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by taz Panter Stiftung

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Podcast Overview

“Freie Rede” ist ein Podcast der taz Panter Stiftung, in dem Stimmen aus den internationalen Workshops und weiteren Projekten mit kritischen Journalistinnen aus Deutschland und weltweit zu hören sind. Beispielsweise waren Teilnehmer:innen der Osteuropa- und EU-Migrationsprojekte zu Gast bei den Podcasts dieser Reihe. Die Beiträge sind auf englisch oder in Originalsprache mit deutscher Übersetzung. Die taz Panter Stiftung engagiert sich seit 2008 für unabhängige Presse und kritischen Journalismus, legt einen besonderen Wert auf den Austausch und die Vernetzung über Grenzen hinweg, sowie auf die Förderung von Nachwuchsjournalist:innen. Weitere Podcasts, die von der taz Panter Stiftung unterstützt werden, sind “Klima Update”, der von der Ökologie- und Wirtschaftsredaktion der taz produziert wird, und “Katerfrühstück”, ein Podcast der taz Panter Stiftung von und für junge Menschen.

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🇩🇪

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5/2/2024

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Recent Episodes

Episode thumbnail for Unser Fenster nach Kirgistan: das Land im Schatten Russlands

June 30, 2026

Unser Fenster nach Kirgistan: das Land im Schatten Russlands

Kirgistan ist das erste Land in Zentralasien, das von den jüngsten EU-Sanktionen gegen Russland betroffen ist. Die EU begründet den Schritt damit, dass sanktionierte Waren über Kirgistan nach Russland gelangt seien. Begünstigt wird dies durch die Eurasische Wirtschaftsunion, der Kirgistan gemeinsam mit Russland, Belarus und Kasachstan angehört. Welche Folgen haben die Sanktionen für das Land? Darüber spricht Moderator Tigran Petrosyan in der neuen Folge des Podcasts „Freie Rede“ mit der unabhängigen ⁠Journalistin Mahinur Niyazova aus Bischkek.⁠ „Es ist kein Geheimnis, dass viele Unternehmen von diesen Handelsströmen profitiert haben. Deshalb haben die neuen Beschränkungen auch wirtschaftliche Folgen für unser Land. Der Re-Export ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und macht inzwischen einen bedeutenden Teil der wirtschaftlichen Entwicklung Kirgistans aus“, sagt Niyazova. Der russische Einfluss in Kirgistan ist groß. Russland investiert in Schulen und Universitäten, eröffnet Kulturzentren und baut seine ⁠Präsenz in den Medien aus. ⁠Fast jedes Jahr verschärfen die russischen Behörden den ⁠Druck auf Arbeitsmigrant:innen aus Kirgistan⁠ – mit Razzien, Festnahmen, strengeren Kontrollen und Abschiebungen. Das sorgt regelmäßig für große Besorgnis. Gleichzeitig ist das Land wirtschaftlich stark von der Arbeitsmigration nach Russland abhängig: Viele Familien leben von den Geldüberweisungen ihrer Angehörigen, die dort arbeiten. „In den vergangenen zwei Jahren ist ein weiteres Thema hinzugekommen: die Rekrutierung kirgisischer Staatsbürger in Russland für den Krieg in der Ukraine. Nach Berichten werden viele von ihnen unter Druck gesetzt, Militärverträge zu unterschreiben und anschließend an die Front geschickt“, sagt Niyazova. ⁠Osteuropa gehört zu den Schwerpunkten der taz panterstiftung⁠, die dorthin blickt, wo der Zugang zu Informationen immer schwieriger wird – Russland und Belarus gehören dazu. Am letzten Tag im Monat erscheint eine neue Podcastfolge von „Unser Fenster nach u.a. Russland/Belarus“ im Podcastformat „Freie Rede“ der ⁠⁠taz panterstiftung⁠⁠.

