Podcast thumbnail for Hypothese

by Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Hochschulkommunikation

5.0(8 reviews)
42 episodes
Updated Bi-weekly
Accepts GuestsHas SponsorsLocation 🇩🇪

Podcast Overview

Zugespitzt und wissenschaftsnah – das ist der „Hypothese“-Podcast der Uni Bonn. Jeden zweiten Donnerstag stellen sich renommierte Gäste einer zugespitzten Hypothese zu einem gesellschaftlich relevanten Thema. Moderiert von dem Journalisten Denis Nasser wägt jeweils eine Expertin oder ein Experte den Wahrheitsgehalt der Titelaussage ab und gibt abschließend ein Votum ab, ob die finale Einschätzung eher in Richtung „verifiziert“ (also als „wahr bestätigt“) oder falsifiziert (als „unwahr“ bestätigt) gehen würde. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder einen Themenvorschlag? Wir freuen uns, von Euch zu hören unter wissenschaftskommunikation@uni-bonn.de !

Language

🇩🇪

Publishing Since

5/9/2022

1 verified contact email on file for Hypothese

Pitch yourself as a guest, propose sponsorships, or reach out directly to the host.

Recent Episodes

Episode thumbnail for User sind das größte IT-Risiko!?

June 11, 2026

User sind das größte IT-Risiko!?

Informatiker und IT-Sicherheitsexperte Dr. Matthias Wübbeling zu Gast im Hypothese-Podcast der Universität Bonn Phishing-Mails, gefälschte Online-Shops und gestohlene Passwörter verursachen jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe. Viele Cyberangriffe zielen dabei nicht auf technische Schwachstellen, sondern auf menschliches Verhalten. In der neuen Folge des Hypothese-Podcasts der Universität Bonn diskutiert Dr. Matthias Wübbeling vom Institut für Informatik mit Moderator Denis Nasser die Hypothese: „User sind das größte IT-Risiko!?“ „Jeder kann auf Phishing hereinfallen“ Im Podcast macht Wübbeling deutlich: „Jeder kann auf Phishing hereinfallen.“ Cyberkriminelle nutzen gezielt menschliche Verhaltensmuster aus: Zeitdruck, Routinen und vermeintlich vertraute Umgebungen sollen Menschen dazu bringen, unüberlegte Entscheidungen zu treffen. Auch Personen mit hoher technischer Kompetenz seien davor nicht grundsätzlich geschützt, so Wübbeling. In einem Forschungsprojekt hat er gemeinsam mit Psychologen der Universität Duisburg-Essen sowie mit der IT-Abteilung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein untersucht, wie sich IT-Sicherheitsbewusstsein messen lässt. Dabei stieß das interdisziplinäre Forschungsteam auf ein überraschendes Ergebnis: Sicherheitsschulungen führen nicht automatisch zu sichererem Verhalten. Wübbeling erläutert: „Die Menschen wussten im Grunde mehr durch die Schulung, haben sich aber unsicherer verhalten.“ Forschende sprechen in diesem Zusammenhang von „Overconfidence“ – dem Überschätzen der eigenen Fähigkeiten. Von der Forschung zur Gründung Wübbelings Forschungsergebnisse haben den Akademischen Oberrat dazu inspiriert, konkrete Anwendungen zu entwickeln. Das Transfer Center enaCom der Universität Bonn hat ihn bei der Gründung unterstützt: Identeco erkennt kompromittierte Zugangsdaten und schützt digitale Identitäten für Unternehmen. Auch der Leak-Checker ist ein Angebot von Identeco: Endverbraucher können mit dem Dienst kostenfrei prüfen, ob ihre E-Mail-Adresse in bekannten Datenlecks auftaucht. Zugespitzt und wissenschaftsnah Zugespitzt und wissenschaftsnah – das ist der „Hypothese“-Podcast der Uni Bonn. Jeden zweiten Donnerstag stellen sich renommierte Gäste einer zugespitzten Hypothese zu einem gesellschaftlich relevanten Thema. Moderiert von dem Journalisten Denis Nasser wägt jeweils eine Expertin oder ein Experte den Wahrheitsgehalt der Titelaussage ab und gibt abschließend ein Votum ab, ob die finale Einschätzung eher in Richtung „verifiziert“ (also als „wahr bestätigt“) oder falsifiziert (als „unwahr“ bestätigt) gehen würde. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder einen Themenvorschlag? Wir freuen uns, von Euch zu hören unter kommunikation@uni-bonn.de!

