Wir sprechen über, Mitbestimmung, Gewerkschaft und Betriebliche Aktionen. Wer ist wir? Das Team der IGBCE Bezirk Mittelhessen, die Bezirksleiterin Anne Weinschenk und diverse Gäste aus den Betrieben.
Ach ja und unser Producer: Anton Melament

by Anton Melament
Wir sprechen über, Mitbestimmung, Gewerkschaft und Betriebliche Aktionen. Wer ist wir? Das Team der IGBCE Bezirk Mittelhessen, die Bezirksleiterin Anne Weinschenk und diverse Gäste aus den Betrieben. Ach ja und unser Producer: Anton Melament
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🇩🇪
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11/30/2022
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January 20, 2026
<p>Heute gibt’s einen weiteren <strong>Quickie zur Betriebsratswahl mit Stefan</strong> – diesmal zum Thema <strong>Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber</strong>. Was bedeutet eigentlich „vertrauensvolle Zusammenarbeit“, wie es das Gesetz vorsieht – und was macht man, wenn der Arbeitgeber davon eher genervt ist als begeistert?</p><p>Stefan übersetzt den Begriff ganz praktisch: <strong>vertrauensvoll</strong> heißt nicht „alles harmonisch“, sondern erst mal <strong>nicht im Gegeneinander denken</strong>, sondern als Betriebspartner mit unterschiedlichen Interessen trotzdem <strong>konstruktiv Lösungen finden</strong>. Und ja: Das klappt nur, wenn beide Seiten es wollen – „menscheln“ tut’s überall.</p><p>Dann wird’s realistisch: Was kann ein Betriebsrat tun, wenn er merkt, dass der Arbeitgeber Mitbestimmung lieber klein hält oder Informationen nur zäh rausgibt? Stefan beschreibt eine klare Kaskade: <strong>erst Gespräch suchen und Wahrnehmung offen ansprechen</strong>, dann – wenn nötig – die Instrumente aus der Betriebsverfassung nutzen: <strong>Einigungsstelle</strong> als nächste Stufe und im Härtefall <strong>Arbeitsgericht</strong> (auch im Eilverfahren), um Rechte durchzusetzen. Nicht als Dauerzustand, aber als legitime Option, wenn man nicht ernst genommen wird.</p><p>Zum Schluss drehen wir die Perspektive um: Würde Stefan als Arbeitgeber einen Betriebsrat wollen? Seine Antwort ist eindeutig: <strong>ja</strong> – weil kollektive Regelungen Interessen bündeln, Prozesse einfacher machen und am Ende alle profitieren. Der „Best Case“ bleibt die kooperative Lösung – aber <strong>klein beigeben muss niemand</strong>. Und wenn’s brennt, gilt: <strong>IGBCE anrufen, Unterstützung holen, gemeinsam auftreten.</strong></p><p><strong>In dieser Episode:</strong></p><ul><li><p>Was „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ wirklich heißt (ohne Kitsch)</p></li><li><p>Warum es trotzdem knirschen kann – und was dann hilft</p></li><li><p>Eskalationsstufen: Gespräch → Einigungsstelle → Arbeitsgericht</p></li><li><p>Warum Durchsetzen legitim ist (und wann es sinnvoll wird)</p></li><li><p>Perspektivwechsel: Vorteile eines Betriebsrats auch aus Arbeitgebersicht</p></li><li><p>Praktischer Tipp: IGBCE als Partner im Hintergrund (oder am Tisch)</p></li></ul><p>Kurz, direkt und nah an der Realität: für alle, die wissen wollen, wie man <strong>kooperativ bleibt – aber handlungsfähig</strong>, wenn’s ernst wird.</p><p></p>

January 20, 2026
