf einer in die Jahre gekommenen künstlichen Insel in der Ostsee erwachsen wird. Diese Insel wurde von ihrem Vater als visionäres utopisches Projekt und als Zuflucht vor dem gesellschaftlichen Zusammenbruch konzipiert. Mit Ursula K. Le Guin verbindet sie nicht nur das Genre der Speculative-Fiction, sondern, wie aus dem Gespräch hervorgehen wird, auch ein großes Interesse am Politischen. Die US-Schriftstellerin wurde 1929 als Tochter einer Anthropologin und eines Anthropologie-Professors geboren und verstarb 2018. Während ihres langen Lebens war sie literarisch äußerst produktiv und hat ein umfangreiches Werk hinterlassen, das von Romanen und Kinderbüchern über Kurzgeschichten bis hin zu Gedichten und Essays reicht. Für ihr Gespräch mit Rasha über Anarchismus, Feminismus und politische Literatur hat sich Theresia zwei Prosatexte von Le Guin ausgesucht. Über Utopien in der Literatur sprechen die beiden anhand des Romans „The Dispossessed“ (1974), der als „Planet der Habenichtse“ oder „Die Enteigneten“ ins Deutsche übertragen und zuletzt 2017 als „Freie Geister“ von Karen Nölle neu übersetzt wurde. In diesem im Universum von Le Guin‘s Hainish-Zyklus angesiedelten Roman wechselt der Protagonist Shevek zwischen zwei Planeten, Urras und dessen Mond Anarres, sowie zwischen zwei Gesellschaftssystem, einem kapitalistischen und einem anarchistischen. Außerdem sprechen die beiden über Literatur allgemein und ziehen dazu Le Guin’s „Tragetaschen-Theorie der Literatur“ heran, die sie in ihrem Essay „Carrier Bag Theory of Fiction“ (1986) formuliert hat. In deutscher Übersetzung kann das Essay und die Theorie im Sammelband „Feministisches Spekulieren: Genealogien, Narrationen, Zeitlichkeiten“ (2020) nachgelesen werden. Als Produzentinnen standen Rasha auch für diese Folge wieder Kathrin Albrecht und Asya Kurtuldu zur Seite.

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February 8, 2026

Meral Kureyshi über Ágota Kristóf

Für die zweite, wunderbare Folge der neuen Staffel hat Rasha sich Meral Kureyshi zu einem Gespräch eingeladen. Die schreibende Protagonistin über deren Werk sich Meral gewünscht hat, mit Rasha zu sprechen ist die ungarisch-schweizerische Schriftstellerin Ágota Kristóf. Außerdem möchten wir nochmal auf die Fempire-Liveshow aufmerksam machen: am 26. Februar, von 18:00-19:30 Uhr wird Rasha beim Literaturfestival 'kindly invited' mit der wundervollen Terézia Mora über eine ihrer liebsten Schriftstellerinnen sprechen. Tickets gibt es auf der 'kindly invited' Website zu erwerben. Kommt zahlreich! Wie ihre Wahlheldin für diese Folge schreibt auch Meral nicht in ihrer Erstsprache. 1983 in Prirzen im damaligen Jugoslawien, heute Kosovo, geboren, kam sie 1992 mit ihrer Familie in die Schweiz. Dort lebt sie in Bern als freie Autorin von kürzeren Prosatexten und bereits drei Romanen. Sowohl ihr Debüt „Elefanten im Garten“ (2015) als auch ihr zweites Buch „Fünf Jahreszeiten“ (2020) wurden hoch gelobt und ausgezeichnet. „Im Meer waren wir nie“, Merals dritter Roman über Freundschaft, Fürsorge und Familie, der erst letztes Jahr erschienen ist, hat es auf die Shortlist des Schweizer Buchpreises geschafft. Ihr umfangreiches Werk von Romanen, Theaterstücken, Novellen und Gedichten hat die 1935 in Ungarn geborene Ágota Kristóf hauptsächlich auf Französisch verfasst, nachdem sie 1956 im Zuge der Revolution in die Schweiz floh. Für ihre Romane und ihr Gesamtwerk wurde sie mehrfach ausgezeichnet, bevor sie 2011 in Neuchâtel verstarb. Rasha und Meral widmen sich besonders den Romanen „Die Analphabetin“ (2004 im französischen Original erschienen) und „Das große Heft“ (im französischen Original 1986 veröffentlicht), in denen es, wie die Unterhaltung von Meral und Rasha zeigen wird, auch immer wieder um zu überwindende Distanzen geht, von einer zur anderen Sprache, von Gedachtem zu Geschriebenem, von einem Land zum anderen. Daneben geht es um Wahrheit und Lüge im Schreiben und über die Erfahrung in der Öffentlichkeit, auf einer Bühne zu sein. Als Produzentinnen standen Rasha auch in dieser Folge wieder Kathrin Albrecht und Asya Kurtuldu zur Seite.

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Auf wessen Schultern stehen wir, die Schriftstellerinnen von heute?

Autorin Rasha Khayat lädt andere Schriftstellerinnen ein, um über die Arbeit und den Einfluss ihrer weiblichen, schreibenden Vorbilder zu sprechen. Wir reden über Sprache, die Fesseln des Patriarchats und vor allem über die Frauen, die uns geprägt haben. Jede Autorin bringt eine "Heldin" mit und wir feiern Leben und Arbeit großer Schriftstellerinnen.

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