Episode thumbnail for Proteste funktionieren nicht ohne Videoaktivismus!?

May 7, 2026

Proteste funktionieren nicht ohne Videoaktivismus!?

Wie beeinflussen politische Videos auf Social Media öffentliche Diskurse und Meinungen? Wie können sich Video-Aktivist:innen gegen die Macht hegemonialer Diskurse und autoritärer Propaganda behaupten? Solche Fragen untersuchte Film- und Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Britta Hartmann von der Universität Bonn zusammen mit zwei Kollegen und veröffentlichte die Ergebnisse in dem Buch „Understanding Video Activism on Social Media“. In der neuen Folge des Hypothese-Podcasts diskutiert Britta Hartmann mit Moderator Denis Nasser die These „Proteste funktionieren nicht ohne Videoaktivismus“. Wenn US-Präsident Donald Trump wegen angeblicher Unruhen die Nationalgarde in Washington einsetzt, halten Bürger:innen mit ihrem Smartphone dagegen. Ihre Videos zeigen dann etwa spielende Kinder – keine Spur von Aufruhr. Auch im Iran richtet sich die Bevölkerung gegen die Obrigkeit: Was dort während der Proteste auf den Straßen Teherans passiert, wird mit dem Smartphone aufgezeichnet und über Social Media verbreitet - so diese zugänglich sind. „Jeder kann sich am Videoaktivismus beteiligen“, sagt Prof. Dr. Britta Hartmann von der Abteilung Medienwissenschaft. „Sobald ein selbst gedrehtes Video verbreitet wird und andere darauf antworten, ist ein politischer Raum eröffnet.“ Wer auf diese Weise politische Ziele oder Missstände beschreibt, gilt als Videoaktivst:in. Die Filmwissenschaftlerin hat zusammen mit Jens Eder und Chris Tedjasukmana das Buch „Understanding Video Activism on Social Media“ herausgegeben. Die von den Aktivist:innen produzierten Videos werden auch von offiziellen Medien aufgegriffen – etwa vom Fernsehen. „Damit bleiben sie nicht auf den lokalen Protest beschränkt“, sagt die Filmwissenschaftlerin. „Das ist die große Chance, die solche Protestformen eröffnen.“ Ob die Wissenschaftlerin die These „Proteste funktionieren nicht ohne Videoaktivismus“ verifiziert (als wahr bestätigt) oder falsifiziert (widerlegt), hören Sie hier. Zur Person: Dr. Britta Hartmann ist Professorin für Filmwissenschaft und Audiovisuelle Medienkulturen an der Universität Bonn und leitet die Abteilung Medienwissenschaft. Sie ist Herausgeberin und Redakteurin der Zeitschrift „montage AV“. Publikation: Jens Eder, Britta Hartmann and Chris Tedjasukmana: Understanding Video Activism on Social Media. Das Buch ist aus einem von der VolkswagenStiftung geförderten Forschungsprojekt hervorgegangen und kann kostenlos heruntergeladen werden: https://www.intellectbooks.com/understanding-video-activism-on-social-media Kontakt für die Medien: Prof. Dr. Britta Hartmann Abteilung Medienwissenschaft Universität Bonn Tel. +49 228 73-5635 E-Mail: britta.hartmann@uni-bonn.de Zugespitzt und wissenschaftsnah Zugespitzt und wissenschaftsnah – das ist der „Hypothese“-Podcast der Uni Bonn. Jeden ersten Donnerstag im Monat stellen sich renommierte Gäste einer zugespitzten Hypothese zu einem gesellschaftlich relevanten Thema. Moderiert von dem Journalisten Denis Nasser wägt jeweils eine Expertin oder ein Experte den Wahrheitsgehalt der Titelaussage ab und gibt abschließend ein Votum ab, ob die finale Einschätzung eher in Richtung „verifiziert“ (also als „wahr bestätigt“) oder falsifiziert (als „unwahr“ bestätigt) gehen würde. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder einen Themenvorschlag? Wir freuen uns, von Euch zu hören unter kommunikation@uni-bonn.de!

