Ein Podcast über Klima, Kollaps und Ernährung.
Dass die Erde immer heißer wird, ist nicht mehr aufzuhalten. Aber wie wir damit umgehen, liegt an uns - gesellschaftlich und persönlich.
Annemarie Botzki (Campaignerin, Aktivistin) und Friederike Schmitz (Autorin, Philosophin) besprechen aktuelle Entwicklungen, beleuchten Zusammenhänge und machen Mut zum Handeln. Im Mittelpunkt steht das Ernährungssystem – von den zerstörerischen Folgen der Tierindustrie bis hin zu solidarischen Alternativen.
Fast eine halbe Million Menschen in Deutschland haben einen Jagdschein und damit die Macht, direkt über Leben und Tod von Tieren zu entscheiden. Doch was treibt sie wirklich an? Geht es um Naturschutz oder eher um Macht, Status und die Lust am Töten? Wir sprechen über Trophäenjagd, männliche Herrschaft, Kolonialismus und über die Folgen der Jagd für Tiere und Ökosysteme. Und wir fragen: Was lernen wir aus der Jagd über unsere Kultur und das vorherrschende Naturverhältnis? Welche Rolle spielen Jagen und Schießen bei Rechtsextremen und bei Preppern, die sich auf den Kollaps vorbereiten? Wer profitiert von der Jagd, wer schützt wen und wo liegen Gefahren für die ganze Gesellschaft? Und natürlich besprechen wir auch: Was zu retten ist.
(2:55) Vorgespräch
(7:26) Start Thema Jagd
(9:51) Überblick
(22:43) Die Top Ten der schockierendsten Praktiken
(43:36) Jagd und Naturschutz
(51:45) Jagd und Herrschaft
(1:12:27) Jäger als Gefahr für alle
(1:24:42) Positive Ausblicke
Quellen und Links zur Folge: https://steady.page/de/was-zu-retten-ist/posts/ebfa8489-ea12-4ef3-9d17-6477e9edb2d4
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Seit September gibt es etwa eine Folge pro Monat und wir schauen uns immer ein Thema tiefergehend an!
Hinter „Was zu retten ist“ stehen Annemarie Botzki (Campaignerin & Aktivistin) und Friederike Schmitz (Autorin & Philosophin).
Schnitt & Bearbeitung: Tuki.
Ihr erreicht uns unter: waszurettenist@posteo.de
15 Sept 2026
#20 Fleisch im Kapitalismus
Wenn wir über Tierhaltung sprechen, geht es oft um einzelne Missstände: abgeschnittene Schwänze bei Ferkeln, angebundene Kühe, lange Tiertransporte oder Hochleistungszucht. All das ist wichtig. Doch wer verstehen will, warum sich diese Probleme so hartnäckig halten, muss tiefer schauen – auf das Wirtschaftssystem, in dem die industrielle Tierproduktion entstanden ist und bis heute funktioniert.
In dieser Folge schauen wir uns Fleisch im Kapitalismus an. Wir fragen, wie Tiere zu Produktionseinheiten werden, weshalb Effizienz, Wachstum und niedrige Preise die Tierhaltung prägen und wer von diesem System profitiert. Dabei geht es um Schlachtfabriken und globale Lieferketten, um Soja- und Maismonokulturen, Regenwaldzerstörung und Arbeitsbedingungen – aber auch um die historischen Wurzeln der industriellen Fleischproduktion, von den Schlachthöfen Chicagos bis zum heutigen Milliardenmarkt.
Wie ist dieses System entstanden? Wer trägt seine tatsächlichen Kosten? Und kann sich wirklich etwas ändern, solange die Logik dahinter dieselbe bleibt?
(04:53) Vorgespräch
(11:04) Thema startet.
(01:39:09) Inspirierendes Projekt Kiezkantinen
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14 Aug 2026
#19 El Niño, Waldbrände und Initiative gegen Einsamkeit
Unsere Themen in dieser Folge:
Die Neuigkeit (2:04): Die Weltwetterorganisation erwartet in diesem Jahr einen besonders starken El Niño - also sehr warme Temperaturen im Pazifik. Laut Klimamodellen dürfte er auf fast allen Kontinenten für überdurchschnittlich hohe Temperaturen sorgen. Wir reden über die Auswirkungen auf Wetter und Lebensmittelpreise.
Die Frage (17:59): Wie schützen wir uns vor Waldbränden? Frankreich, Spanien, Portugal und Italien kämpfen seit Wochen gegen schwere Waldbrände. Wir reden über die emotionalen Auswirkungen, wie Tiere leiden und was jetzt zu tun ist. (Stelle mit Inhaltswarnung überspringen - wieder einsteigen z.B. bei 36:11)
Das inspirierende Projekt (50:30): „Gesellschaft Leben“ ist eine Initiative aus Oberhausen in NRW. Ehrenamtliche besuchen Menschen, die alleine leben oder eingeschränkt mobil sind und deshalb am gesellschaftlichen Leben kaum noch teilnehmen können. Wir reden über die gefährlichen politischen Folgen von Einsamkeit und warum solche solidarischen Projekte essentiell für die Demokratie sind.
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