Intime Gedanken & Storys von Kiffer in Deutschland

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Intime Gedanken & Storys von Kiffer in Deutschland
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🇩🇪
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May 7, 2025
Cannabis & Gesundheit: Mythen, Fakten und Medizin
<br /> „Cannabis ist gefährlich!“ – oder doch ein Wundermittel? Zwischen Halbwahrheiten, medizinischer Hoffnung und politischer Debatte verliert man schnell den Überblick. In dieser Folge klären wir auf: Was kann Cannabis wirklich, wo liegen Risiken – und was wird uns einfach nur eingeredet? Und plötzlich wirkt alles ganz anders.<br /> Was ist dran an der medizinischen Wirkung von Cannabis?<br /> Cannabis ist mehr als nur ein Rauschmittel – das zeigt ein Blick auf die Geschichte und die Forschung. Schon im antiken China wurde Hanf als Heilpflanze genutzt, unter anderem bei Schmerzen und Entzündungen. Heute ist medizinisches Cannabis in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen verschreibungsfähig.<br /> Der therapeutische Nutzen beruht vor allem auf den Wirkstoffen THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol). THC wirkt psychoaktiv, löst aber gleichzeitig muskelentspannende, schmerzlindernde und appetitanregende Effekte aus. CBD hingegen ist nicht berauschend, wirkt aber beruhigend, entkrampfend und entzündungshemmend. Eine Übersicht zu den Wirkmechanismen findest du unter <a href="https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/therapie/medizinisches-cannabis-wirkung-und-anwendung-847945.html">Apotheken Umschau</a>.<br /> Cannabis wird heute unter anderem bei Multipler Sklerose, chronischen Schmerzen, Epilepsie, Spastiken oder Chemotherapie-bedingter Übelkeit eingesetzt. Studien zeigen teils vielversprechende Ergebnisse, doch die Datenlage ist oft noch begrenzt oder uneinheitlich. Gerade Langzeitwirkungen sind noch nicht abschließend erforscht.<br /> Mythen rund um Cannabis – was stimmt wirklich?<br /> Der Mythos vom dummen Kiffer hält sich hartnäckig, ist aber wissenschaftlich nicht haltbar. Studien wie die Dunedin-Studie aus Neuseeland haben zwar leichte IQ-Veränderungen bei exzessivem Konsum im Jugendalter nachgewiesen, doch andere Forschung relativiert diese Ergebnisse. Entscheidender ist offenbar der Bildungshintergrund und soziale Kontext.<br /> Auch die Theorie der Einstiegsdroge gilt heute als überholt. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) betont, dass die Mehrheit der Cannabiskonsument*innen keine härteren Drogen nimmt. Vielmehr sind es soziale Faktoren, die riskante Konsummuster begünstigen <a href="https://www.drugcom.de/faq/wird-cannabis-als-einstiegsdroge-angesehen/">Quelle: BZgA</a>.<br /> Abhängigkeit ist möglich, aber seltener als bei Alkohol oder Nikotin. Etwa 9% der Nutzer entwickeln laut Studien ein problematisches Konsumverhalten. Wichtig ist ein bewusster und reflektierter Umgang, gerade bei jüngeren Menschen.<br /> Die rechtliche Lage: Zwischen Verbot und Rezeptblock<br /> Seit März 2017 dürfen Ärzte in Deutschland medizinisches Cannabis verschreiben. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse aber nur in Ausnahmefällen und nach Genehmigung. Das sorgt weiterhin für große Unsicherheit bei Patient*innen.<br /> Seit 2024 ist Cannabis in Deutschland für Erwachsene teilweise legalisiert: Der Besitz bis 25g für den Eigenbedarf ist erlaubt, ebenso der Anbau von bis zu drei Pflanzen. Konsum bleibt aber an vielen öffentlichen Orten untersagt. <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/gesundheit/legalisierung-cannabis-2193988">Mehr Infos bei der Bundesregierung</a><br /> International ist das Spektrum breit: In Kanada und Uruguay ist Cannabis vollständig legalisiert. In den USA variiert es je nach Bundesstaat. Die WHO hat Cannabis 2020 offiziell von der Liste der gefährlichsten Drogen gestrichen.<br /> Die Rolle von CBD: Wellness-Wunder oder Marketing-Gag?<br /> CBD-Produkte boomen: Öle, Cremes, Gummibärchen und Kapseln versprechen Besserung bei Schlafproblemen, Stress, Schmerzen oder Hauterkrankungen. Die Studienlage zu CBD ist jedoch noch dünn. Viele Effekte beruhen auf Erfahrungswerten oder Placeboeffekten.<br /> CBD ist in Deutschland legal, solange es aus Nutzhanf stammt und der THC-Gehalt unter 0,2% liegt. Wichtig: Es ersetzt keine Therapie und sollte kritisch kons...

