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Damit die Guten gewinnen

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by ASK – Die Kommunikationsagentur

35 episodes
Updated Bi-weekly
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Podcast Overview

Die Welt dreht sich nach rechts. Die Nachrichten machen schlechte Laune. Und trotzdem gibt es Menschen, die nicht aufhören, mit ihrem Engagement etwas für die Gesellschaft zu tun. Thomas Mühlnickel spricht mit ihnen – Aktivist:innen, Politiker:innen, Macher:innen aus Zivilgesellschaft und Kultur. Keine Phrasen, keine Selbstbeweihräucherung – sondern ehrliche Gespräche über Demokratie, Zusammenhalt und die Frage: Was kann ich selbst tun? „Damit die Guten gewinnen" – der Podcast von ASK Berlin. Zweiwöchentlich. Für alle, die den Lärm satt haben und trotzdem nicht aufgeben. Gäste bisher: Martin Schulz, Jutta Allmendinger, Christoph Sieber, Mo Asumang, Christoph Bautz, Natascha Strobl u.v.m. Themen: Demokratie, Rechtsextremismus, Zivilgesellschaft, soziales Engagement, gesellschaftlicher Zusammenhalt – alle zwei Wochen neu.

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🇩🇪

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10/9/2024

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Episode thumbnail for Wir haben die Menschen allein gelassen – Thomas Losse-Müller über Spaltung, Solidarität & Optimismus

June 18, 2026

Wir haben die Menschen allein gelassen – Thomas Losse-Müller über Spaltung, Solidarität & Optimismus

Was passiert mit einer Gesellschaft, wenn immer mehr Menschen das Gefühl haben, mit den Risiken des Lebens allein gelassen zu werden? Thomas Losse-Müller, Direktor der Stiftung Klimaneutralität und Gründer des Sozialklimarats, hat darauf eine unbequeme Antwort: „Wir haben ganz viele Leute alleine gelassen." Der Ökonom war bei der Weltbank, in Washington, London und Afrika, wurde Spitzenkandidat der SPD in Schleswig-Holstein – und macht heute aus seiner Haltung kein Geheimnis: Die wirklich Guten sind für ihn jene, die wissen, dass die großen Dinge nur gemeinsam gelingen. Im Gespräch mit Thomas Mühlnickel erzählt Losse-Müller von seinem ungewöhnlichen Weg: vom Investmentbanker zum Klimastrategen, vom Wechsel der Grünen zur SPD und von der bitteren Lehre eines verlorenen Wahlkampfs. Er spricht offen darüber, dass er kein geborener Frontmann ist, warum er „mindestens drei Sätze" braucht, um Vertrauen aufzubauen, und was ihm eine ältere Wählerin auf einem Marktplatz über Politik beigebracht hat, das er bis heute nicht vergisst. Vom Dorfleben in den Hüttener Bergen spannt sich der Bogen zu seinem zentralen Thema: dem sozialen Riss in der Klimapolitik. Losse-Müller erklärt, warum bestehende Instrumente vor allem wohlhabende Haushalte erreichen – und zwei Drittel der Menschen schlicht überfordern. Es sei „keine Frage von noch mehr Überzeugung", sondern davon, wie wir Klimaschutz als Daseinsvorsorge für alle organisieren. Er beschreibt den welthistorischen Moment, in dem Sonne und Wind die ganze Welt mit billiger Energie versorgen könnten – und warum wir uns nur trauen müssten, die Fesseln zu lösen. Am Ende geht es um die große Frage hinter allem: Warum wählen Menschen die Zerstörung? Wie hängt das mit 40 Jahren falsch verstandener Sicherung zusammen – und mit den „Peter Thiels dieser Welt"? Und warum bleibt Losse-Müller trotz allem zutiefst optimistisch? Ein Gespräch über Solidarität und Spaltung, Klimaschutz für alle und den Rechtsruck, über Mut, Demut und die Frage, warum 2050 ein besseres Land möglich ist – wenn wir die Menschen nicht länger alleinlassen. 📌 Themen dieser Folge 0:00 Solidarität: Der Kitt, der Gesellschaften zusammenhält 0:19 Globale Ungleichheit und Solidarität 1:07 Podcast-Auftakt mit Thomas 3:57 Wer sind die Guten? 8:38 Leben auf dem Dorf 10:26 Neugier statt Langeweile 17:22 Der Wechsel zur SPD 23:23 Streit, Solidarität und Demokratie 25:47 Politische Bühne und Wahlkampf 36:22 Gute Ratschläge fürs Leben 42:44 Zurück zur Klimapolitik 50:47 Klimaschutz für alle 57:50 Soziale Marktwirtschaft neu denken 1:00:47 Der überforderte Staat 1:04:37 Demokratie unter Druck 1:09:59 Disruption und Hoffnung 1:12:45 Mut, Zukunft und 2050 Links: 🎧Jetzt auf Spotify hören: https://open.spotify.com/show/1dLFdwUDlNQNag44RAibgx 🤝🌍 Sozial-Klimarat: https://sozial-klimarat.de 🔗 LinkedIn Thomas Losse-Müller: https://www.linkedin.com/in/thomas-losse-m%C3%BCller-b74637129/ 🔗 LinkedIn Thomas Mühlnickel https://www.linkedin.com/in/thomas-mühlnickel-75048a176/ #Klimaneutralität #Solidarität #Klimaschutz #Klimapolitik #Energiewende #Demokratie #Rechtsruck #Populismus #Optimismus #ThomasLosseMüller #StiftungKlimaneutralität #Sozialklimarat #Podcast

