wohnsinnig vernetzt – Der Home Assistant Podcast
Dein Zuhause kann mehr als nur Licht an und aus! Willkommen bei wohnsinnig vernetzt, dem Podcast für alle, die ihr Heim endlich richtig schlau machen wollen – mit dem Fokus auf das mächtigste Tool der Szene: Home Assistant.
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Der Winter kommt. Das Smart Home geht in den Winterschlaf. Niels und Patrick machen Tabula rasa: Pool-Sensoren raus, smarte Bewässerung aus, ungenutzte Automationen fliegen gnadenlos raus. Weg mit toten Skripten.
Auf dem Gäste-Klo eskaliert dafür die Party. Patrick hat smarte Akara-Buttons verknüpft. Das Ergebnis? Disco-Licht und feinster 90er-Trash von Britney Spears und den Backstreet Boys direkt aus dem Echo-Lautsprecher. Ein paar Home-Assistant-Tücken mit nervigen Device-IDs machten anfangs Ärger. Jetzt läuft die Show.
Niels hat derweil gebastelt. Für schlappe 8 Euro Materialkosten hat er einen smarten Klatschschalter gebaut. Ein billiger D1 Mini, ein Sound-Sensor und ein Gehäuse aus dem 3D-Drucker machen es möglich. Zweimal klatschen, Rollladen fährt runter. Richtig oldschool.
Weniger rund lief es bei streikenden Luftentfeuchtern im Waschkeller. Patricks Automation hat sich verschluckt und das Gerät ignorierte die Zielwerte. Die bittere Erkenntnis: Es fehlt dringend eine Push-Warnung für hängende Sensoren oder Logikfehler in Home Assistant.
Am Ende wird es noch neblig. Halloween steht vor der Tür. Die Jungs besprechen das nächste Projekt: Nebelmaschinen und Licht-Setups, die per ESP-Adapter über DMX-Kabel direkt gesteuert werden.
23 Oct 2026
Systemabsturz unter Palmen: LTE-Rettung und der Zigbee-Tod
Endlich wieder da. Nach einer gefühlten Ewigkeit sitzen wir wieder vor den Mikros. Patrick saß in Andalusien – und sein Smart Home stand still. Raspberry Pi abgestürzt. Nichts ging mehr. Was machst du, wenn das System tausende Kilometer entfernt streikt und die Nachbarn Pakete ins Haus stellen sollen? Wir sprechen über die harte Realität von Remote-Zugriffen.
Wir sezieren Patricks Lösung: Ein harter Reboot über eine separate Shelly-WLAN-Steckdose. Dazu kommt das ewige Drama abbrechender Internetverbindungen. Wenn die FritzBox sich aufhängt, rettet dir ein simpler LTE-Mobilfunkstick samt Antenne an der Regenrinne den Hintern.
Niels hat währenddessen Hardware geshoppt. Eine Reolink Kamera und clevere Outdoor-USB-Steckdosen, um das klobige Netzteil-Problem für Außenkameras zu lösen.
Und dann ist da noch der Besucher-Modus. Du bist im Urlaub, aber Familie oder Handwerker sind im Haus. Wenn morgens um sechs das Flutlicht angeht und der Saugroboter loslegt, hört der Spaß auf. Wir erklären unser Setup für anwesende Gäste und warum du im Zweifel alle Automationen per virtuellem Schalter kappen musst.
Die Themen dieser Folge:
Der Super-GAU: Home Assistant Absturz im Urlaub und ausgesperrte Nachbarn.
Die Rettung: Remote-Reboot per autarker Shelly-Steckdose vor dem Raspberry Pi.
Internet-Fallback: FritzBox-Ausfälle mit 4G-Mobilfunksticks und Regenrinnen-Antennen überbrücken.
Hardware-Loot: Neue Reolink Kameras und clevere Unterputz-USB-Dosen für den Außenbereich.
Zigbee-Frust: Wenn Ikea Tradfri und Hue Lampen plötzlich grundlos das Netzwerk verlassen.
Besucher-Modus: Das Smart Home urlaubsfest machen. Keine fahrenden Saugroboter und Wecklichter, wenn Gäste im Haus schlafen.
Vorschau: Akustische Glasbruch-Erkennung über Amazon Echo und Shopping-Pläne für den anstehenden Singles Day.
30 Sept 2026
Boybands auf Knopfdruck
Niels und Patrick sind zurück im Smart Home Wahnsinn. Der Sommer ist vorbei, der smarte Pool wird abgebaut und die Vorbereitungen für die anstehende Halloween Party mit Nebelmaschine und passender Beleuchtung laufen auf Hochtouren. Um bestens gerüstet zu sein, wurde am Prime Day direkt ein ganzer Schwung an schaltbaren USB-Steckern eingekauft.
Das unangefochtene Highlight dieser Podcast Folge ist allerdings das neue Gäste WC. Niels hat dort eine komplette Disco Automatisierung installiert. Eine versteckte Steckdose hinter dem Spiegel versorgt nun einen Echo Dot und eine winzige USB-Discokugel mit Strom. Der Auslöser für das Spektakel ist ein roter Smart-Button von Third Reality an der Wand. Drückt ein ahnungsloser Gast darauf, geht das reguläre Licht aus, die Discokugel springt an und Boyband-Hits der 90er beschallen den Raum. Ein absolutes Luxusproblem, das bei den Besuchern extrem gut ankommt und dauerhaft gedrückt wird.
Die technische Umsetzung in Home Assistant sorgt im Hintergrund jedoch für ordentlich Frust. Simple Zigbee-Taster liefern oft keinen einfachen Schalter-Status in der Benutzeroberfläche, sondern verstecken ihre Geräte-IDs tief im Systemprotokoll. Für normale Anwender ohne Programmierkenntnisse ist das ein Albtraum. Niels und Patrick haben dieses Problem kurzerhand umgangen, indem sie die KI Gemini befragten und sich den passenden YAML-Code für einen Blueprint einfach generieren ließen. So genial das Ergebnis am Ende ist – Home Assistant beweist an solchen Stellen einmal mehr, dass es im Kern ein System für Bastler bleibt.
Zum Schluss werfen die beiden noch einen Blick auf weitere clevere Spielereien im Haus. Von Vibrationssensoren im Briefkasten bis hin zu einer farbigen LED-Matrix, die am Fenster leuchtend anzeigt, welche Mülltonne an die Straße muss, ist alles dabei. Es gibt immer etwas zu optimieren.
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