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Hand aufs Hirn

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by onlineredaktion@staatsoper.de (Bayerische Staatsoper)

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Podcast Overview

»Hand aufs Hirn« lädt prominente Opinion Leader ein, über ein Thema öffentlich nachzudenken. Dem Menschen an sich sowie dem Thema wird in jährlich insgesamt rund zehn Folgen Raum gegeben. Das geschieht über den Gesprächsgast, der oder die zum jeweiligen Thema viel gesehen und im öffentlichen Diskurs verarbeitet hat. Was wurde zum Thema erlebt? Diese scheinbar individuellen Erlebnisse werden anschließend in unseren gesellschaftlichen Koordinaten verortet: Was hat das mit uns zu tun? Zuletzt wird der Blick auf die Zukunft geworfen: Wie kann jede:r Einzelne:r von uns etwas tun, damit sich schon heute etwas ändert? »Hand aufs Hirn« lädt Menschen ein, sich Themen des Menschseins zu nähern. Der Host ist Christopher Warmuth, Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper. Um dieser Form der Oper zuzuhören, muss man kein Opernnerd sein, sondern nur getrieben, die Welt immer neu kennenlernen zu wollen.

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🇩🇪

Publishing Since

10/13/2021

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Recent Episodes

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March 8, 2024

Hand aufs Hirn mit Max Czollek

<p><strong>Hand aufs Hirn Max, wie sieht es mit der Erinnerungskultur in Deutschland aus?</strong></p> <p>»Hand aufs Hirn«. Der Podcast von <a href="https://www.apollon-dossier.de/" rel="noopener noreferrer nofollow">Apollon – dem Dossier der Bayerischen Staatsoper</a></p> <p>In der siebten Folge »Hand aufs Hirn« denkt Max Czollek über die Eigenarten des deutschen Erinnerns nach. Welche Phasen der Erinnerungskultur können wir seit 1945 grob voneinander abgrenzen? Wie wurde in den jeweiligen Zeiten erinnert. Was meint Max Czollek, wenn er von »Versöhnungstheater« spricht. Und: Wie könnten wir in Deutschland erinnern?</p> <p>Max Czollek, 1987 in Berlin geboren, studierte Politikwissenschaft an der TU Berlin und schloss 2016 sein Promotionsstudium am Zentrum für Antisemitismusforschung ab. Er ist Mitglied des Lyrikkollektivs »G13« und Mitherausgeber des Magazins Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart. Ausgezeichnet wurde Czollek u. a. 2017 mit dem Bonner Literaturpreis und 2021 mit dem Deutschen Fernsehpreis für Freitagnacht Jews. Seit 2021 ist er Ko-Kurator des Projektes »Coalition for a Pluralistic Public Discourse«. Im Frühjahr 2022 war er Kurator der Ausstellung Rache. Geschichte und Fantasie am Jüdischen Museum Frankfurt. Neben den Gedichtbände Druckkammern (2012), Jubeljahre (2015) sowie Grenzwerte (2019) erschienen u. a. seine drei Essays Desintegriert Euch! (2018), Gegenwartsbewältigung (2020) und zuletzt Versöhnungstheater (2023).</p> <p>Host: <a href="https://www.apollon-dossier.de/about/christopher-warmuth" rel="noopener noreferrer nofollow">Christopher Warmuth</a>, Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper<br> Fragen, Kritik, Anregungen: Email an den <a href="mailto:christopher.warmuth@staatsoper.de" rel="noopener noreferrer nofollow">Host</a>!</p>

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June 30, 2023

Hand aufs Hirn mit Emilia Roig

<p><strong>Hand aufs Hirn Emilia, warum forderst du ein Ende der Institution Ehe?</strong></p> <p>»Hand aufs Hirn«. Der Podcast von <a href="https://www.apollon-dossier.de/" rel="noopener noreferrer nofollow">Apollon – dem Dossier der Bayerischen Staatsoper</a></p> <p>In der sechsten Folge »Hand aufs Hirn« erzählt Emilia Roig über ihre Entscheidung, zu heiraten und sich scheiden zu lassen. In ihrem kürzlich erschienenen Buch »Das Ende der Ehe – Für eine Revolution der Liebe« knöpft sie sich die Institution Ehe vor: Die Ehe normiert Beziehungen und Familie, kontrolliert Sexualität, den Besitz und die Arbeitskraft. Sie ist eine wichtige Stütze des Kapitalismus und lässt uns in binären Geschlechterrollen verharren. Emilia Roig ruft daher das Ende einer patriarchalischen Institution aus. Gibt es theoretisch überhaupt wirklich Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in einer Ehe? Woher kommt die Institution Ehe? Wo schränkt uns diese Institution ein? Und: Wie sähe unser Leben aus, gäbe es keine Ehe mehr?</p> <p>Emilia Roig ist promovierte Politikwissenschaftlerin, Expertin für Intersektionalität, Vielfalt, Gleichberechtigung, Inklusion und Antidiskriminierung, die sich für soziale Gerechtigkeit in Deutschland und Europaweit einsetzt. Emilia Roig wuchs in einem Vorort von&nbsp;Paris&nbsp;als Tochter eines&nbsp;jüdisch-algerischen&nbsp;Vaters und einer aus&nbsp;Martinique&nbsp;stammenden Mutter auf. Sie ist Gründerin und Direktorin des Center for Intersectional Justice in Berlin. Sie promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Science Po Lyon. Emilia Roig lehrte in Deutschland, Frankreich und den USA Intersektionalität, Critical Race Theory und Postkoloniale Studien sowie Völkerrecht und Europarecht. Emilia Roig war Ende 2021 Teil der Kampagne »Lesbische Sichtbarkeit« des Berliner Senats. 2022 wurde sie als »Most Influential Woman of the Year« im Rahmen des Impact of Diversity Award gewählt. Emilia Roig ist Mutter eines Sohnes, geschieden und lebt in Berlin.&nbsp;Sie bezeichnet sich als&nbsp;queer.</p> <p>Host: <a href="https://www.apollon-dossier.de/about/christopher-warmuth" rel="noopener noreferrer nofollow">Christopher Warmuth</a>, Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper<br> Fragen, Kritik, Anregungen: Email an den <a href="mailto:christopher.warmuth@staatsoper.de" rel="noopener noreferrer nofollow">Host</a>!</p>

