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Journalismus machen

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by Sächsische.de

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10 episodes
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Podcast Overview

Junge Journalisten befragen erfahrene Medienprofis – Das ist "Journalismus machen". Wir, die Volontäre der Sächsischen Zeitung, sprechen mit Journalisten, die uns begeistern und inspirieren, über die Themen, die uns auch nach Feierabend noch umtreiben. Wohin entwickelt sich unsere Branche? Was muss ich als Journalist können? Und welche Wege führen eigentlich in den Journalismus? Diese und weitere Fragen klären wir ab sofort in unserem eigenen Podcast, der vor allem junge Journalisten ansprechen soll - und die, die es noch werden wollen.

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🇩🇪

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5/3/2024

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Episode thumbnail for Wie das Umweltmagazin Atmo die Klimakrise anders erzählen will

April 28, 2026

Wie das Umweltmagazin Atmo die Klimakrise anders erzählen will

Katja Morgenthaler hat etwas Ungewöhnliches gemacht: Sie ist Teil eines Teams von Journalisten, die 2025 ein neues, gedrucktes Magazin gegründet haben. Ein analoges Magazin in einer digitalen Welt. Und dann auch noch eines, das sich schwerpunktmäßig mit der Klimakrise beschäftigt, also mit einem Thema, das bei allen Konflikten und Kriegen auf dieser Welt, zurzeit weniger wahrgenommen wird. Ein verrücktes Unterfangen? Im Podcast "Journalismus machen" erzählt Katja Morgenthaler von der Gründung und wie sich seither ihr Arbeitsalltag verändert hat. Außerdem beschreibt sie, warum Journalisten beim Berichten über die Klimakrise aus der Rolle der "Problembeschreiber" ausbrechen müssten. Oft würden Berichte über Klimathemen Leser in einer verzweifelten Stimmungslage zurückgelassen. „Das führt langfristig dazu, dass sich Menschen von Nachrichten abwenden.“ Konstruktiver Journalismus, das Aufzeigen von Lösungen und die Botschaft, dass es Menschen gibt, die sich engagieren, seien deshalb wichtiger denn je. Und schließlich beantwortet Morgenthaler noch eine entscheidende Frage. Schafft sie es mit Atmo raus aus der Ökoblase?

Episode thumbnail for Was müssen junge Journalisten heute können? Das sagt der Leiter der Henri-Nannen-Schule

March 13, 2026

Was müssen junge Journalisten heute können? Das sagt der Leiter der Henri-Nannen-Schule