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June 4, 2026

Anwalt für Menschen in Not – Rüdiger Schuch (Diakonie Deutschland)

Was hält eine Gesellschaft zusammen, wenn der Hass lauter wird? Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland, hat darauf eine klare Antwort und eine, die bei ihm selbst beginnt. Als Theologe und Sozialmanager steht er einem der größten Wohlfahrtsverbände des Landes vor und macht aus seiner Haltung kein Geheimnis: Die Diakonie äußert sich nicht parteipolitisch, aber sie ist parteilich in der Anwaltschaft für Menschen, die in Not sind. Im Gespräch mit Thomas Mühlnickel erzählt Rüdiger von seiner persönlichen Glaubensgeschichte und davon, dass Glaube für ihn nichts Selbstsicheres ist. Er spricht über die Momente, in denen ihn der Zweifel übermannt, über die Kraft des Zuhörens und darüber, warum Kompromissfähigkeit keine Schwäche, sondern eine demokratische Tugend ist. Es ist ein Gespräch, das zeigt, wie eng persönliche Verletzlichkeit und öffentliche Verantwortung zusammenhängen. Rüdiger erklärt, warum die Diakonie dort einschreitet, wo die Würde von Menschen verletzt wird und was das konkret bedeutet, wenn Rechtsextremismus salonfähig zu werden droht. Er macht deutlich, warum Anwaltschaft für Benachteiligte kein politisches Bekenntnis zu einer Partei ist, sondern eine Grundüberzeugung des Glaubens. Und er benennt, wo für die Diakonie die roten Linien verlaufen, wenn jemand gegen diese Haltung verstößt. Ein Gespräch über Glauben und Zweifel, Menschenwürde und Zusammenhalt, die Bürgergeld-Debatte und den gesellschaftlichen Rechtsruck und darüber, warum der Tod nicht das letzte Wort hat. 📌 Themen dieser Folge 0:00 Nicht parteipolitisch, sondern parteilich 2:07 Wer sind eigentlich „die Guten"? 3:52 Ruhrgebiet: Solidarität und sozialer Abstieg 6:45 Vom Pfarrhaus zur Berufung: sein Glaubensweg 13:27 Die unterschätzte Kraft des Zuhörens 17:00 Was die Diakonie wirklich leistet 19:15 Christliche Nächstenliebe – heute noch zeitgemäß? 23:10 Klare Haltung gegen Rechtsextremismus 27:29 Ehrenamt, das Sinn stiftet 31:06 Was ihn an der Bürgergeld-Debatte traurig macht 35:20 Konkurrenz oder Zusammenhalt der Wohlfahrtsverbände? 37:15 Kompromiss: die Königsdisziplin der Demokratie 43:20 Verunsicherte Demokratie in schweren Zeiten 48:21 Kirche und Diakonie: Wer braucht wen? 49:36 Glaube, Zweifel und die Würde des Menschen 54:18 Was ihm Mut macht – und der Blick auf 2050 #RüdigerSchuch #Diakonie #DiakonieDeutschland #Wohlfahrt #Sozialstaat #Nächstenliebe #Ehrenamt #Glaube #Kirche #Theologie #Zusammenhalt #Demokratie #Menschenwürde #GegenRechts #Bürgergeld #Zuhören #Kompromiss #Zivilgesellschaft #Hoffnung

