Sebastian Wache erklärt, warum Hochdruck zum Monatswechsel für wenig Wind sorgt und Nebel oder Hochnebel hartnäckig bleiben können. Im Ausblick geht es um das kräftige Hoch bei den Britischen Inseln, ein mögliches kleines Tief über der westlichen Ostsee und die unbeständige Mittelmeerlage. Außerdem bespricht er mögliche Einflüsse des Polarwirbels mit ihren Unsicherheiten und erläutert am Beispiel hoher Tiden in Kalifornien das Zusammenspiel von warmem Meerwasser und Wasserstand.
In dieser Folge
00:56 – Herbsthoch: wenig Wind und zäher Nebel: Inversionslagen halten die kühle, feuchte Luft bodennah fest. Sebastian erklärt, warum schwache Herbstsonne und fehlender Wind die Nebel- und Hochnebeldecke kaum auflösen.
04:35 – Britisches Hoch und kühlere Luft zum Wochenstart: Ein kräftiges Hoch baut sich bei den Britischen Inseln auf. An seiner Ostseite können kühlere Luftmassen über Skandinavien nach Deutschland gelangen; ab Montag wird es laut Aufnahme kühler.
05:59 – Ein mögliches kleines Tief über der westlichen Ostsee: Eine alte Front könnte am Rand des Hochs ein kleines Tief über der westlichen Ostsee bilden. Für Sonntag oder Montag wird deshalb auch Regen im Norden angesprochen; ab Dienstag soll der Hochdruckeinfluss wieder überwiegen.
06:47 – Mittelmeer: warme See und unbeständige Wetterlage: Kalte Luft über dem noch warmen Mittelmeer begünstigt eine unbeständige Lage. Im Fokus stehen Italien und teils Griechenland sowie weitere Tiefs mit möglichen unwetterartigen Niederschlägen.
09:06 – Weiterer Ausblick: Das Hoch bleibt vorerst bestimmend: Das britische Hoch dürfte weit in die nächste Woche hinein bestehen bleiben. Wie sich die Lage bei einem späteren Abwandern nach Osten verändert, bleibt offen; ein frühwinterlicher Einbruch wird zunächst nicht erwartet.
09:55 – Polarwirbel: mögliche Folgen bleiben unsicher: Die Aufnahme bespricht eine Erwärmung in der Stratosphäre und mögliche Folgen für den Polarwirbel. Ob daraus mit Verzögerung eine Nord- oder Ostströmung und Kaltluftvorstöße entstehen, bleibt unsicher; auch die angesprochenen Ursachen sind nicht geklärt.
13:22 – Warmer Pazifik, Springtiden und Meeresspiegel: Am Beispiel hoher Tiden in Kalifornien erläutert Sebastian das Zusammenspiel von Springtide und der Ausdehnung warmen Meerwassers. Anschließend geht es um weitere Einflüsse auf den Meeresspiegel und regionale Unterschiede durch Landhebung.
22 Oct 2026
Wassersport. Wochenend. Wetter. 2026 KW 43
Eine Serie kräftiger Atlantiktiefs prägt den Ausblick auf das Wochenende: Während sich das erste Tief Richtung Deutschland abschwächt, rücken für Sonntag starker Westwind und eine mögliche Sturmflut an der Nordsee in den Fokus. Die Folge ordnet die unterschiedlichen Zugbahnen ein und erläutert, warum der weitere Ausblick bis zu einer möglichen Hochdrucklage unsicher bleibt. Dazu kommen ein Rückblick auf das Ostseehochwasser, Starkregen im Mittelmeerraum und der persönliche Kommentar des Moderators zu Klimaanpassung, Verkehr und Energie.
In dieser Folge
00:07 – Auftakt und Rückblick auf das Ostseehochwasser: Die Folge beginnt mit den Sorgen von Bootsbesitzern vor dem stürmischen Wochenende und blickt auf erhöhte Ostseepegel, örtliche Schäden und Sandverlust zurück.
01:48 – Das erste Orkantief und seine Zugbahn: Ein sich rasch vertiefendes Tief zieht durch den Ärmelkanal. Der Moderator erklärt die unterschiedlichen Namen und warum sich das System auf dem Weg nach Deutschland deutlich abschwächen soll.
07:02 – Sonntag: Weststurm und mögliche Sturmflut: Ein weiteres, großräumiges Tief soll über Schottland ziehen und Nord- und Ostsee an seinen windreichen Südrand bringen. Für die Nordseeküste wird ab Sonntagabend beziehungsweise in der Nacht zu Montag eine Sturmflut erwartet; Ausmaß und mögliche örtlich schwere Sturmflut sind noch unsicher.
