
Grüne Wirtschaft für Morgen: Circular Economy
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Podcast Overview
<p>Hier ist Eveline von <a href="https://thinking-circular.com/de/" target="_blank">Thinking Circular</a>, dem Multiversum für grünen Fortschritt!</p> <p><b>Circular Economy</b> ist unser zukunftsfähiger Lösungsansatz zur Gestaltung einer nachhaltigen Wirtschaft. Und darum geht es in diesem Podcast.</p> <p>Unser Verständnis von Circular Economy:</p> <p>Das mitteleuropäische kulturelle Gesellschaftsverständnis von Kreislaufwirtschaft wird oft auf die Abfallwirtschaft reduziert. Doch die Natur kennt keinen Abfall, wie wir ihn in unseren Gesellschaften definieren und ihn in unserer Gesellschaft praktizieren. Je bewusster Menschen in Wechselwirkung mit der Natur leben, desto weniger Abfall gibt es. Abfall als Produkt von Überfluss und ungerechter Verteilung ist ein Resultat der Fehlsteuerung unserer Wirtschaftssysteme. Solange wir nicht so produzieren und konsumieren, dass unsere Güter für Menschen und die Umwelt verträglich sind und uns nicht gefährden, werden wir die Mängel unseres Systems durch grüne Umwelttechnologien ausgleichen müssen. Luft-, Wasser- und Bodenreinigung oder -sanierung werden so lange notwendig sein, bis die Transformation gelungen ist. So lange gilt „Close the loop“ als Modell, Material und Produkte so in Kreisläufe zu bringen, dass eine möglichst vollständige Wiedernutzung möglich wird. Es gibt also noch sehr viel zu tun auf diesem Weg, und wir lernen mit jedem Schritt dazu.</p>
Language
🇩🇪
Publishing Since
5/3/2021
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Recent Episodes

February 17, 2026
Making-of „Mit Sicherheit Ahrtal“
<p>In dieser besonderen Folge nehmen wir euch mit hinter die Kulissen von Evelines neuem Buch <i>Mit Sicherheit Ahrtal</i>, das pünktlich zum fünften Jahrestag der Ahrflut erscheinen wird. Während wir uns in den letzten Zügen der Redaktionsarbeit befinden, sprechen wir heute darüber, wie dieses Buch entstanden ist, welche Gedanken es trägt – und warum es gerade jetzt so wichtig ist.</p> <p>Im Mittelpunkt steht die Frage, was Sicherheit in einer sich rasant verändernden Welt bedeutet. Was können wir tun, um uns wieder sicherer zu fühlen? Welche Perspektiven gibt es für von Krisen geprägte Regionen – und für uns alle ganz persönlich?</p> <p>Einen wichtigen Rahmen bildet dabei die Konferenz <a href="https://riskncrisis.wordpress.com/konferenz-funf-jahre-nach-der-flut-2021-forschungsperspektiven-im-wandel/" target="_blank">Fünf Jahre nach der Flut 2021 – Forschungsperspektiven im Wandel</a>, die Anfang Juli am Campus Remagen stattfindet. Dort kommen internationale Fachleute aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um über Resilienz, Wiederaufbau und Klimaanpassung zu sprechen. Die Konferenz bietet damit den passenden Anlass, <i>Mit Sicherheit Ahrtal</i> erstmals öffentlich vorzustellen.</p> <p>Ein zentrales Fundament des Buches ist das <a href="https://drawdown.org/" target="_blank">Drawdown-Projekt</a>, ein wissenschaftlich fundiertes Maßnahmenpaket zur Reduktion von CO2. Drawdown zeigt, dass es nicht <i>die eine</i> Lösung gibt, sondern viele wirksame Hebel: von erneuerbaren Energien und Gebäudesanierung über Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Landwirtschaft bis hin zu Bildung und sozialer Resilienz. Aber: Jede Region braucht ihren eigenen Mix. Landschaft, Infrastruktur, Wirtschaft und Kultur bestimmen, welche Maßnahmen wirklich wirken.