<p>Heute gibt’s einen weiteren <strong>Quickie zur Betriebsratswahl mit Stefan</strong> – diesmal mit einem klaren Fokus: <strong>Aufgaben und Einflussbereiche des Betriebsrats</strong>. Was macht ein Betriebsrat eigentlich „hauptsächlich“ – und wo kann er wirklich Druck machen?</p><p>Stefan ordnet die wichtigsten Aufgaben praxisnah ein: <strong>Gesetze und Tarifverträge überwachen</strong>, bei <strong>personellen Einzelmaßnahmen</strong> mitreden (z. B. Eingruppierung, Kündigungen), Arbeitszeit und betriebliche Ordnung mitgestalten – und vor allem dort, wo der Betriebsrat <strong>harte Mitbestimmungsrechte</strong> hat, auch konsequent durchsetzen. Dazu sprechen wir über einen zentralen Mechanismus, wenn es knirscht: die <strong>Einigungsstelle</strong>. Wie funktioniert sie, wann kommt sie zum Einsatz – und warum ist sie die „nächste Stufe“, wenn Betriebsparteien sich nicht einigen?</p><p>Ein weiterer Schwerpunkt der Folge: <strong>Gleichstellung und Antidiskriminierung</strong> im Betrieb. Welche Rolle spielt der Betriebsrat bei der Gleichbehandlung – und warum ist es mit <strong>Tarifvertrag</strong> oft einfacher (aber trotzdem nicht automatisch „alles gerecht“)? Außerdem geht’s um <strong>Vereinbarkeit von Familie und Beruf</strong>: Arbeitszeitgestaltung, mobiles Arbeiten, Teilzeit-Führung und die Frage, wie Betriebsräte Arbeitsbedingungen so mitgestalten können, dass Arbeit wichtig bleibt – aber nicht das ganze Leben frisst.</p><p>Zum Schluss greifen wir zwei Themen auf, die in vielen Betrieben gerade richtig brennen: <strong>Diversität & Sprache</strong> (inkl. klarer Ansage: Amtssprache im Betriebsrat ist Deutsch) sowie <strong>Arbeits- und Umweltschutz</strong>. Stefan erklärt verständlich, warum die Verantwortung für Arbeitsschutz beim Arbeitgeber liegt – und welches Instrument für Betriebsräte besonders wichtig ist: die <strong>Gefährdungsbeurteilung</strong>. Beim Umweltschutz sprechen wir über nachhaltige Produktion als Wettbewerbsfaktor – und wie der Betriebsrat über ein <strong>betriebliches Vorschlagswesen</strong> Innovationsideen der Beschäftigten sichtbar machen kann.</p><p>Bonus obendrauf: Ein kurzer Realitätscheck zu <strong>Bonus-Systemen</strong> – was der Betriebsrat mitbestimmen kann (Kriterien!), was nicht (Höhe!), und warum „Nasenprämien“ nicht gehen sollten.</p><p><strong>In dieser Episode:</strong></p><ul><li><p>Hauptaufgaben des Betriebsrats: Kontrolle, Mitgestaltung, Beteiligung bei Personalmaßnahmen</p></li><li><p>Harte Mitbestimmung & Einigungsstelle: was tun, wenn es keine Einigung gibt?</p></li><li><p>Gleichstellung & AGG: Diskriminierung erkennen und verhindern</p></li><li><p>Tarifvertrag vs. kein Tarifvertrag: warum Kontrolle ohne Tarif schwerer ist</p></li><li><p>Vereinbarkeit Familie/Beruf: Arbeitszeit, Homeoffice, Teilzeit-Führung</p></li><li><p>Diversität & Sprache: Barrieren abbauen, Deutsch als Amtssprache</p></li><li><p>Arbeitsschutz: Gefährdungsbeurteilung kurz erklärt</p></li><li><p>Umweltschutz & Vorschlagswesen: Nachhaltigkeit konkret im Betrieb umsetzen</p></li><li><p>Bonus: Mitbestimmung bei Verteilung statt „Nasenprämie“</p></li></ul><p>Ein kompakter Überblick für alle, die verstehen wollen, <strong>wo der Betriebsrat im Betrieb wirklich Wirkung entfaltet</strong> – und wie man vom „Mitreden“ ins „Durchsetzen“ kommt.</p><p></p>

