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rausausdenfedern

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by rausausdenfedern

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Bei uns findest du keine Diätvorschläge und keine Ernährungstipps, dafür aber Gedanken, mit denen du dein Leben auf Trab bringen kannst.

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Recent Episodes

Episode thumbnail for Abschluss

July 4, 2022

Abschluss

Mit dieser Folge verabschiedet sich der Podcast Raus aus den Federn. Sebastian Veits und Maximilian Röll blicken zurück auf eine spannende Zeit.

Episode thumbnail for Aufbruch? Ja bitte, aber kann ich mein Haus behalten?

June 20, 2022

Aufbruch? Ja bitte, aber kann ich mein Haus behalten?

Es ist für viele ein Traum: Ein Haus, ein sicherer Job, Familie mit Kindern. Angekommen sein im Leben und in der Gesellschaft. Doch was, wenn auf einmal ein Ruf ergeht, der stört? Hast du ein Haus? Oder wünschst du dir eins? Dann bist du oder wirst du mit einem erheblichen Problem konfrontiert: In Deutschland sind in den vergangenen 10 Jahren die Immobilienpreise erheblich angestiegen. Eine Inflation, die das alte bürgerliche Versprechen Lügen straft: Wenn du hart und ehrlich arbeitest, dann kannst du dir mit deiner Familie ein eigenes Haus leisten. Heute geht das nur noch, wenn du entweder wirklich gut verdienst, viel geerbt hast oder bereit bist, dich bis zur Halskrause zu verschulden. Bei vielen ist letzteres der Fall. Und dann zahlst du Jahre bis Jahrzehnte an die Bank, der das Haus nach Schuldenstand im Grunde gehört. In manchen Familien geht einer der Partner überhaupt nur arbeiten, um den Schuldendienst leisten zu können. Aber wir bauen ein Haus ja nicht, um uns den Banken auszuliefern; sondern weil wir einen Ort wollen, der uns gehört, an dem wir uns wohl fühlen können, den wir frei und selbstständig gestalten können. Doch eine solche Heimat zu besitzen kann uns durchaus zu Knechten machen. Das lehnte Jesus für sich ab. Jesus radikalisiert sich Welche Konsequenzen das hat, darauf verweist uns der Evangelientext des kommenden Sonntags. „Zu einem anderen (der ihm nachfolgen wollte) sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst weggehen und meinen Vater begraben! Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes! Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich Abschied nehmen von denen, die in meinem Hause sind. Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.“ Jesus wirkt hier nicht verständnisvoll. Er macht harte Ansagen. Da wollen Menschen Jesus nachfolgen und kriegen als Antwort auf ihre völlig berechtigten Bitten eine Watsche. „Dann taugst du nicht für das Reich Gottes“, das ist die Botschaft Jesu in diesem Moment. Dabei wollen sie nur die sozialen Standards ihrer Zeit einhalten. Raus aus der gewohnten Umgebung Wieso aber legt Jesus auf einmal einen so harten Maßstab an? Betrachten wir den Kontext der Evangelienstelle, so fällt uns auf, dass Jesus nach Jerusalem hinaufzieht. Er hat sich entschieden, den für ihn relativ sicheren Raum Galiläa zu verlassen und nach Jerusalem zu gehen, zum Showdown mit der Jerusalemer religiösen Elite, mit den Römern; und damit auch der Kreuzigung entgegen. Jesus macht jetzt richtig ernst. Und damit macht er auch für seine Jünger ernst. So ein bisschen mitlaufen, das reicht jetzt nicht mehr. Denn wer noch in die sozialen Systeme eingebunden und ihnen damit verpflichtet ist, der wird auch durch sie kontrolliert. Jesus weiß: Nachfolge wird nach dem Kreuz für seine Jünger nicht einfacher. Also fängt er an, härtere Maßstäbe anzulegen. Nachfolge meint jetzt den Ausbruch, das Loslassen aus sozialen Bindungen, sich befreien von dem, was einen festhält. Es bedeutet sich einlassen auf Jesus, ihm einen Vertrauensvorschuss geben; denn man weiß noch nicht, was er (mit einem) vorhat. Nachfolge gerne, aber lieber light Hand aufs Herz: Das erscheint uns heute doch ein bisschen viel des Guten. Wer will denn schon für Jesus aus seinen etablierten Sozialsystemen ausbrechen und sich radikal auf Nachfolge einlassen? Zumal: Es erscheint uns ja gar nicht mehr nötig. Wenn wir zu Jesus eine Beziehung haben möchten, dann können wir das in der Sonntagsmesse tun; manche gehen dafür auch nur in den Wald. Es ist ein recht bequemes Christentum, dass die meisten sich leisten. Als Christ, ja, auch einer, der Beziehung zu Jesus ernst nimmt, stellt sich der daher die Frage: Wie kann ich mein Leben, meine Gewohnheiten, meine Bedürfnisse, aber auch meine Verpflichtungen und Zwänge und die Forderungen, die Jesus an mich hat, gut miteinander

