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by mit Sylvia Gstättner und Peter Schöndorfer
<p>M.U.T. steht für Menschen, Unternehmen und Trends</p> <p>Wir bringen Dir Geschichten und Köpfe aus Kärnten direkt nach Hause. Unternehmerinnen und Unternehmer erzählen von ihren Erfahrungen und Visionen. Außerdem stellen wir Dir Projekte und Entwicklungen vor, die über die Grenzen Kärntens für Aufsehen sorgen. Immer mit Blick auf die politische Entwicklung im Land.</p> <p>Egal wo, der M.U.T.cast begleitet Dich durch den Tag. Als ideale Ergänzung zu den Artikeln unseres Magazins. <br /> Werde Teil der Community und abonniere unseren Channel.</p> Jetzt online lesen: www.mut-magazin.at
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🇩🇪
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June 10, 2026
<p>Welche Rolle spielt eine Universität im regionalen Wirtschaftsraum? Und wie verändert sich ihre Aufgabe in Zeiten von Digitalisierung, Internationalisierung und Fachkräftemangel?</p><p>In dieser Folge sprechen die Hosts <strong>Sylvia Gstättner</strong> und <strong>Peter Schöndorfer</strong> mit <strong>Ada Pellert</strong>, Rektorin der <strong>Alpen-Adria-Universität Klagenfurt</strong>. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft enger zusammenrücken können - und müssen.</p><p>Diskutiert werden die Bedeutung universitärer Forschung für Innovation, die Verantwortung der Universität als Standortfaktor sowie die Rolle internationaler Studierender und Forschender. Es geht um Fachkräftesicherung, Wissensökosysteme und darum, wie sich eine Universität im Wettbewerb positioniert, ohne ihre akademische Unabhängigkeit zu verlieren.</p><p>Die Folge beleuchtet auch, wie Kooperationen zwischen Unternehmen und Hochschule konkret funktionieren können und warum langfristige Partnerschaften entscheidend sind, um regionale Entwicklung zu stärken.</p><p>Ein Gespräch über Bildung als wirtschaftliche Ressource und über die strategische Bedeutung der Universität für Kärnten und darüber hinaus.</p><p>Diese Episode zusammengefasst:</p><ol><li><p><strong>Universitäten sind Standortfaktoren.</strong><br>Sie sichern Fachkräfte, treiben Forschung voran und wirken als Magnet für internationale Talente.</p></li><li><p><strong>Kooperation braucht Struktur.</strong><br>Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Universität entsteht nicht zufällig, sondern durch klare Formate und langfristige Beziehungen.</p></li><li><p><strong>Internationalität stärkt regionale Entwicklung.</strong><br>Internationale Studierende und Forschende erhöhen die Innovationsdichte und bringen neue Perspektiven in den Wirtschaftsraum.</p></li><li><p><strong>Wissenschaft ist mehr als Theorie.</strong><br>Forschung kann konkrete wirtschaftliche Impulse setzen – wenn Transfer aktiv gestaltet wird.</p></li><li><p><strong>Bildungspolitik ist Wirtschaftspolitik.</strong><br>Wer in akademische Qualität investiert, investiert in Wettbewerbsfähigkeit.</p></li></ol><p>#Podcast #Universität #Innovation #Wirtschaft #Standortentwicklung #Fachkräfte #Wissensökonomie #AlpenAdriaUniversität #Kärnten #Leadership #MUTMagazin</p><p>Foto: AAU/Waschnig</p>

April 9, 2026
<p>Er ist eines der bekanntesten Gesichter der Kärntner Werbewirtschaft: <strong>Volkmar Fussi</strong>.<br>Seit mehr als drei Jahrzehnten prägt der gebürtige Friesacher die Kreativszene im Süden Österreichs – nicht mit schnellen Kampagnen, sondern mit langfristigem Denken, strategischer Klarheit und nachhaltigen Kundenbeziehungen.</p><p>In dieser Podcast-Folge sprechen <strong>Peter Schöndorfer</strong> und <strong>Sylvia Gstättner</strong> mit Volkmar Fussi über den Zustand der Kärntner Werbewirtschaft. Ausgangspunkt sind die jüngsten Erfolge beim Bundeswerbepreis <strong>Austriacus 2025</strong>, bei dem zwei Kärntner Agenturen ausgezeichnet wurden. Was sagen diese Preise über die kreative Leistungsfähigkeit der Region aus – und welche Rolle spielen Auszeichnungen tatsächlich für Sichtbarkeit und Akquise?</p><p>Das Gespräch spannt den Bogen von regionalen Stärken der Kärntner Kreativszene über die Auswirkungen der aktuellen Konjunktur auf Werbebudgets bis hin zu den Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz in kreativen Prozessen. Diskutiert wird auch, warum Auftraggeber zunehmend auf Kosten statt auf Wirkung schauen – und wie Agenturen den strategischen Wert guter Werbung besser vermitteln können.