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June 13, 2026

Der Nahe Osten im Jahr 2050 : Zwischen Dürre, Hitze und Hoffnung

Das Klima im Nahe Osten und Nordafrika wird immer heißer. Vier Journalistinnen aus der Region erzählen von bedrohten Ökosystemen – und der Suche nach Lösungen. Schon heute sind der Nahe Osten und Nordafrika zwei der heißesten und trockensten Regionen der Welt. In manchen Städten übersteigen die Temperaturen bereits heute teils 50 Grad Celsius. Immer öfter gibt es außerdem anhaltende Dürreperioden. Und sauberes Trinkwasser ist schon heute in vielen Ländern der Region Mangelware. Und die Region wird immer wärmer: Die durchschnittlichen Temperaturen sollen dort fast doppelt so schnell steigen wie im globalen Durchschnitt. Wie könnte die Zukunft im Jahr 2050 im Nahen Osten und in Nordafrika aussehen? Wird die Region unbewohnbar, verdorrt, völlig überhitzt? Wie werden die Menschen dort leben? Werden sie dort noch leben können? Diese Frage stellen sich im Rahmen des Projekts MENA Green Panter der taz panterstiftung Journalistinnen aus den Ländern der Region – von Marokko bis Irak. Die Moderation übernimmt die taz-Nahost-Redakteurin Lisa Schneider. Weitere Informationen: https://taz.de/taz-Talk-ueber-Klimajournalismus/!vn6178768/. und https://taz.de/Klimakrise-auf-Arabisch/!t5943998/

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May 31, 2026

Unser Fenster nach Belarus: über Gefängnis, Repression und Hoffnung

„Im vergangenen Jahr habe ich genau einen einzigen Apfel gegessen.“ Mit diesem Satz beschreibt der Friedensnobelpreisträger Ales Bialiatski das Leben in einem belarusischen Gefängnis. „Nachts werden die Betten heruntergeklappt, tagsüber bleibt fast nichts außer Betonwänden. Es ist kalt. Das Essen besteht meist nur aus Brei und Suppe. Das Leben im Gefängnis ist ein ständiger Kampf ums Überleben“, erzählt der belarusische Menschenrechtler. Diese Folge von „Freie Rede“ ist die Aufzeichnung einer Podiumsdiskussion beim Internationalen Journalismusfest in Innsbruck. Im Gespräch mit Tigran Petrosyan spricht Bialiatski über das System der Repression in Belarus — und darüber, wie sehr die Gefängnisse des Landes noch immer von der sowjetischen und stalinistischen Lagerlogik geprägt sind. „Man lebt dort nicht einfach in einer Zelle, sondern in einer Strafkolonie“, erzählt er. „Die Gefangenen schlafen in Baracken mit 50 bis 100 Menschen. Arbeit ist verpflichtend. Wer sich weigert, riskiert zusätzliche Strafen.“ Ales Bialiatski ist Gründer der Menschenrechtsorganisation Wijasna und seit Jahrzehnten eine der wichtigsten Stimmen für Demokratie und politische Freiheit in Belarus. Kurz nachdem er 2022 den Friedensnobelpreis erhielt, verurteilte ihn das Lukaschenko-Regime zu zehn Jahren Haft. Im Dezember 2025 kam er gemeinsam mit mehr als hundert weiteren politischen Gefangenen frei. Vom 8. bis 10. Mai war Ales Bialiatski zu Gast beim Internationalen Journalismusfest in Innsbruck. Die Podiumsdiskussion wurde von der taz Panter Stiftung und der ERSTE Stiftung Wien ermöglicht. ⁠Osteuropa gehört zu den Schwerpunkten der taz panterstiftung⁠, die dorthin blickt, wo der Zugang zu Informationen immer schwieriger wird – Russland und Belarus gehören dazu. Am letzten Tag im Monat erscheint eine neue Podcastfolge von „Unser Fenster nach u.a. Russland/Belarus“ im Podcastformat „Freie Rede“ der ⁠taz panterstiftung⁠.

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What is Freie Rede?

“Freie Rede” ist ein Podcast der taz Panter Stiftung, in dem Stimmen aus den internationalen Workshops und weiteren Projekten mit kritischen Journalistinnen aus Deutschland und weltweit zu hören sind. Beispielsweise waren Teilnehmer:innen der Osteuropa- und EU-Migrationsprojekte zu Gast bei den Podcasts dieser Reihe. Die Beiträge sind auf englisch oder in Originalsprache mit deutscher Übersetzung. Die taz Panter Stiftung engagiert sich seit 2008 für unabhängige Presse und kritischen Journalismus, legt einen besonderen Wert auf den Austausch und die Vernetzung über Grenzen hinweg, sowie auf die Förderung von Nachwuchsjournalist:innen. Weitere Podcasts, die von der taz Panter Stiftung unterstützt werden, sind “Klima Update”, der von der Ökologie- und Wirtschaftsredaktion der taz produziert wird, und “Katerfrühstück”, ein Podcast der taz Panter Stiftung von und für junge Menschen.

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