Wie Unternehmen mit KI umgehen und welche Wege sie beim Gestalten der digitalen Transformation einschlagen können, ist eine der zentralen Fragen unserer Zeit. Im Transformationspodcast „Vom Hype zum Handeln“ betrachten wir KI + Digitalisierung aus dem Blickwinkel von Organisationen und Menschen.

Vom Hype zum Handeln
Claim This Podcastby Petra Liebl, Daniel Knabl
Podcast Overview
Wie Unternehmen mit KI umgehen und welche Wege sie beim Gestalten der digitalen Transformation einschlagen können, ist eine der zentralen Fragen unserer Zeit. Im Transformationspodcast „Vom Hype zum Handeln“ betrachten wir KI + Digitalisierung aus dem Blickwinkel von Organisationen und Menschen.
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🇩🇪
Publishing Since
1/28/2025
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July 14, 2026
#32 App mit KI erstellen: Was geht, was fehlt.
Ein Prompt, ein paar Klicks, wenige Minuten – und da steht eine App, die aussieht wie ein fertiges Produkt. Aber ist sie das wirklich? Prompt-to-App-Tools wie Lovable, Bolt oder Replit erzeugen heute in vier bis acht Stunden, wofür man früher Tage gebraucht hat – eine überzeugende, klickbare Demo. Doch die letzten 20 Prozent eines Systems sind die schwierigsten, und die sieht man der Demo nicht an. In dieser Folge spreche ich mit Markus Gwiggner, seit 25 Jahren Agentur-Chef bei styleflasher in Wörgl, über den Unterschied zwischen Schein und Sein: zwischen dem, was eine KI-Demo zeigt, und dem, was ein produktives System wirklich ausmacht. Wir sprechen darüber: ✔ warum eine Demo in Stunden entsteht – und trotzdem nur die „Karosserie" ist ✔ was hinter dem schönen Frontend fehlt: Logik, ERP-Anbindung, Datenquellen ✔ warum Security und Datenschutz über No-Code-Tools schnell zum Problem werden ✔ wieso immer zuerst die Anforderung kommt – und erst dann die Technologie ✔ was mit dem Entwickler-Nachwuchs passiert, wenn KI die Junior-Aufgaben übernimmt ✔ warum SEO und GEO zusammengehören – und Datenqualität zum Brennglas wird Denn am Ende geht es nicht darum, ob KI beeindruckende Oberflächen bauen kann. Das kann sie. Es geht darum, ein funktionierendes, nachhaltiges und managebares System zu erhalten – und KI als Beschleuniger für gute Entscheidungen zu nutzen, nicht als Abkürzung um Funktionalität und Sicherheit herum. --- Gesprächspartner Markus Gwiggner ist Mitgründer und Geschäftsführer der styleflasher GmbH in Wörgl – einer Digital-Agentur (seit 2000). In 25 Jahren hat er digitale Produkte vom ersten Prototyp bis in den Dauerbetrieb begleitet und kennt die Digitalbranche als langjähriges UBIT-Ausschussmitglied der WK Tirol technisch wie unternehmerisch. 🔗 [styleflasher.at](https://www.styleflasher.at) · [LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/markus-gwiggner-bb745a265)

