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Schwarz hören - Petra Schwarz im Gespräch mit Prominenten über Leben und Tod

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by Petra Schwarz

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Podcast Overview

"Schwarz hören" - Gespräche über Leben und Tod mit (mehr oder weniger) Prominenten. Warum? Der Podcast gibt Anregungen, über das eigene Leben nachzudenken und für den eigenen Abschied "vorzubauen". Vielleicht ja sogar die eigene Abschieds-/Trauerrede selbst zu schreiben und aufzunehmen. So kann man bei der eigenen Feier noch lebendig dabei sein. Wichtig: Lebendig schreiben und lebendig reden ist keine Zauberei. Siehe auch: https:/lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/

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🇩🇪

Publishing Since

11/29/2021

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Recent Episodes

Episode thumbnail for Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Julia Rath über Leben und Tod

July 21, 2026

Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Julia Rath über Leben und Tod

Sie ist – umgangssprachlich – „Knigge-Expertin“ und ganz offiziell „zertifizierte Trainerin für Business-Etikette“. Die studierte Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin kommt aus der Personal- und Führungskräfteentwicklung und räumt gleich zu Beginn des Gesprächs mit dem verbreiteten Irrtum auf, dass der „Knigge“ ein „Benimm-Ratgeber“ ist. Vielmehr hat der deutsche Schriftsteller und Aufklärer Adolph Knigge 1788 eine eher soziologisch ausgerichtete Schrift „Über den Umgang mit Menschen“ geschrieben. „Knigge ging es um die soziale Interaktion.“ betont Julia Rath und ergänzt, dass es auch heutzutage darum geht, wertschätzend(er) und rücksichtsvoll(er) miteinander umzugehen. „Die angeblich verstaubten Themen Manieren und Etikette sind wieder im Kommen.“ Und dafür sollte man seine Wirkung (besser) kennen – immer auch ein Schwerpunkt der Host Petra Schwarz, wenn sie Unternehmer und Führungskräfte in Sachen „Charisma“ coacht. Julia Rath hat zeitweise in Südkorea und Spanien gelebt und als Expertin also auch Erfahrungen im Ausland gesammelt. Hierzulande, so gibt sie es als Coach weiter, sollten wir lernen, mit anderen Kulturen und Mentalitäten angemessen (nicht: richtig oder falsch!) umzugehen. Am besten „situationselastisch“, geht es im Miteinander doch immer um die vier Aspekte: Adressat, Anlass, Kontext und die eigene Rolle. Julia Rath, die mit ihrer Familie in Stuttgart lebt, ist Mitte 40 und hat tatsächlich bereits jetzt mit dem Tod zu tun. Inwiefern? Das erklärt sie in dieser Podcast-Episode und kann sich die „Rede meines Lebens“ – mit einem gewissen Fokus – vorstellen. Hier nur soviel: „Ich finde das eine ganz tolle Übung, um sich darüber Klarheit zu verschaffen, was man will, solange man lebt.“ Smalltalk, Jugendsprache und Duzen oder Siezen sind weitere „heiße Eisen“, die die beiden Kommunikationsexpertinnen in dieser Episode von „Schwarz hören“ besprechen. Viel Spaß beim Hören.

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July 7, 2026

Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Alexander g. Schäfer über Leben und Tod

Tatsächlich wird sein Name so außergewöhnlich geschrieben, was mit Alexander g. Schäfers Verehrung für Bertolt Brecht und seiner Affinität zum Theater zu tun hat. Und diese wiederum ist auch von seinem Vater, dem Schauspieler Gerd E. Schäfer, und seinem „Lehrer“, dem genialen Opernregisseur Prof. Erhard Fischer (Staatsoper Unter den Linden) geprägt. Alexander g. Schäfer wurde 1965 in Ost-Berlin geboren und wuchs dort auch auf. Erste Theaterengagements als Bühnendarsteller hatte Schäfer am Hebbel-Theater Berlin, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und an der Comödie Dresden. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands ist Schäfer als freischaffender Künstler tätig. Als Schauspieler agiert er in Filmen, Fernsehserien, in Kabarett-Theatern und als Regisseur inszeniert er Theaterstücke, Musicals, Varieté-Shows-Shows sowie Kabarett-Programme. Darüber hinaus ist er als Drehbuchautor tätig. Persönlich kennengelernt habe ich Alexander g. Schäfer im Sommer 2025 als „Maxe Baumann“ (Hauptrolle und Regisseur) in der Bühnen-Version des „Kult-Schwanks des DDR-Fernsehens“ in der Spargelstadt Beelitz. Auf Teil 1 „Ferien ohne Ende“ u.a. mit Dagmar Gelbke und Bürger Lars Dietrich folgt im Sommer 2026 Teil 2 „Keine Ferien für Max“ (Premiere: 23.7.2026). Die Kostüme für beide Teile hat übrigens sein 6 Jahre jüngerer Bruder, der Kult-Friseur Frank Schäfer, kreiert – über den wir in dieser Podcast-Episode auch sprechen. Ich habe Alexander g. Schäfer in seiner Wohnung in Berlin-Prenzlauer Berg besucht und wir haben über sein Leben gesprochen; u.a. darüber, wie es war, als Schäfer als Kabarettist für die Bundeswehr in Afghanistan auftrat. Und – wie es ich für „Schwarz hören“ gehört – geht es auch um den Tod. „Wir leben alle nicht ewig. Plötzlich und unerwartet kommt der Tod ab einem gewissen Alter nicht.“ betont Alexander und erzählt von seinem Vater, Gerd E. Schäfer, der Alzheimer hatte und 2001 verstarb. Seine Mutter ist im März 2025 mit 91 Jahren gestorben und bei beiden gab es keine Trauerfeier. Warum nicht? Das erklärt er im Gespräch und auch, dass die „Rede meines Lebens“ für ihn nicht relevant ist. Ganz klar ist ihm: „Wenn es los geht, ist Sense.“ Viel Spaß mit der 162. Episode von „Schwarz hören“ mit Alexander g. Schäfer.

