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Lymphom Kompetenz KOMPAKT – Expertinnen diskutieren Lymphome & Leukämien

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by KML Podcasts & Peter Borchmann

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Podcast Overview

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 25.000 Menschen an einem der verschiedenen Subtypen maligner Lymphome. Das Feld entwickelt sich sehr dynamisch. In immer kürzeren Abständen werden neue Studienergebnisse zu Diagnostik und Therapie vorgestellt. Neue Therapeutika sind schon lange nicht mehr nur klassische Zytostatika, sondern zunehmend zielgerichtete Substanzen und Immuntherapeutika. Das Feld befindet sich also im einem relativ raschen Wandel. In der Praxis hängt die Frage, welches Therapiekonzept schließlich für welchen Patienten optimal ist, von zusätzlichen Faktoren ab. In dieser komplexen Situation neue Ergebnisse zu bewerten und in Therapie-Algorithmen einfließen zu lassen, erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit Studiendaten und einen offenen Diskurs. Wir wollen mit diesem Podcast einen kompetenten und vor allem unabhängigen Beitrag zu diesem Diskurs leisten. Geben Sie uns gern ein Feedback an&nbsp;<a href="mailto:podcast@lymphome.de" rel="noopener noreferrer" target="_blank">podcast@lymphome.de</a>. Weitere Informationen und Broschüren zu verschiedenen Lymphomerkrankungen finden Sie auch auf&nbsp;<a href="http://www.lymphome.de/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">www.lymphome.de</a>, dem Webportal des Kompetenznetzes Maligne Lymphome.<hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>

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🇩🇪

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10/10/2022

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Episode thumbnail for Multiples Myelom: T-Zell aktivierende Immuntherapie auf dem Weg in die Erstlinie?

February 23, 2026

Multiples Myelom: T-Zell aktivierende Immuntherapie auf dem Weg in die Erstlinie?

<p>In der letzten Podcastfolge wurde gemeinsam mit Hartmut Goldschmidt ein Blick zurückgeworfen und die Therapieentwicklung beim Multiplen Myelom beleuchtet. Heute schauen wir bei derselben Erkrankung nach vorne: Im Gespräch mit Leo Rasche aus Würzburg thematisiert Peter Borchmann den Stellenwert T-Zell-aktivierender Immuntherapien. Darunter werden innovative Krebstherapien verstanden, bei denen entweder die T-Zellen des körpereigene Abwehrsystems genetisch modifiziert (CAR-T-Zell-Therapie) oder aber stimuliert (bispezifische Antikörper) werden, um Tumorzellen spezifisch zu erkennen und in Serie zu zerstören. Denn die das multiple Myelom verursachenden Plasmazellen – sie sind terminale Differenzierungsstufe der B-Lymphozyten - haben gleich mehrere Antigene, die sich als Zielstruktur für sogenannte „T-cell engager“ etabliert haben oder sich für CAR-T-Zelltherapien beim Multiple Myelom eignen.</p><p>Leo Rasche war von 2016 bis 2018 Postdoktorand am „Myeloma Institute der University of Arkansas for Medical Sciences“ in Little Rock, wo er sich mit medizinischer Bildgebung, Tumorgenomik, Tumorentwicklung und Immuntherapieansätzen zur Behandlung des multiplen Myeloms befasste. Seit 2018 ist Leo Rasche Oberarzt und Gruppenleiter in der Myelomabteilung des Universitätsklinikums Würzburg und erhielt 2022 den mit 7.500 Euro dotierten Artur-Pappenheim-Preis der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) für seine herausragende Forschung zum Multiplen Myelom. Seine Arbeit entschlüsselte Resistenzmechanismen bei CAR-T-Zelltherapien, bei denen Myelomzellen das Oberflächenprotein BCMA verlieren, was für die Weiterentwicklung von Krebstherapien von hoher Bedeutung ist.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Informationen zu Leo Rasche und die DSMM</strong></p><p><a href="https://www.ukw.de/behandlungszentren/zentrum-fuer-das-multiple-myelom/startseite/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Universitätsklinikum Würzburg: Zentrum für das Multiple Myelom</a></p><p><a href="https://www.ukw.de/medizinische-klinik-ii/haematologie/team/haematologie-detail/name/rasche-leo/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Universitätsklinikum Würzburg: Prof. Dr. med. Leo Rasche</a></p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Informationen zum KML-Podcast &amp; Peter Borchmann</strong></p><p><a href="https://lymphome.de/podcast" rel="noopener noreferrer" target="_blank">https://lymphome.de/podcast</a></p><p><a href="https://innere1.uk-koeln.de/klinik/direktor-teams/oberaerzte/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Oberärzte | Innere Medizin I | Uniklinik Köln</a></p><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>

Episode thumbnail for Rückblick auf 30 Jahre Myelom-Forschung: Was haben wir erreicht?

February 23, 2026

Rückblick auf 30 Jahre Myelom-Forschung: Was haben wir erreicht?

