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Hausbesuch mit Michael Laages

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by Die Deutsche Bühne

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Podcast Overview

Neben „Schwerpunkt Theater” startet DIE DEUTSCHEN BÜHNE eine zweite Podcast-Serie. Für die „Hausbesuch mit Michael Laages” reist unser Autor quer durchs Land, berichtet von Inszenierungen, erzählt Anekdoten und Historisches aus kleinen und großen Theatern. Über den Host: Michael Laages, geboren 1956 in Hannover, studierte Germanistik und Geschichte. Er arbeitet als Kulturjournalist u.a. für den NDR und Deutschlandfunk und ist langjähriger Autor der DEUTSCHEN BÜHNE.

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5/5/2025

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Recent Episodes

Episode thumbnail for Der Kulturverein „protagon“ (Folge 4)

December 9, 2025

Der Kulturverein „protagon“ (Folge 4)

<p><strong>In Folge 4 führt Michael Laages nach Frankfurt-Fechenheim Nord in die Orber Straße 57, dorthin, wo ein ehemaliges Speditionsgelände erst auf den zweiten Blick nach Theater aussieht: Industriegebiet, Bahngleise als Nachbarschaft, wenig Anbindung und genau der richtige Ort, um laut zu sein, spät zu proben und großes Outdoor-Theater überhaupt erst möglich zu machen. Hinter einem Zaun, der selbst schon eine kleine Ausstellung ist, öffnet sich ein Gelände, das sich konsequent gegen die Vorstellung stemmt, Theater müsse zwingend im Stadtkern und hinter dicken Mauern stattfinden.</strong></p><p><br></p><p>Hier arbeitet und lebt <a href="https://de.antagon.de/" target="_blank" rel="noopener">antagon theaterAKTion</a> – 1990 von Bernhard Bub gegründet – aus einer Biografie, die eher nach Rockschlagzeug, Hausbesetzung und Stelzenlauf klingt als nach Institution. Laages folgt Bub durch die Geschichte der Gruppe. Von frühen Touren im alten Bus, von prägenden Begegnungen in Italien (u. a. mit Eugenio Barba und Leo Bassi) bis zur „trickreichen“ Übernahme der früheren Speditionshalle. Aus dem Lkw-Umschlagplatz wurde ein flexibler Theaterraum: Probebühne, Workshop-Ort, Blackbox oder Tribüne—je nachdem, was die nächste Idee verlangt.</p><p>Der Kern ist Theater im öffentlichen Raum und die Infrastruktur dafür wächst auf dem Gelände gleich mit. Werkstätten, Lager, Rampen als Außenbühnen, ein Container-„Pueblo“ für Residenzen, Wagen und Busse als Rückzugsorte und Gemeinschaftsräume als Herzstück. Von hier aus stemmt der Kulturverein <a href="https://www.protagon.net/" target="_blank" rel="noopener">protagon e. V.</a> Festivals wie die <a href="https://sommerwerft.de/" target="_blank" rel="noopener">Sommerwerft</a>am Main (17 Tage, hunderte Programmpunkte, ein Publikum in fünfstelliger Größenordnung) und als winterliche Schwester die <a href="https://winterwerft.de/" target="_blank" rel="noopener">Winterwerft</a>, die das Gelände als Labor, Residenz und Diskussionsraum nutzt.</p><p>Laages begegnet Menschen, die diese Idee praktisch halten: <a href="https://de.antagon.de/team#:~:text=Max%20B%C3%BCttner,-Max%20begegnete%20dem" target="_blank" rel="noopener">Max Büttner</a> etwa, der das Offene Training mit Übungen übers Vertrauen, über das Führen und Sich-führen-lassen und über Körperwahrnehmung als soziale Technik leitet. Und er trifft <a href="https://www.corpusmundi.de/" target="_blank" rel="noopener">Bárbara Luci Carvalho</a>, Performerin, Choreografin und künstlerische Leiterin des <a href="https://iftf-frankfurt.com/" target="_blank" rel="noopener">Internationalen Frauen*Theaterfestivals (IFTF)</a>, die von brasilianisch-deutschen Projekten erzählt, von Arbeit in Quilombo-Communities, von Kunst als Brücke zur Umwelt bis hin zu einem Theaterschiff in Salvador. In den Gesprächen schiebt sich ein Satz immer wieder nach vorn: „politisch“ ist hier weniger Parole als Praxis – Gemeinschaft als Produktionsweise, Diversität als Selbstverständlichkeit, Öffentlichkeit als eigentliche Bühne.</p><p> </p><p><strong>Über den Host:</strong><br><a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/autor/michael-laages/" target="_blank" rel="noopener">Michael Laages</a>, Jahrgang 1956 aus Hannover, ist Kulturjournalist u.a. für NDR und Deutschlandfunk und langjähriger Autor der DEUTSCHEN BÜHNE.</p>