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June 21, 2026

Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Jörg Wagner über Leben und Tod

Zwei Radio-Journalisten sitzen zusammen, kommen sofort ins Fachsimpeln und wenn der eine der Beiden der Medien-Journalist Jörg Wagner (radioeins-Medienmagazin bis Ende 2025 - Foto: Abschied in der Dach-Lounge des rbb) ist, dann gibt es gleich mal einen kurzweiligen Abriss der Rundfunkgeschichte nach dem Ende des 2. Weltkriegs in Berlin … Erstmals begegnet sind wir uns im DDR-Rundfunk: Ich war ab September 1981 festangestellt beim „Berliner Rundfunk“, einer der damaligen Wellen des DDR-Rundfunks, und später bei Jugendradio DT64 und Jörg Wagner fing im selben Jahr in der „Musikpolitik“ der Redaktion von DT64 als freier Mitarbeiter an. Dort war er dann – mit einer Unterbrechung für die Zeit seines Studiums der Theaterwissenschaften – bis zum Ende des Jugendradios tätig. Als Mit-Herausgeber von: „Power von der Eastside! Jugendradio DT64: Massenmedium und Massenbewegung“ (Ventil Verlag 2024) zeichnet er diese faszinierende Radio-Geschichte, die er im Buch auch als “Phänomen“ bezeichnet, nach. Jörg Wagner bekam das „Radio-Gen“ quasi in die Wiege gelegt und betont: „Meine Eltern waren schon Radioten, als ich zur Welt kam. Und ich glaube, ich wurde von der ersten Sekunde meines Lebens an infiziert.“ Außerdem hat er schon als 6jähriges Kind mit Foto-Equipment hantiert, was er heute fachmännisch für seine professionellen Youtube-Videos „Die Medienhölle“ einsetzt. Was ihn außerdem in Vielem – bis heute – geprägt hat, ist seine Arbeit für das Hörspiel. Ab einem Alter von 10 war er hier bereits aktiv. „Das hat mich wahrscheinlich mehr geprägt, als mein Studium.“ sagt er. Und da war dann noch das Theaterspielen. Jörg hat sich als Schüler – da er in einer Inszenierung von Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ am Berliner Ensemble mitspielte – schon mit seiner eigenen Beerdigung beschäftigt. Wie ihn überhaupt das Thema Tod schon seit seinem 3. Lebensjahr begleitet: “Damals hatte ich meinen ersten anthropologischen Schock, würden Wissenschaftler sagen.“ Was das genau war, an dieser Stelle nur so viel: Eine Kreuzspinne war „im Spiel“ … Über Jahre hatte Wagner tatsächlich Todesängste. „Ohne wirkliche Gründe hatte ich eine Phobie vorm Sterben.“ Mittlerweile ist er durch eine Therapie von dieser Angststörung befreit und resümiert: „Meine Todesangst hat sich in Sarkasmus bzw. Zynismus gewandelt.“ Vor dem Hintergrund der nunmehr „… Enttäuschung, dass das Leben endlich ist, beschäftigt mich der Tod täglich.“ betont Jörg Wagner. Befragt nach der „Rede meines Lebens“, bekräftigt er sofort: „Die eigene Grabesrede zu halten, ist meine Idee schon immer.“ Wie der DT64-Gründer Sigmar Krause hält er es für wichtig, dass man „die Deutungshoheit über sein Leben behält.“ Und er fügt hinzu: “Ich bin Pessimist. Vom Standpunkt des Todes aus betrachtet, ist es egal, wie lange man lebt. Hier kommt die Episode 161 von „Schwarz hören“ mit Jörg Wagner.

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"Schwarz hören" - Gespräche über Leben und Tod mit (mehr oder weniger) Prominenten. Warum? Der Podcast gibt Anregungen, über das eigene Leben nachzudenken und für den eigenen Abschied "vorzubauen". Vielleicht ja sogar die eigene Abschieds-/Trauerrede selbst zu schreiben und aufzunehmen. So kann man bei der eigenen Feier noch lebendig dabei sein. Wichtig: Lebendig schreiben und lebendig reden ist keine Zauberei. Siehe auch: https:/lebendig-reden.de/rede-meines-lebens/

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