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May 21, 2026

Über Liebe als Gegenkraft zum Hass – Daniel Schreiber

Kann Liebe eine politische Kraft sein? Daniel Schreiber, einer der prägenden Stimmen des literarischen Essays in Deutschland, ist überzeugt davon. Seine Spiegel-Bestseller „Nüchtern", „Zuhause", „Allein" und „Die Zeit der Verluste" haben eine neue Form des persönlichen Essays im deutschsprachigen Raum begründet. In seinem aktuellen Buch „Liebe – ein Aufruf" stellt er eine radikale Frage: Wie können wir in einer Zeit des Hasses und der Ohnmacht die Liebe als Gegenkraft wiederentdecken? Im Gespräch mit Thomas Mühlnickel erzählt Daniel von seiner Kindheit auf dem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, den prägenden Baseballschlägerjahren der 90er und dem Freiheitsgefühl, das er zum ersten Mal in New York erlebte. Er spricht über seine literarischen Vorbilder Christa Wolf und Joan Didion, über den schmerzhaften Prozess des Schreibens – und darüber, warum ihm irgendwann „die Fähigkeit abhandengekommen war, die Welt zu lieben". Daniel erklärt, warum Vernunft und gute Argumente allein dem grassierenden Hass nicht beikommen. Warum Solidarität, Fürsorge und Gemeinwohl keine naiven Abstraktionen sind, sondern die Grundpfeiler jeder funktionierenden Gesellschaft. Und warum eine Politik der Liebe konkreter ist, als sie klingt – von innergesellschaftlicher Solidarität über Verantwortung für nachfolgende Generationen bis hin zum leidenschaftlichen Widersprechen, wenn politische Begriffe umgewertet werden Ein Gespräch über ostdeutsche Identität, politische Ohnmacht, die Bürgergeld-Debatte, fehlende politische Repräsentation – und darüber, warum die Zukunft nicht vorgeschrieben ist. 📌 Themen dieser Folge 00:00:00 – Intro: Warum Liebe eine politische Kraft ist 00:02:13 – „Wer sind die Guten?" – Engagement statt Egoismus 00:04:31 – Aufwachsen in der DDR: Kindheit auf dem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern 00:10:39 – Ostdeutsche Identität und die Fehler der Wiedervereinigung 00:14:37 – New York und Queerness: Zum ersten Mal wirklich frei 00:18:34 – Bestseller schreiben als innere Arbeit: Von „Nüchtern" bis „Liebe" 00:26:42 – „Mir war die Fähigkeit abhandengekommen, die Welt zu lieben" 00:29:24 – Liebe als Gegenkraft zum Hass: Warum Vernunft allein nicht reicht 00:35:08 – Neoliberalismus, Umverteilung und fehlende politische Repräsentation 00:44:09 – Fünf Sätze vervollständigen: Von Luisa Neubauer bis zum Generationenvertrag 00:55:36 – Was bedeutet Freiheit wirklich? Persönliche Definition eines Ostdeutschen 00:58:00 – Raus aus der Ohnmacht: Wie Engagement unser politisches Grundgefühl verändert 01:06:48 – Die Zeitkapsel 2050: Warum Daniel keine Prognosen macht

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Die Welt dreht sich nach rechts. Die Nachrichten machen schlechte Laune. Und trotzdem gibt es Menschen, die nicht aufhören, mit ihrem Engagement etwas für die Gesellschaft zu tun. Thomas Mühlnickel spricht mit ihnen – Aktivist:innen, Politiker:innen, Macher:innen aus Zivilgesellschaft und Kultur. Keine Phrasen, keine Selbstbeweihräucherung – sondern ehrliche Gespräche über Demokratie, Zusammenhalt und die Frage: Was kann ich selbst tun? „Damit die Guten gewinnen" – der Podcast von ASK Berlin. Zweiwöchentlich. Für alle, die den Lärm satt haben und trotzdem nicht aufgeben. Gäste bisher: Martin Schulz, Jutta Allmendinger, Christoph Sieber, Mo Asumang, Christoph Bautz, Natascha Strobl u.v.m. Themen: Demokratie, Rechtsextremismus, Zivilgesellschaft, soziales Engagement, gesellschaftlicher Zusammenhalt – alle zwei Wochen neu.

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