Episode thumbnail for St. Pauli Theater Hamburg (Folge 3)

October 28, 2025

St. Pauli Theater Hamburg (Folge 3)

<p><strong>In Folge 3 besucht Michael Laages das </strong><a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/theater/st-pauli-theater/" target="_blank" rel="ugc noopener noreferrer">St. Pauli Theater</a><strong> auf der Reeperbahn in Hamburg, das 1841 gegründet wurde und als ältestes Privattheater der Stadt gilt. Das Haus steht keine zehn Schritte von der Davidwache entfernt mitten im Kieztrubel und wird heute von Ulrich Waller und Christiane Schindler geleitet. Hier behauptet sich ein Haus ohne großes Stadttheater-Budget, das sich mit Hartnäckigkeit, Loyalität und Kiezbindung immer wieder selbst neu erfindet.</strong></p><p>Auf dem Spielplan stehen eigenproduzierte Arbeiten zwischen politischem Musiktheater („Die Dreigroschenoper“, „Die Carmen von St. Pauli“) und pointierten Gegenwartsstoffen nach dem Vorbild des „Well-made Play“ also dialogstarken, publikumsnahen Stücken von Autor:innen wie Yasmina Reza, Florian Zeller oder Daniel Kehlmann.</p><p>Laages begegnet einem Ensemble, das eher Familie als fester Staatsbühnen-Apparat ist. Schauspieler:innen kehren immer wieder zurück, genauso wie Anneke Schwabe, die als Sally Bowles in „Cabaret“ wie als Polly Peachum in der „Dreigroschenoper“ prägt. Hinter der Bühne halten Fachleute wie Bühnenmeister Frank Eckardt und die Schneiderei von Marlies Gerken den Laden am Laufen – technisch einfallsreich, mit knarzenden Böden, wenig Platz, aber großem Ehrgeiz.</p><p>Dass dieses Theater wirklich im Stadtteil verankert ist, zeigt sich auch jenseits des Abendprogramms: Seit 2009 arbeitet Regisseurin Dania Hohmann jedes Jahr mit Schüler:innen der Stadtteilschule am Hafen an einer großen Eigenproduktion; von „Romeo und Julia“ bis „Frankenstein“ oder „Fight Club“. Die Jugendlichen stehen dabei auf der echten St.-Pauli-Bühne. Parallel pflegt das Haus mit dem <a href="https://www.hansa-theater.com/" target="_blank" rel="ugc noopener noreferrer">Hansa-Theater am Steindamm</a>, nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt, eine zweite Spielstätte. Dort läuft „Cabaret“ in einer dichten, musikalisch glänzenden Inszenierung, die den Glamour des Kit-Kat-Club direkt mit dem politischen Kippen der 1930er Jahre verschaltet.</p><p><strong>Über den Host:</strong><br><a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/autor/michael-laages/" target="_blank" rel="ugc noopener noreferrer">Michael Laages</a>, Jahrgang 1956 aus Hannover, ist Kulturjournalist u.a. für NDR und Deutschlandfunk und langjähriger Autor der DEUTSCHEN BÜHNE.</p>

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June 27, 2025

LBNN Wilhelmshaven (Folge 2)

Host Michael Laages explores the Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven, discovering its mobile theater model and speaking with Intendant Olaf Strieb, Simone Lücke, Thure Petersen, Stefan Faupel, Jeffrey von Laun, and Nicola Bremer about its regional impact in this interview episode.

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What is Hausbesuch mit Michael Laages?

Neben „Schwerpunkt Theater” startet DIE DEUTSCHEN BÜHNE eine zweite Podcast-Serie. Für die „Hausbesuch mit Michael Laages” reist unser Autor quer durchs Land, berichtet von Inszenierungen, erzählt Anekdoten und Historisches aus kleinen und großen Theatern.

Über den Host: Michael Laages, geboren 1956 in Hannover, studierte Germanistik und Geschichte. Er arbeitet als Kulturjournalist u.a. für den NDR und Deutschlandfunk und ist langjähriger Autor der DEUTSCHEN BÜHNE.

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