<p>Wer vor 35 Jahren an einem Multiplen Myelom erkrankte, stand vor einer fast ausweglosen Situation. Die Therapie war auf wenige, nur unzureichend wirksame Medikamente beschränkt – die mittlere Lebenserwartung dieser Patient:innen betrug etwa 3 Jahre. Viele Betroffene erkrankten zusätzlich an einem myelodysplastischen Syndrom oder einer akuten myeloischen Leukämie. Neue Konzepte mussten her.</p><p>Hartmut Goldschmidt, der 1992 von der Berliner Charité kommend an die Uniklinik in Heidelberg gewechselt war, forschte dort an Behandlungskonzepten mit hochdosierten Chemotherapien. Es zeigte sich, dass durch die sequentielle Hochdosistherapie langfristige und durch die allogene Stammzelltransplantation auch komplette Remissionen beim multiplen Myelom erzielt werden konnten. Angetrieben von dem Ziel, nebenwirkungsärmere Therapien für am Multiplen Myelom erkrankte Menschen zu entwickeln, wurde 1996 die GMMG – die German-Speaking Myeloma Multicenter Group - gegründet und 30 Jahre lang von H. Goldschmidt geleitet. Heute ist das Multiple Myelom eine gut beherrschbare Erkrankung – und dazu hat auch die GMMG unter der Leitung von Hartmut Goldschmidt beigetragen – weit über 600 Publikationen bei PubMed, davon allein sechs im New England Journal of Medicine (NEJM), belegen die wissenschaftliche Relevanz dieser Gruppe. Hören Sie rein und erfahren Sie, welche Hürden die GMMG genommen hat und wie durch klinische Therapiestudien die Situation für an einem multiplen Myelom erkrankte Menschen stetig verbessert werden konnte.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Informationen zu Hartmut Goldschmidt und die GMMG</strong></p><p><a href="https://gmmg.info/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">https://gmmg.info</a></p><p><a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/einrichtungen/myelomzentrum-heidelberg-169/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Myelomzentrum Heidelberg: Universitätsklinikum Heidelberg</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Informationen zum KML-Podcast &amp; Peter Borchmann</strong></p><p><a href="https://lymphome.de/podcast" rel="noopener noreferrer" target="_blank">https://lymphome.de/podcast</a></p><p><a href="https://innere1.uk-koeln.de/klinik/direktor-teams/oberaerzte/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Oberärzte | Innere Medizin I | Uniklinik Köln</a></p><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>

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September 12, 2025

Wo sollten Leukämie- & Lymphom-Patient:innen behandelt werden?

Bei der Fortbildungsveranstaltung „Hämatologie im Wandel 2025“ wurde am&nbsp;5. September 2025 in einer Podiumsdiskussion die Frage erörtert, welche Strukturen in Deutschland benötigt werden, damit Patient:innen mit Lymphomen &amp; Leukämien optimal versorgt werden können. Christian Karagiannidis hielt zu der Fragestellung „Wo sollten Leukmämie- und Lymphom-Patient:innen behandelt werden – eine Diskussion um NCTs, CCCs und die Krankenhausreform“ einen Impulsvortrag, in dem er auch notwendige Strukturreformen im deutschen Gesundheitswesen anmahnte. Michael Hallek moderierte die sich daran anschließende Diskussionsrunde an der diese Expertinnen und Experten beteiligt waren:&nbsp;Prof. Dr. med. Christian Karagiannidis (Köln), Johannes Förner (Patientenvertreter, München), PD Dr. med. Thomas Illmer (Dresden), Dr. med. Barbara Zimmer (MD Düsseldorf), Prof. Dr. med. Thomas Oellerich (Frankfurt), Prof. Dr. med. Michael Hallek (Köln). Seien Sie gespannt auf diese für die KML-Podcastreihe aufgezeichnete Diskussion.<hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>

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Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 25.000 Menschen an einem der verschiedenen Subtypen maligner Lymphome. Das Feld entwickelt sich sehr dynamisch. In immer kürzeren Abständen werden neue Studienergebnisse zu Diagnostik und Therapie vorgestellt. Neue Therapeutika sind schon lange nicht mehr nur klassische Zytostatika, sondern zunehmend zielgerichtete Substanzen und Immuntherapeutika. Das Feld befindet sich also im einem relativ raschen Wandel. In der Praxis hängt die Frage, welches Therapiekonzept schließlich für welchen Patienten optimal ist, von zusätzlichen Faktoren ab. In dieser komplexen Situation neue Ergebnisse zu bewerten und in Therapie-Algorithmen einfließen zu lassen, erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit Studiendaten und einen offenen Diskurs. Wir wollen mit diesem Podcast einen kompetenten und vor allem unabhängigen Beitrag zu diesem Diskurs leisten. Geben Sie uns gern ein Feedback an <a href="mailto:podcast@lymphome.de" rel="noopener noreferrer" target="_blank">podcast@lymphome.de</a>. Weitere Informationen und Broschüren zu verschiedenen Lymphomerkrankungen finden Sie auch auf <a href="http://www.lymphome.de/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">www.lymphome.de</a>, dem Webportal des Kompetenznetzes Maligne Lymphome.<hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>

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