</p> <p>Genau hier setzt <i>Mit Sicherheit Ahrtal</i> an: Das Buch stellt die Projekte vor, die im Ahrtal heute sinnvoll und wirksam sind – und zeigt, warum diese Region ganz eigene Antworten auf Klimaschutz, Resilienz und Zukunftsfähigkeit entwickelt. Von Energieprojekten über soziale Initiativen bis hin zu innovativen Ideen für Wiederaufbau und Unabhängigkeit wird deutlich, wie globale Erkenntnisse lokal umgesetzt werden können. Gleichzeitig ist <i>Mit Sicherheit Ahrtal</i> weit mehr als ein Sachbuch. Als emotionaler Bildband fängt es Eindrücke und Geschichten aus dem Ahrtal ein und verbindet sie mit einer Sammlung konkreter Maßnahmen und Ideen, die aufzeigen, wie Regionen widerstandsfähiger, unabhängiger und klimafreundlicher werden können.</p> <p>In den kommenden Wochen werden wir im Podcast tiefer in die Inhalte eintauchen, einzelne Kapitel vorstellen und Hintergründe beleuchten. Wer das Buch schon jetzt vorbestellen möchte, kann uns eine E-Mail an <a href="mailto:info@thinking-circular.com" target="_blank">info@thinking-circular.com</a> schicken.</p> <p>Bleibt also unbedingt dran – denn der Weg zu <i>Mit Sicherheit Ahrtal</i> ist genauso spannend wie das Buch selbst.</p> <p>Viel Spaß beim Zuhören!</p>

January 27, 2026
Vom Altkleidercontainer zur Kreislaufjeans – Textilrecycling neu gedacht
<p>Das Textilrecycling steckt in Deutschland aktuell in der Krise. Zwar gilt seit Januar 2025 die Pflicht zur Getrenntsammlung von Textilien, doch die Realität sieht ernüchternd aus. Laut einer <a href="https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/konsumressourcenmuell/241017-nabu-textilrecycling-studie-status-quo.pdf" target="_blank">Studie des Naturschutzbunds Deutschland (NABU)</a> wird nur ein Bruchteil der gesammelten Kleidung tatsächlich stofflich verwertet. Der Großteil landet weiterhin in minderwertigen Verwertungswegen oder wird ins Ausland exportiert. Gründe dafür sind die fehlende Recycling-Infrastruktur, mangelnde Standards für die Sammelqualität und die Flut minderwertiger Fast-Fashion-Produkte, die sich kaum recyceln lassen. Damit bleibt Deutschland weit hinter den Zielen einer echten Kreislaufwirtschaft zurück.</p> <p>Die Circular Economy bietet einen Ausweg aus dieser Wegwerfspirale. Ihr Prinzip ist es, Materialien möglichst lange im Kreislauf zu halten – durch langlebiges Design, Reparatur, Second-Hand-Nutzung und transparente Lieferketten. Ein Unternehmen, das dieses Prinzip konsequent lebt, ist <a href="https://mudjeans.com/de" target="_blank">MUD Jeans</a> aus den Niederlanden. Die Marke produziert Jeans aus recycelter Baumwolle und nimmt alte Hosen zurück, um daraus neue Produkte zu fertigen. Das Ziel besteht darin, eine Jeans aus 100 Prozent recycelter Baumwolle herzustellen – ein Meilenstein für die gesamte Branche. Jede eingesandte Jeans verhindert Abfall, spart Ressourcen und trägt dazu bei, dass Mode nicht länger Wegwerfware ist.</p> <p>Deutschland steht beim Textilrecycling jedoch vor großen Herausforderungen. Gleichzeitig zeigen Unternehmen wie MUD Jeans, dass die Circular Economy keine ferne Vision ist, sondern bereits heute Realität sein kann. Doch auch wir können einen Beitrag leisten: durch bewussten Konsum, den Kauf langlebiger Kleidung, die Nutzung von Second-Hand-Angeboten und die Unterstützung von Marken, die Rücknahmeprogramme anbieten</p> <p>Viel Saß beim Zuhören!</p> <p><br /></p> <p>Weitere Links zum Thema:</p> <ul><li>Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit: <a href="https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/konsum-und-produkte/produktbereiche/mode-und-textilien/faq-getrennte-sammlung-von-textilabfaellen" target="_blank">FAQ "Getrennte Sammlung von Textilabfällen"</a> (2025)</li><li>NABU: <a href="https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/konsumressourcenmuell/241015-nabu-textilrecycling-factsheet.pdf" target="_blank">Textilien hochwertig recyceln</a> (2024)</li></ul>

January 20, 2026
Ahrtal – welche Fragen sind noch offen?