April 2, 2025
Cannabis und der gesteigerte Appetit: Mechanismen der „Munchies“ – WG8
<br /> Warum bekommt man beim Kiffen plötzlich Heißhunger? Dieser Artikel erklärt die „Munchies“ wissenschaftlich fundiert – vom Endocannabinoid-System über Hungerhormone wie Ghrelin bis hin zu neuronalen Prozessen im Gehirn. Erfahre, wie THC unseren Appetit beeinflusst und warum Essen nach Cannabis oft unwiderstehlich scheint.<br /> Viele Cannabis-Konsumenten kennen das Phänomen des plötzlichen Heißhungers, im Englischen oft als „the munchies“ bezeichnet. Tatsächlich wird der Hauptwirkstoff von Cannabis, Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC), auch therapeutisch genutzt, um den Appetit bei Patienten mit Gewichtsverlust (z. B. AIDS-Kachexie) zu steigern. Doch wie genau bewirkt Cannabis diese Appetitsteigerung? Die wissenschaftliche Forschung der letzten Jahre zeigt, dass ein Zusammenspiel des endocannabinoiden Systems (ECS) im Körper, bestimmter Gehirnareale (v. a. im Hypothalamus) und hormoneller Signale (z. B. Ghrelin) dafür verantwortlich ist. Im Folgenden werden die biologischen Mechanismen verständlich erläutert.<br /> Das Endocannabinoid-System und die Appetitkontrolle<br /> Das endogene Cannabinoid-System (ECS) ist ein Teil unseres Nervensystems, das über körpereigene Cannabinoide (wie Anandamid und 2-AG) und deren Rezeptoren (hauptsächlich CB1-Rezeptoren im Gehirn) vielfältige Funktionen reguliert, darunter auch den Hunger und Energiestoffwechsel.<br /> In Hungerphasen schüttet der Körper verstärkt Endocannabinoide im Hypothalamus und limbischen System aus – dies aktiviert die CB1-Rezeptoren und steigert das Hungergefühl. Umgekehrt unterdrücken Sättigungssignale das ECS: Leptin, ein Sättigungshormon aus Fettgewebe, senkt normalerweise die Produktion von Endocannabinoiden und die CB1-Rezeptordichte im Hypothalamus, was appetithemmend wirkt. Durch dieses fein austarierte System kann der Körper bei Energiemangel den Appetit ankurbeln und nach dem Essen wieder drosseln.<br /> THC als extern zugeführtes Cannabinoid dockt an die gleichen CB1-Rezeptoren an wie die körpereigenen Endocannabinoide. CB1-Stimulation durch THC imitiert somit einen „Hungersignal“-Zustand, auch wenn objektiv kein Nahrungsmangel besteht. So fördert die CB1-Aktivierung orexigene (appetitsteigernde) Signalwege: Sie steigert z. B. die Ausschüttung von Hungerhormonen und Neuropeptiden wie Ghrelin und Neuropeptid Y (NPY) und sogar von β-Endorphin (einem Peptid, das ebenfalls Hunger fördern kann). Gleichzeitig dämpft die Cannabinoid-Wirkung Sättigungssignale – etwa wird die Wirkung von Leptin abgeschwächt. Die Folge ist eine Verschiebung des Gleichgewichts hin zu Nahrungsaufnahme und Energiespeicherung. Dieses Wirkprinzip erklärt, warum CB1-Rezeptorblocker in der Vergangenheit als Appetitzügler erprobt wurden (z. B. Rimonabant gegen Fettleibigkeit), während umgekehrt Cannabis-Konsum typischerweise den Hunger verstärkt.<br /> Cannabinoide, Gehirn und Hypothalamus<br /> Der Hypothalamus ist das zentrale Steuerzentrum im Gehirn für Hunger und Sättigung. Dort liegen u. a. zwei Gruppen spezialisierter Neuronen im Arkusatkern (Nucleus arcuatus): die Agouti-Related-Peptide-(AgRP)/NPY-Neuronen, welche starke Hungerreize vermitteln, und die Pro-opiomelanocortin-(POMC)-Neuronen, welche bei Aktivierung das Essen eigentlich drosseln (durch Freisetzung von α-MSH, einem Sättigungshormon). Unter normalen Bedingungen halten sich diese Systeme die Waage. THC beeinflusst nun beide Schaltkreise auf ungewöhnliche Weise:<br /> <br /> * Aktivierung von „Hunger-Neuronen“ (AgRP): Neue Untersuchungen an Tieren zeigen, dass THC über CB1-Rezeptoren die AgRP/NPY-Neuronen enthemmt. Konkret wurde beobachtet, dass die Aktivierung von CB1 durch Cannabis die normalerweise bremsenden (inhibitorischen) Signale auf AgRP-Zellen verringert – die Hungerneuronen feuern dadurch stärker. Inhaliertes Cannabis veranlasste Mäuse häufiger zu fressen, und blockierte man experimentell die Aktivität der AgRP-Neuronen, war der appetitsteigernde Effekt von Cannabis deutlich abgeschwächt.