Episode thumbnail for Wer ist Jesus für dich

June 13, 2022

Wer ist Jesus für dich

„Jesus ist der Christus, der Messias, der Sohn Gottes“, diese Antworten haben wir alle mal gelernt. Aber: Was verbirgt sich dahinter für dich? Umfragen sind keine Erfindung der heutigen Zeit. Scheinbar gab es sie schon zur Zeit Jesu. Er selber startet eines Tages eine kleine Umfrage unter seinen Jüngern: „Für wen halten mich die Leute?“ (Lk 9, 18) Auf diese Frage erhält er ganz verschiedenen Antworten: Die einen halten dich für Johannes den Täufer, andere für Elija und andere wiederum für einen der anderen Propheten (vgl. Lk 9, 19). Sehen heisst nicht verstehen Es scheint also unter den Leuten, denen Jesus begegnet ist, keine Einigkeit in dieser Frage zu geben. Ich frage mich immer wieder, warum das so ist. Diese Leute hatten doch uns gegenüber einen scheinbar sehr großen Vorteil: sie konnten Jesus von Angesicht zu Angesicht begegnen. Er hat unter ihnen gelebt, zog umher und hat gepredigt. Für die Leute damals muss es doch viel einfacher gewesen sein, als für uns, zu verstehen wer Jesus ist. Offensichtlich ist das aber nicht so. Jesus einmal zu begegnen oder etwas über ihn gehört zu haben reicht nicht aus, um zu verstehen, wer dieser Mann ist.Jesus stellt dann noch eine weitere Frage an seine Jünger: „Für wen haltet ihr mich?“. Die Antwort kommt von Petrus: „Für den Christus Gottes“ (Lk 9, 20). Immerhin haben die Jünger ein bisschen mehr verstanden als die übrigen Leute. Einstudierte Antworten Und Du? Was würdest Du auf diese Frage antworten? Wahrscheinlich würden viele, ich auch, sofort antworten: „Er ist der Christus, er ist der Sohn Gottes“. Aber wenn jemand genauer nachfragen würde, müsste ich wahrscheinlich erst einmal gut überlegen. Was heißt das denn genau? Und was bedeutet das für mein Leben? Sage ich das einfach, weil es mir so beigebracht wurde oder bin ich wirklich voll und ganz davon überzeugt?Jesus hat eine Antwort von seinen Jüngern erhalten, die ihn eigentlich zufrieden stellen müsste. Sie haben schließlich vollkommen richtig geantwortet. Jesus macht aber wieder einmal etwas sehr Merkwürdiges: Er befiehlt seinen Jüngern, es niemandem zu sagen (vgl. Lk 9, 21). Wenn wir den griechischen Originaltext des Evangeliums wörtlich übersetzen, heißt es sogar: „Indem er sie anfuhr, gebot er, dies keinem zu sagen“.Hätte er nicht vielmehr sagen sollen: Schön, dass ihr das verstanden habt. Erzählt es bei jeder Gelegenheit weiter! Sagt es den Leuten, damit auch sie endlich verstehen, wer ich bin und was ich tue! Weggemeinschaft, nicht Bewunderung Warum macht Jesus genau das nicht? Ich persönlich glaube, der Grund liegt in der Tatsache, dass es Jesus nicht so sehr darum geht, dass die Jünger über ihn reden. Sie sollen ihm nachfolgen. Und das sagt er auch ein paar Sekunden später, knallhart: „Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (Lk 9, 23).Es wird viel über Jesus geredet. Er ist aber nicht auf der Suche nach Bewunderern. Er erwartet keine staunenden Mengen, die sagen, was für ein toller Mann er war. Oder besser gesagt: Jesus möchte, dass die Menschen über das Staunen hinausgehen. Jesus will Leute, die das in ihrem Leben konkret umsetzen, was sie von ihm, was sie vom Evangelium verstanden haben.Es geht also nicht darum, dass wir eine perfekte Definition für Jesus finden. Es geht darum, dass wir uns immer wieder bewusst machen, dass wir ihm begegnet sind und mit ihm unterwegs sind. In unserem konkreten Leben, in unserem Alltag sollen wir das umsetzen, was wir von Jesus verstanden haben. Verkündigung der Frohen Botschaft heißt nicht, dass wir Informationen - irgendwelche nackten Fakten - über Jesus verbreiten. Verkündigung bedeutet, dass wir erzählen, wo wir Jesus in unserem Leben begegnet sind und dass wir zeigen, dass uns diese Begegnung verändert hat.Also: Wer ist Jesus für Dich? Wo und wann bist Du Jesus begegnet? Was würdest Du anderen über Jesus erzählen?Text und Ton: P. Patrick Vey OMI

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