Was ist die wichtigste Fähigkeit, die ein junger Journalist haben muss? Dominik Stawski, der seit dem 1. Oktober 2025 die renommierte Henri-Nannen-Schule in Hamburg leitet, sieht es so: „Die Fähigkeiten, die ein Journalist heute braucht, sind im Kern nicht so viel anders als früher.“ Es gehe noch immer darum, gründlich zu recherchieren und interessante Geschichten finden zu können. Bei „Journalismus machen“, dem Podcast der Volontäre und jungen Redakteure der Sächsischen Zeitung, erzählt Stawski, der selbst über reichlich Audioerfahrung verfügt, warum es bei Reportagen weniger auf den top druchgestylten ersten Satz ankommt, sondern: „Darauf, was drinsteckt.“ Stawski erzählt im Interview mit SZ-Redakteur Moritz Schloms, worauf er bei der Ausbildung von Journalisten wert legt: „Die jungen und talentierten Leute, die zu uns kommen, die müssen einen unbedingten Willen und eine Neugier entwickeln, rauszugehen.“ Er habe den Eindruck, diese Fähigkeit müsse man heute mehr trainieren als vor 20 Jahren. „Auch in unserer digitalen Gesellschaft bleibt es für uns Journalisten wichtig, rauszugehen und mit Menschen in Kontakt zu kommen, die wir in unserem Milieu sonst nicht treffen.“ Als Journalist sei es wichtig, Menschen öffnen zu können. Bei Bewerbungen werde er besonders neugierig, „wenn mir jemand mit seinen Arbeitsproben zeigt, dass er oder sie das kann und sich was traut und nicht nur die leichten Wege geht“. Generell empfiehlt er, und nicht nur für die Henri-Nannen-Schule: „Bewerbt euch.“ Es brauche für die Nannen-Schule nicht zwangsläufig ein abgeschlossenes Studium oder Abitur. „Was wir testen, ist, ob jemand die nötigen Fähigkeiten für diesen Beruf hat.“ Die könne man auch ohne Journalismus-Studium oder Vorerfahrung haben. Es sei am Ende aber noch immer ein hartes Verfahren, nicht jeder bekomme einen Platz. Die Anforderungen an junge Journalisten seien gestiegen. „Es ist mehr dazugekommen und weniger fällt weg“, sagt er. Ein Beispiel: „Als Autoren unserer Geschichten müssen wir viel mehr tun, um sie ans Publikum zu bringen.“ Junge Journalisten, die sich für Bewegtbild und die Mechaniken der sozialen Netzwerke interessieren und Geschichten für dieses Publikum erzählen können, hätten Fähigkeiten, die jede Redaktion brauche. Eine Frage, die junge Journalisten oft umtreibt: Ist es besser, ein Allrounder zu sein, oder ist es im Alltag besser, Experte für ein Thema zu werden? Dominik Stawski hat dazu eine klare Meinung. Welche und was das wiederum mit Umgang von Redaktionen mit KI zu tun hat, das gibt es zu hören in der neuen Folge „Journalismus machen“.

Episode thumbnail for "Angst ist ständiger Begleiter" - Reporter Arndt Ginzel, die Ukraine und der Drohnenkrieg

December 9, 2025

"Angst ist ständiger Begleiter" - Reporter Arndt Ginzel, die Ukraine und der Drohnenkrieg

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine dauert seit fast vier Jahren an. Zerstörung und Leid sind immens. Und doch gibt es jene, die sich freiwillig in den Dronenhagel begeben, die einen tiefen Sinn darin sehen, den Schrecken des Krieges zu dokumentieren und seinen Opfern eine Stimme zu geben. Darum geht es in dieser ganz besonderen Folge „Journalismus machen“. Zu Gast ist Investigativ- und Kriegsreporter Arndt Ginzel – und zwar nicht zugeschaltet ins Studio, sondern auf der Bühne in der Schauburg beim Podcast-Festival „Podcat & Poodle” der Scheune Dresden. Bei der Live-Premiere des Podcasts der Volontärinnen und Volontäre von Sächsische.de gibt Ginzel tiefe Einblicke in seine mitunter lebensgefährliche Arbeit in Frontnähe. Er schildert eindrücklich, wie gefährlich Drohnen sind, und wieso die Angst ein ständiger, aber wichtiger Begleiter für ihn ist. Außerdem erzählt der Reporter, wie er zusammen mit Investigativ-Kollegen im Dunstkreis des NSU recherchierte, wie er nahezu beiläufig Mordpläne an Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer aufdeckte und ob er noch immer häufig auf den "Hutbürger" angesprochen werde. Denn es war Ginzels Kamerateam, das 2018 am Rande einer Pegida-Demo in Dresden einem Demonstranten "mitten ins Gesicht gefilmt" hat und so für einen viralen Hit (und für ihn zunächst unangenehme Situation) sorgte.

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Marek Majewsky

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What is Journalismus machen?

Junge Journalisten befragen erfahrene Medienprofis – Das ist "Journalismus machen".

Wir, die Volontäre der Sächsischen Zeitung, sprechen mit Journalisten, die uns begeistern und inspirieren, über die Themen, die uns auch nach Feierabend noch umtreiben. Wohin entwickelt sich unsere Branche? Was muss ich als Journalist können? Und welche Wege führen eigentlich in den Journalismus? Diese und weitere Fragen klären wir ab sofort in unserem eigenen Podcast, der vor allem junge Journalisten ansprechen soll - und die, die es noch werden wollen.

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