March 12, 2025
Interview mit dem Gründer von Weedmaan.de – WG7
<br /> In dieser Folge spreche ich mit Andreas Petz über die Gründung von Weedmaan.de, Herausforderungen in der Cannabis-Branche und seine besten Tipps für Grower. Erfahre, was seine Samen besonders macht und welche Trends die Zukunft bringt!<br /> Jetzt reinhören! 🔊✨ #Podcast #Cannabis #Weedmaan<br /> Meine Fragen an Andi<br /> Wie bist du auf die Idee gekommen, Weedmaan.de zu gründen? Gab’s da einen bestimmten Moment oder eine persönliche Story dahinter?<br /> Andi:<br /> Ja, es ist so, wir haben, mein Kompagnon und ich haben uns halt überlegt: „Was können wir denn machen, weil wir beide, äh, seit der Legalisierung des Growens verfolgt haben und uns überlegt haben: „Ja, probieren wir es aus, machen wir es nicht.“ Ich habe dann den Start gemacht mit ein paar Pflanzen im Gewächshaus vom, Vater meiner Freundin, der halt eben gesagt hat: „Ja, ja, macht nur, ist mir egal, ist ja legal, könnt machen, was ihr wollt. Darf halt bloß nicht ins Illegale kommen. Sprich, also diese drei Pflanzen waren ihm wichtig, dass man das eben auch wirklich einhält und da nicht irgendwie schaut, dass das halt eben ausufert. Ja, wir haben dann eben dort, ich habe dort meine ersten Gehversuche gemacht und meine Erfahrungen gemacht. Und ja, man besorgt sich die Samen bei den großen Herstellern meistens irgendwie, was weiß ich, hier Barneys Farm oder, Zamnesia Royal Queen Seeds, wie sie alle heißen. Und mir ist da grundsätzlich aufgefallen, dass meistens bei den Beschreibungen von den Samen zwar viel drin steht, aber da muss man sich bei manchen Seiten noch den THC-Wert suchen, weil der nur steht hoch oder gering. Bei den nächsten Seiten findest du dann vielleicht die Höhe, aber das nächste wieder nicht.Und ich habe gesagt: „Das muss doch besser gehen.“ Das war so das Ding, erst wo ich mal gedacht habe und dann eben mit meinem Kompagnon zusammen: „Ja, ja, auch. Ja, hast eigentlich recht. Wir müssen da was machen. Wir müssen da schauen.“ Und daraus wurde dann die Idee geboren, wir sollten doch, äh, das Ganze mal selber in die Hand nehmen, denn, ja, was du selber machst, hast du in der Hand. (lacht)<br /> Sammy:<br /> Nur mal so eine kleine Zwischenfrage, bezüglich der drei Pflanzen. Was meinst du denn zu dieser Menge? Äh, reicht das aus? Also…<br /> Andi:<br /> Äh, für die legalen fuffzig Gramm, die man zu Hause haben darf, ist es mehr als ausreichend.<br /> Sammy:<br /> Ja, denke ich auch.<br /> Andi:<br /> Selbst ein unerfahrener, wie ich damals war, hat da diese fuffzig Gramm auf jeden Fall geschafft. Wir mussten sogar was wegschmeißen dann in dem Moment.<br /> Was macht eure Samen so besonders? Hast du eine Lieblingssorte oder eine Empfehlung für Anfänger?<br /> Andi:<br /> Also Empfehlung für Anfänger, die sich wirklich leicht wachsen lässt, die auch sehr unkompliziert ist, ist eigentlich diese Northern Lights, weil die sehr resistent ist, auch gegenüber Schädlingen, Keimlingen, äh, Keimlingen (lacht), Schädlingen und eben irgendwelche anderem Zeug, was man sich da so zuziehen kann und auch gegenüber Temperaturschwankungen, da, die eigentlich eine sehr gute Anfängerpflanze in meinen Augen ist.<br /> Ihr bietet ja Beratung über WhatsApp & Co. an – was sind so die häufigsten Fragen, die dir gestellt werden? Gibt’s auch mal verrückte Anfragen?<br /> Andi:<br /> Ja, der Service wird, äh, von den Leuten, die jetzt bei uns gekauft haben, eigentlich sehr gut angenommen. Und das ist auch das Nächste, wo ich vorher eigentlich dazu noch hinaus wollte. Das, was ich will, das uns von den großen Breedern unterscheidet, ist nicht dieses Anonyme, sondern wenn jemand eine Frage hat, zum Beispiel: „Du, ich möchte, dass es richtig scheppert. Was kann er mir denn da holen?“ Dann nicht einfach hier, ja, nimm die mit höchsten THC-Gehalt, sondern vielleicht auch darauf schauen, dass er sagt: „Was willst du denn haben? Willst du denn darauf schlafen können?“ Wie war schon mein erstes Erlebnis mit THC?
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