<p>Die Flutkatastrophe im Ahrtal im Jahr 2021 hat nicht nur sichtbare Schäden hinterlassen, sondern wirft auch viele Fragen im Umgang mit Katastrophenhilfe und Transparenz bei der Berichterstattung auf. Fragebögen zum Umgang mit Betroffenen blieben weitgehend unbeantwortet, Transparenz fehlte und die Berichterstattung war oft zu direkt und persönlich.</p> <p>Im Zuge dieser Betrachtung gehen wir auch auf die Untersuchung <a href="https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Fachinformationen/Spontanhilfe/spontanhilfe-im-einsatz_download.pdf?__blob=publicationFile&v=3" target="_blank">Spontanhilfe im Einsatz</a> des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ein. Diese zeigt, wie vielfältig und spontan Hilfeleistungen nach der Flut organisiert wurden. Die Untersuchung macht deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen offiziellen Stellen und freiwilligen Helfer:innen zwar eine große Wirkung entfalten konnte, aber auch strukturelle Probleme sichtbar wurden, beispielsweise fehlende Koordination, mangelnde Dokumentation und offene Fragen zur langfristigen Einbindung von Spontanhelfern.</p> <p>In unserem Podcast greifen wir diese Punkte auf und stellen die Frage: Welche Fragen sind bei euch bis heute unbeantwortet geblieben? Wo besteht weiterhin Klärungsbedarf? Schickt uns diese offenen Punkte gerne zu, wir sind gespannt!</p> <p>Viel Spaß beim Zuhören!</p>
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<p>Hier ist Eveline von <a href="https://thinking-circular.com/de/" target="_blank">Thinking Circular</a>, dem Multiversum für grünen Fortschritt!</p> <p><b>Circular Economy</b> ist unser zukunftsfähiger Lösungsansatz zur Gestaltung einer nachhaltigen Wirtschaft. Und darum geht es in diesem Podcast.</p> <p>Unser Verständnis von Circular Economy:</p> <p>Das mitteleuropäische kulturelle Gesellschaftsverständnis von Kreislaufwirtschaft wird oft auf die Abfallwirtschaft reduziert. Doch die Natur kennt keinen Abfall, wie wir ihn in unseren Gesellschaften definieren und ihn in unserer Gesellschaft praktizieren. Je bewusster Menschen in Wechselwirkung mit der Natur leben, desto weniger Abfall gibt es. Abfall als Produkt von Überfluss und ungerechter Verteilung ist ein Resultat der Fehlsteuerung unserer Wirtschaftssysteme. Solange wir nicht so produzieren und konsumieren, dass unsere Güter für Menschen und die Umwelt verträglich sind und uns nicht gefährden, werden wir die Mängel unseres Systems durch grüne Umwelttechnologien ausgleichen müssen. Luft-, Wasser- und Bodenreinigung oder -sanierung werden so lange notwendig sein, bis die Transformation gelungen ist. So lange gilt „Close the loop“ als Modell, Material und Produkte so in Kreisläufe zu bringen, dass eine möglichst vollständige Wiedernutzung möglich wird. Es gibt also noch sehr viel zu tun auf diesem Weg, und wir lernen mit jedem Schritt dazu.</p> - How often does this podcast release new episodes?
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