January 20, 2026
<p>Heute gibt’s wieder einen <strong>Quickie zur Betriebsratswahl mit Stefan</strong> – diesmal mit einem Themen-Mix, der in vielen Betrieben gerade richtig relevant ist: <strong>Wirtschaftsausschuss, Diversität/Sprachbarrieren, Arbeits- und Umweltschutz, Bonus & Nachhaltigkeit</strong>.</p><p>Wir starten mit der Basisfrage: <strong>Was ist ein Wirtschaftsausschuss – und wofür braucht man ihn?</strong> Stefan erklärt, warum wirtschaftliche Kennzahlen, Planung und Umstrukturierungen einen eigenen „Ort“ brauchen, welche Rolle die <strong>Betriebsgröße</strong> spielt und warum der Arbeitgeber im Wirtschaftsausschuss <strong>regelmäßig informieren</strong> muss – inklusive der Frage, was passiert, wenn Informationen ausbleiben.</p><p>Danach geht’s um ein Thema, das immer mehr Alltag wird: <strong>Beschäftigte mit Migrationshintergrund und Sprachbarrieren</strong> – bis hin zu internationalen Standortleitungen, die den Betriebsrat nur auf Englisch „bespielen“. Wir sprechen darüber, warum der Betriebsrat <strong>alle Beschäftigten</strong> vertreten muss, wie man Barrieren praktisch abbaut (Unterweisungen, einfache Sprache, Piktogramme, Übersetzungen) – und warum für Betriebsratsarbeit trotzdem gilt: <strong>Amtssprache ist Deutsch. Punkt.</strong></p><p>Im zweiten Teil schauen wir auf <strong>Arbeitsschutz und Umweltschutz</strong>: Wer trägt die Verantwortung (Spoiler: der Arbeitgeber) – und welche Rolle hat der Betriebsrat beim <strong>Einhalt der Gesetze</strong> und bei der Gestaltung? Stefan greift dabei ein zentrales Instrument heraus: die <strong>Gefährdungsbeurteilung</strong> – was sie ist und warum sie so wichtig ist. Beim Umweltschutz schlagen wir die Brücke zur Praxis: Wie kann der Betriebsrat Innovationspotenzial im Betrieb heben – zum Beispiel über ein <strong>betriebliches Vorschlagswesen</strong>.</p><p>Zum Schluss wird’s konkret beim Geld: <strong>Bonus-Systeme</strong> – was ist mitbestimmungspflichtig, was nicht, und warum geht’s vor allem um <strong>faire Verteilkriterien</strong> statt „Nasenprämie“. Und wir ordnen ein, warum <strong>Nachhaltigkeit</strong> und Umweltfragen in der Mitbestimmung wichtiger geworden sind – ohne dabei den Anspruch so groß zu machen, dass Betriebsräte im Tagesgeschäft daran „kaputtgehen“.</p><p><strong>In dieser Episode:</strong></p><ul><li><p>Wirtschaftsausschuss: Zweck, Schwelle, Informationspflichten, Praxis</p></li><li><p>Beteiligung organisieren: sachkundige Beschäftigte einbinden</p></li><li><p>Diversität & Sprache: Beschäftigte erreichen, Barrieren abbauen</p></li><li><p>Amtssprache im Betriebsrat: Deutsch – auch bei internationalen Leitungen</p></li><li><p>Arbeitsschutz: Rolle des BR, Gefährdungsbeurteilung verständlich erklärt</p></li><li><p>Umweltschutz & Nachhaltigkeit: Mitbestimmung, Wettbewerb, Umsetzung im Betrieb</p></li><li><p>Vorschlagswesen: warum gute Ideen Strukturen brauchen</p></li><li><p>Bonus: Mitbestimmung bei Kriterien, nicht zwingend bei der Höhe</p></li></ul><p>Ein kompakter Rundumschlag für alle, die im Wahljahr nicht nur „mitmachen“, sondern im Betrieb wirklich handlungsfähig sein wollen.</p><p></p>
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