09:17 – Weitere Atlantiktiefs und unsicherer Hochdruckausblick: Nach einem weiteren Tief zu Wochenbeginn wird ein möglicher Hochdruckaufbau über Europa besprochen. Ein besonders extremes Tief bei Island erscheint dabei nur als unsicheres Szenario eines einzelnen Modells; die weitere Entwicklung bleibt offen.
15:11 – Starkregen im Mittelmeerraum und Klimaanpassung: Ausgehend vom heißen Sommer und den in der Aufnahme genannten Unwettern im Mittelmeerraum diskutiert der Moderator Folgen der Erwärmung. Im Mittelpunkt stehen wiederkehrende Überflutungen, die Bewohnbarkeit betroffener Gebiete und die Herausforderungen der Anpassung.
19:08 – Kommentar: Kurzstreckenflüge und Bahn: Der Moderator kritisiert politische Überlegungen, Kurzstreckenflüge attraktiver zu machen. Er plädiert stattdessen für den Ausbau einer zuverlässigen Bahn und ordnet dies aus seiner Sicht in die Klimadebatte ein.
20:54 – Kommentar: Elektrifizierung und heimischer Strom: Der persönliche Kommentar führt weiter zu E-Autos, Wind- und Solarstrom. Der Moderator wirbt für die Nutzung vor Ort erzeugter Energie und stellt sie fossilen Importen und deren Transportwegen gegenüber.
22:54 – Zum Schluss: Sturmsaison und Boote aus dem Wasser: Zum Abschluss fasst der Moderator die stürmische Lage und den offenen Ausblick noch einmal zusammen. Wer das Boot noch aus dem Wasser holen möchte, dem legt er im Rahmen dieser Wochenendprognose eher den Samstag als den Sonntag nahe.
8 Oct 2026
Wassersport. Wochenend. Wetter. 2026 KW 41
Kräftiger Wind, neue Fronten und Schauer prägen den Ausblick für Nord- und Ostsee. Sebastian Wache erklärt, warum nächste Woche ruhigere und mildere Phasen möglich sind, der weitere Hochdruckeinfluss aber unsicher bleibt. Dazu kommen tropische Stürme, das Unwettergeschehen im Mittelmeerraum und Hinweise zum Saisonabschluss.
In dieser Folge
00:07 – Saisonende und Podcast-Ausblick: Die Häfen leeren sich, während andere Crews noch unterwegs sind. Sebastian kündigt eine Pause für die kommende Woche an und bittet um Rückmeldung zur Fortsetzung des Podcasts.
02:30 – Kaltfront, Schauer und kräftiger Nordwestwind: Hinter der Kaltfront lockert es auf, doch von der Nordsee ziehen weitere Schauer herein. An der nordfriesischen Küste werden Böen über 40 Knoten genannt; ein nachfolgender Hochdruckkeil bringt vorübergehend etwas Ruhe.
04:02 – Freitag bis Sonntag: Regen und lebhafter Wind: Am Freitag folgen neue Fronten mit Regen und kräftigen Schauern. Der Wind dreht von Südwest auf West; am Samstag bleibt es sehr windig und schaueranfällig, bevor am Sonntag zunehmend Nordwestwind ins Spiel kommt.
06:31 – Nächste Woche: Chance auf ruhigere und mildere Phasen: Zum Montag könnte sich eine Hochdruckbrücke aufbauen. Danach ist mit südwestlicher Strömung mildere Luft möglich; wie lange der Hochdruckeinfluss hält und ob ein kräftiges Skandinavienhoch entsteht, bleibt ausdrücklich unsicher.
09:50 – Tropische Stürme im Golf von Mexiko und im Pazifik: Eine tropische Entwicklung im Golf von Mexiko könnte sich auf dem Weg Richtung US-Golfküste weiter verstärken; ihre spätere Stärke ist noch unsicher. Außerdem geht es um zwei tropische Stürme im Pazifik und mögliche Folgen für Mexiko und den Südwesten der USA.
13:05 – Mittelmeer: Starkregen und unsicherer Ausblick: Sebastian blickt auf Unwetter rund um das Mittelmeer und die weitere Verlagerung eines Tiefs Richtung Adria und Griechenland. Für die folgende Woche erläutert er eine mögliche Entwicklung mit Kaltluft über den Alpen und einem Genuatief; Ablauf und Ausprägung bleiben unsicher.
17:14 – Zum Saisonabschluss passende Wetterfenster suchen: Für das Kranen und Mastlegen mahnt Sebastian angesichts der windigen Tage zur Wahl eines passenden Zeitfensters. In der nächsten Woche könnten sich neue Gelegenheiten ergeben; zum Abschluss erinnert er an die Podcast-Pause.
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