June 30, 2026
#31 Mehr KI, mehr Effizienz – wie nachhaltig ist das?
KI spart Zeit und automatisiert Routinen. Aber reicht Effizienz als Maßstab für nachhaltige KI? In dieser Folge von Vom Hype zum Handeln spreche ich mit Roman Mesicek über eine Perspektive, die im KI-Diskurs oft fehlt: Nachhaltigkeit. Nicht nur als Stromverbrauch. Sondern als Frage nach Kompetenz, Verantwortung und dem, was wir langfristig wollen. Wir sprechen darüber: ✔ warum Effizienz die Gegenfrage „brauche ich das wirklich?" braucht ✔ wie Nachhaltigkeit über Stromverbrauch hinausgeht ✔ welche Tätigkeiten als Lernorte unterschätzt werden ✔ warum Fachkompetenz KI-Qualität erst beurteilbar macht ✔ wie Mensch-Maschine-Kollaboration aussehen kann Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst viel zu automatisieren. Sondern darum, bewusst zu entscheiden, was wir selbst können wollen. GESPRÄCHSPARTNER Roman Mesicek, Nachhaltigkeitsberater & Unternehmer Roman Mesicek hat mehrere Unternehmen mitgegründet und berät Organisationen zu nachhaltiger Entwicklung. Als Lehrender an Hochschulen im DACH-Raum verbindet er technisches Verständnis mit Verantwortung. TAKEAWAYS FÜR DIE PRAXIS 1) Effizienz braucht die Gegenfrage: Brauche ich das wirklich? 📌 Prüfen, ob KI-Output echten Mehrwert oder nur Aktivität erzeugt. 2) Nachhaltigkeit ist mehr als Stromverbrauch 📌 Datenstandort und Anbieterwahl bewusst mitdenken. 3) Soziale Nachhaltigkeit beginnt im Unternehmen 📌 Prüfen, welche Routineaufgaben eigentlich Lernorte sind. 4) Wer nie selbst recherchiert hat, beurteilt KI schwerer 📌 Fachkompetenz im Team bewusst erhalten. 5) KI sollte Menschen wirksamer machen, nicht ersetzen 📌 Routinen an KI geben, Entscheidungen beim Menschen lassen.

June 16, 2026
#30 Bildgenerierung mit KI: Warum gutes Design mehr braucht
In dieser Folge von „Vom Hype zum Handeln" spricht Petra Liebl mit Désirée Ossanna-Arzic, Grafikdesignerin und Expertin für visuelle Kommunikation, über KI-Bildgenerierung – und über die Frage, warum ein generiertes Bild noch lange kein gutes Design ist. Im Mittelpunkt steht ein Perspektivwechsel: Das fertige Bild ist nur ein kleiner Teil eines viel größeren kreativen Prozesses. Cool auszusehen und markenwirksam zu sein, sind zwei verschiedene Dinge – und während die viralen Trends von Action-Figuren über Anime-Porträts bis zur Lego-Version schnell Aufmerksamkeit erzeugen, sagt diese Aufmerksamkeit noch nichts über die Wirkung auf die eigene Marke aus. Anhand konkreter Beispiele aus der Designpraxis – vom erkennbaren „KI-Einheitslook" generierter Flyer über die Bedeutung eines präzisen Briefings bis zur Kombination von KI mit echten Fotos und Photoshop – zeigt das Gespräch, wo Unternehmen wirklich ansetzen müssen. Dabei wird deutlich: Der Output ist nur so gut wie der Input. Wer der KI nur einen knappen Befehl gibt, verliert Reproduzierbarkeit und Eigenständigkeit – und sieht am Ende aus wie alle anderen. Wer dagegen Tonalität, Licht und Stimmung sauber definiert, kann einen Look konsistent über die gesamte Kommunikation abrufen. Désirées Fazit: Erfolg entsteht nicht durch das nächste coole Bild oder das nächste Tool, sondern durch eine eigene Bildsprache, ein durchdachtes Corporate Design und das menschliche Urteilsvermögen, das den Output einschätzt. KI ist dabei ein starkes zusätzliches Werkzeug – kein Ersatz für Konzept und Haltung. Wer seine Marke versteht, bleibt unabhängig vom perfekten Prompt und vom nächsten Tool-Update; wer nur Trends hinterherläuft, wird austauschbar. Über Désirée Ossanna-Arzic Désirée Ossanna-Arzic ist seit über 15 Jahren Grafikdesignerin und beschäftigt sich mit voller Leidenschaft mit KI in der visuellen Kommunikation. Ihr Motto: „Umsetzen, vermitteln, anwenden.“ Désirée vermittelt Wissen in Workshops für Kreative oder entwickelt KI-Strategien für Unternehmen. Sie ist Jurorin bei den AI Design Awards in Barcelona und wurde Anfang 2025 selbst für ein vollständig KI-gestütztes Musikvideo als bestes emotionales Video ausgezeichnet. In ihren Workshops verbindet sie spielerischen Einstieg mit professioneller Konzeption – und sie organisiert offene KI-Treffs in Tirol sowie eigene Events im Raum Kufstein. https://www.desiree.at
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