</p><p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Nachwuchs, Ausbildung und Fachkräfteentwicklung sowie auf digitalen Marketingtrends, die die Agenturarbeit in den kommenden Jahren prägen werden. Zum Abschluss blickt Volkmar Fussi persönlich nach vorne: nach 33 Jahren, 89 Kunden und fast 6.000 Projekten – und beantwortet die Frage, wofür man auch nach einem Lebenswerk noch Mut braucht.</p><p>Eine Folge für Unternehmer:innen, Kreative und Entscheider:innen, die Werbung nicht als kurzfristige Maßnahme, sondern als langfristigen Wirtschaftsfaktor verstehen.</p><p><br></p><p>🎯 5 Takeaways für Unternehmer:innen & Entscheider:innen</p><ol><li><strong>Preise sind Signal, nicht Selbstzweck</strong><br>Auszeichnungen wie Austriacus oder CREOS erhöhen Sichtbarkeit – entscheidend bleibt aber die nachhaltige Leistung für Kund:innen.</li><li><strong>Kärntens Stärke liegt in Nähe und Strategie</strong><br>Kundennähe, regionale Verwurzelung und Mut zur Idee unterscheiden die Kärntner Werbeszene von größeren Märkten.</li><li><strong>Werbung steht unter Kostendruck</strong><br>In wirtschaftlich angespannten Zeiten wird zuerst am Marketing gespart – gerade dann braucht es klare Argumente für Wirkung statt Preis.</li><li><strong>KI ist Werkzeug, kein Ersatz</strong><br>Künstliche Intelligenz beschleunigt Prozesse, ersetzt aber weder Idee noch strategisches Denken oder Verantwortung</li><li><strong>Langfristigkeit schlägt Schnellschuss</strong><br>Nachhaltige Kampagnen, stabile Kundenbeziehungen und konsequente Markenarbeit wirken länger als kurzfristige Aufmerksamkeit.</li></ol><p>Foto: WB</p><p></p><p></p>

April 9, 2026
<p>Kaum eine politische Rede über die Zukunft Kärntens kommt ohne sie aus: den <strong>Lakeside Park Klagenfurt</strong> und den <strong>Technologiepark Villach</strong>. Sie gelten als Zentren von Innovation, Forschung und unternehmerischer Dynamik. Doch wie belastbar ist dieses Bild – und was braucht es, damit Kärnten tatsächlich als Technologiestandort bestehen kann?</p><p>In dieser Folge spricht <strong>Peter Schöndorfer</strong> mit <strong>Bernhard Lamprecht</strong>, Geschäftsführer der beiden Technologieparks und künftig auch verantwortlich für den neuen Standort in St. Paul im Lavanttal. Lamprecht kennt das Kärntner Innovationssystem aus der Praxis –- und benennt Stärken, Schwächen und offene Baustellen.</p><p>Themen sind unter anderem die Vernetzung von Universität, Forschung und Unternehmen, die Glaubwürdigkeit Kärntens als „Technologieland“, der internationale Wettbewerb um Talente und Ansiedlungen sowie die Rolle von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit. Auch der geplante <strong>Dronehub Klagenfurt</strong>, die AREA Süd, der Vergleich mit der Steiermark und die Frage nach militärischer Forschung werden klar eingeordnet.</p><p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Standortfaktoren: Wie entscheidend sind große Infrastrukturen wie die Koralmbahn wirklich? Wie schnell muss Politik reagieren, wenn sich Rahmenbedingungen ändern? Und warum wäre Stillstand – in der Technologie wie im Standortdenken – das schlechteste Szenario?</p><p>Zum Abschluss spricht Bernhard Lamprecht auch persönlich über seinen Weg vom Immobilien- und Asset-Management zum Gestalter komplexer Innovationsökosysteme, internationale Verantwortung und die Balance zwischen Beruf und Privatleben.</p><p>Eine Folge für alle, die Technologiepolitik nicht als Schlagwort, sondern als langfristige Standortaufgabe verstehen.</p><p>🎯 <strong>5 Takeaways für Unternehmer:innen & Entscheider:innen</strong></p><ol><li><p><strong>Technologieparks sind Mittel, kein Selbstzweck</strong><br>Gebäude und Flächen allein schaffen keine Innovation – entscheidend ist das Zusammenspiel von Unternehmen, Forschung, Talenten und Kapital.</p></li><li><p><strong>Kärntens USP liegt in der Vernetzung, nicht in der Größe</strong><br>Die enge Verbindung von Universität und Wirtschaft ist eine reale Stärke – sie muss konsequent weiterentwickelt werden.</p></li><li><p><strong>Stillstand ist das größte Risiko</strong><br>Nicht globale Krisen, sondern fehlende Weiterentwicklung gefährden den Standort langfristig.</p></li><li><p><strong>Infrastruktur wirkt – aber nur mit Strategie</strong><br>Koralmbahn und AREA Süd entfalten nur dann Wirkung, wenn Politik, Wirtschaft und Standorte schnell und abgestimmt reagieren.</p></li><li><p><strong>Talente entscheiden über den Erfolg</strong><br>Internationale Fachkräfte kommen nicht wegen Sonntagsreden, sondern wegen konkreter Arbeitsbedingungen, Perspektiven und Lebensqualität.</p></li></ol><p>Foto: Lakeside Park</p><p></p>
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