Nachhaltigkeitsforschende der Uni Oldenburg stellen ihre persönlichen Utopien der Zukunft dar, auf die sie mit ihrer Forschung hinarbeiten. Die Nachhaltigkeitsutopien sollen positiv besetzte Visionen der Zukunft für die Öffentlichkeit zugänglich machen und dazu anregen, dass Bürgerinnen und Bürger an die Gestaltbarkeit der Zukunft glauben. Moderiert werden die Gespräche vom Oldenburger Nachhaltigkeitsforscher Prof. Dr. Christian Busse.

Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen
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Nachhaltigkeitsforschende der Uni Oldenburg stellen ihre persönlichen Utopien der Zukunft dar, auf die sie mit ihrer Forschung hinarbeiten. Die Nachhaltigkeitsutopien sollen positiv besetzte Visionen der Zukunft für die Öffentlichkeit zugänglich machen und dazu anregen, dass Bürgerinnen und Bürger an die Gestaltbarkeit der Zukunft glauben. Moderiert werden die Gespräche vom Oldenburger Nachhaltigkeitsforscher Prof. Dr. Christian Busse.
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🇩🇪
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3/25/2026
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Recent Episodes

June 10, 2026
Projektepilog
Im Epilog des Projekts „Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen“ schauen Julien Minnemann und Prof. Dr. Christian Busse gemeinsam zurück. Die zehn vorherigen Folgen behandelten viele spannende Ideen, Forschungsergebnisse und Perspektiven rund um eine nachhaltige Zukunft. Die Gespräche haben gezeigt, dass es ganz unterschiedliche Wege geben kann, um Nachhaltigkeit voranzubringen, ob durch politische Entscheidungen, neue Technologien oder gesellschaftliches Engagement. Wichtig ist vor allem ein intelligentes Zusammenspiel von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Neben den inhaltlichen Themen behandelt der Epilog auch methodische Erfahrungen aus dem Projekt und einen inhaltlichen Ausblick. Eine kurze Diskussion zur Wissenschaftsethik, speziell zu der Frage, inwieweit aus der Wissenschaft heraus umfassende Utopien generiert werden dürfen, sollen oder gar müssen, rundet diese letzte Folge ab. Der Epilog fasst nicht nur die wichtigsten Erkenntnisse zusammen, sondern zeigt auch, dass der Weg zu mehr Nachhaltigkeit ein gemeinsamer Prozess ist, der weitergehen sollte.

June 3, 2026
Sprunginnovationen für Nachhaltigkeit
In der zehnten Folge des Projekts „Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen“ ist Prof. Dr. Nick Lin-Hi zu Gast bei Moderator Prof. Dr. Christian Busse. Das Gespräch fokussiert sich auf Sprunginnovationen als Schlüssel für nachhaltige Entwicklung. Die Folge behandelt Ideen und Technologien, die unser Verhalten und unsere Wirtschaft verändern können. Oft handeln Menschen nicht so, wie es eigentlich für mehr Nachhaltigkeit notwendig wäre und wie sie es auch selbst anstreben. Diese sogenannte Intention-Behavior-Gap zeigt, dass gute Absichten allein nicht reichen. Damit nachhaltiges Handeln gelingt, müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die nachhaltiges Handeln einfacher und attraktiver machen. Ein wichtiges Beispiel ist kultiviertes Fleisch, das im Labor aus tierischen Stammzellen hergestellt wird und dabei ganz ohne Tierhaltung auskommt. Diese Technologie könnte den Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastung deutlich reduzieren sowie das Tierwohl erheblich steigern. Prof. Dr. Lin-Hi erwartet eine baldige Kostenparität mit etablierter Fleischproduktion, so dass eine Win-Win-Situation aus Konsumenten- und Nachhaltigkeitsperspektive entstünde. Als weitere mögliche Sprunginnovationen behandelt die Folge Blockchain-Technologien, die Transparenz in Lieferketten schaffen und Menschenrechte sichern können, sowie sozial intelligente Roboter, die vor allem in der Pflege unterstützen können. Zum Schluss wird die Wissenschaftsethik nicht nur im Hinblick auf das Transparentmachen von Werten, sondern auch die Generierung von Utopien kritisch reflektiert. Die Folge zeigt, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine Frage der Technik ist, sondern auch davon abhängt, wie neue Ideen in Gesellschaft und Wirtschaft verankert werden.

May 27, 2026
"Wandel durch Handel": Eine Retrospektive
In der neunten Folge des Projekts „Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen“ spricht Prof. Dr. Hans-Michael Trautwein über die vergangene Utopie „Wandel durch Handel“, und wie sich diese Vision im Laufe der Zeit entwickelt hat. Handel gilt als wichtiger Motor für Wohlstand und kann zur Förderung von Nachhaltigkeit beitragen. Durch Spezialisierung und sinkende Kosten entstehen Wachstumschancen, die helfen, Armut und Hunger zu verringern. Gleichzeitig profitieren nicht alle gleichermaßen. Handel schafft zwar Wohlstand, sagt aber nichts darüber aus, wie dieser verteilt wird. Für eine faire und nachhaltige Gestaltung sind politische Entscheidungen entscheidend. Im Gespräch mit dem Moderator Prof. Dr. Christian Busse geht es auch um den internationalen Handel zwischen den USA und der Europäischen Union. Die Diskussionen um Zölle zeigen, wie sensibel Handelsbeziehungen sein können. Weitere Themen sind die Bedeutung von Resilienz in globalen Lieferketten und die Frage, wie eine gemeinsame europäische Handelspolitik aussehen kann. Zum Schluss steht die Idee einer realistischeren Kosteneinschätzung im Mittelpunkt. Soziale und ökologische Folgen des Handels geraten oft aus dem Blick oder werden auf die Allgemeinheit abgewälzt. Nur wenn diese tatsächlichen Kosten sichtbar werden, kann Handel langfristig gerecht und nachhaltig gestaltet werden.
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