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March 1, 2023

Hand aufs Hirn mit Katja Gloger

<p><strong>Hand aufs Hirn Katja, wie und warum militarisiert sich gerade Putins Russland?</strong></p> <p>»Hand aufs Hirn«. Der Podcast von <a href="https://www.apollon-dossier.de/" rel="noopener noreferrer nofollow">Apollon – dem Dossier der Bayerischen Staatsoper</a></p> <p>In der fünften Folge »Hand aufs Hirn« erzählt Katja Gloger über ihre ersten Begegnungen mit Vladimir Putin, ihre Tätigkeit als Korrespondentin in Moskau, den Zerfall der Sowjetunion und ihre Einschätzungen über das System Putin, Putins Russland und die Sicht der Menschen dort auf ihre eigene Geschichte. Was hat das mit dem Ukrainekrieg zu tun? Warum befürworten aktuell zwei Drittel der russischen Bevölkerung den Krieg, der nicht als Krieg bezeichnet werden darf? Und: Warum wäre es so absolut notwendig, dass Putins Russland sich mit der eigenen Vergangenheit - ohne Propaganda - auseinandersetzt?</p> <p>Katja Gloger ist Journalistin. Sie studierte Russische Geschichte, Slawistik und Politik. Der Titel ihrer Masterarbeit aus dem Jahr 1985: »Die Rezeption des Krimkrieges in zeitgenössischen russischen Monatszeitschriften«. Gloger war anschließend zunächst für den WDR tätig, dann wechselte sie zum Wochenmagazin »stern« und wurde Russlandkorrespondentin, berichtete aus Moskau. Dort erlebte sie den Zusammenbruch der Sowjetunion. Sie interviewte Michail Gorbatschow ebenso wie Boris Jelzin und Wladimir Putin. Sie war »stern«-Korrespondentin in den USA und arbeitete als Autorin des Nachrichtenmagazins mit den Schwerpunkten Russland, Internationale Politik und Sicherheitspolitik. 2010 erhielt sie den Henri-Nannen-Preis, 2014 wurde sie als politische »Journalistin des Jahres« ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Atlantik-Brücke und im Vorstand der deutschen Sektion von »Reporter ohne Grenzen e. V.«. 2017 ist Glogers Buch »Putins Welt - Das neue Russland, die Ukraine und der Westen« erschienen. Dort erklärt Gloger das System Putin, das komplizierte Machtgeflecht im Kreml, die Interessen der Oligarchen. Sie analysiert die imperiale Ideologie des »russischen Weges« und die strategischen Fehler des Westens. Sie beschreibt die verführerische Macht der Propaganda, das gefährliche Leben der Kremlkritiker und den mühsamen Alltag der Menschen, ihre Sicht auf Europa und den Westen. Katja Gloger hat über Jahrzehnte Putins Russland und die handelnden Akteure beobachtet und analysiert.</p> <p>Host: <a href="https://www.apollon-dossier.de/about/christopher-warmuth" rel="noopener noreferrer nofollow">Christopher Warmuth</a>, Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper<br> Fragen, Kritik, Anregungen: Email an den <a href="mailto:christopher.warmuth@staatsoper.de" rel="noopener noreferrer nofollow">Host</a>!</p>

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What is Hand aufs Hirn?

»Hand aufs Hirn« lädt prominente Opinion Leader ein, über ein Thema öffentlich nachzudenken. Dem Menschen an sich sowie dem Thema wird in jährlich insgesamt rund zehn Folgen Raum gegeben. Das geschieht über den Gesprächsgast, der oder die zum jeweiligen Thema viel gesehen und im öffentlichen Diskurs verarbeitet hat. Was wurde zum Thema erlebt? Diese scheinbar individuellen Erlebnisse werden anschließend in unseren gesellschaftlichen Koordinaten verortet: Was hat das mit uns zu tun? Zuletzt wird der Blick auf die Zukunft geworfen: Wie kann jede:r Einzelne:r von uns etwas tun, damit sich schon heute etwas ändert? »Hand aufs Hirn« lädt Menschen ein, sich Themen des Menschseins zu nähern. Der Host ist Christopher Warmuth, Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper. Um dieser Form der Oper zuzuhören, muss man kein Opernnerd sein, sondern nur getrieben, die Welt immer neu kennenlernen zu wollen.

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