Episode thumbnail for Anarchie bestimmt die internationalen Beziehungen!?

April 2, 2026

Anarchie bestimmt die internationalen Beziehungen!?

Im Hypothese-Podcast der Universität Bonn spricht Privatdozent Dr. Hendrik W. Ohnesorge über den Normalfall der internationalen Politik: Anarchie Das Seufzen und Klagen über das Ende der regelbasierten Weltordnung ist nicht zu überhören und weit verbreitet. Rechtsexpertinnen und Volkswirte, Politikerinnen und Militärs, nicht zuletzt Lobbyisten und NGO-Vertreterinnen, sie alle leiden am Ende der alten Weltordnung, wie sie sich seit Gründung der Vereinten Nationen im Jahr 1945 entwickelt haben soll. Dr. Hendrik Ohnesorge stellt diese Gedankenführung vom Kopf auf die Füße – und erklärt, dass es strukturell nie anders war. Immer schon war Anarchie das Wesen der internationalen Ordnung schlechthin – auch als alle noch überzeugte Anhänger der „regelbasierten Weltordnung“ gewesen sein wollten. Der Politikwissenschaftler klärt in einer neuen Folge der Podcastreihe „Hypothese – wissenschaftsnah und zugespitzt“ über das Phänomen „Anarchie“ als wesentlichen Grundsatz der internationalen Ordnung auf: Es fehlt eine Weltregierung oder eine zentrale, den Staaten übergeordnete Instanz, die Konflikte regeln oder gar verhindern könnte. Souveräne Staaten handeln primär entlang ihrer Macht- und Eigeninteressen und ohne Beachtung multilateraler Vereinbarungen und Absichtserklärungen. Das führt zu konflikthaften Lagen, Eskalationen stets nicht ausgeschlossen. Und nur die reflektierte Akzeptanz dieses Anarchie-Grundsatzes als zutreffende Beschreibung der internationalen Ordnung führt zu angemessenen, realistischen Ideen, erklärt Ohnesorge im Gespräch mit Moderator Denis Nasser. Dr. Hendrik Ohnesorge lehrt am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bonn. Er ist Mitglied im Transdisziplinären Forschungsbereich (TRA) „Individuen, Institutionen und Gesellschaften“ sowie des „Center for Advanced Security, Strategic an Integration Studies“ (CASSIS). Privatdozent Dr. Hendrik W. Ohnesorge ist Geschäftsführer des „Center for Global Studies“ der Universität Bonn. Er forscht seit vielen Jahren zum Thema Soft Power sowie zu den transatlantischen Beziehungen und der US-amerikanischen Außenpolitik. Zuletzt von Dr. Hendrik Ohnesorge erschienen ist bei Springer Nature seine Habilitationsschrift „Soft Power and Charismatic Leadership in German-American Relations“, DOI https://doi.org/10.1007/978-3-031-96440-4, ISBN 978-3-031-96439-8  https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-96440-4#bibliographic-information Cham 2025 Kontakt: PD Dr. Hendrik W. Ohnesorge Center for Global Studies der Uni Bonn Genscherallee 3, 53113 Bonn ohnesorge@uni-bonn.de +49 228 73 60281 Zugespitzt und wissenschaftsnah Zugespitzt und wissenschaftsnah – das ist der „Hypothese“-Podcast der Uni Bonn. Jeden ersten Donnerstag im Monat stellen sich renommierte Gäste einer zugespitzten Hypothese zu einem gesellschaftlich relevanten Thema. Moderiert von dem Journalisten Denis Nasser wägt jeweils eine Expertin oder ein Experte den Wahrheitsgehalt der Titelaussage ab und gibt abschließend ein Votum ab, ob die finale Einschätzung eher in Richtung „verifiziert“ (also als „wahr bestätigt“) oder falsifiziert (als „unwahr“ bestätigt) gehen würde. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder einen Themenvorschlag? Wir freuen uns, von Euch zu hören unter wissenschaftskommunikation@uni-bonn.de!

42 total episodes available

Deep-dive analytics for Hypothese

Frequently asked questions

Have a different question and can't find the answer you're looking for? Reach out to our support team by sending us an email and we'll get back to you as soon as we can.

What is Hypothese?

Zugespitzt und wissenschaftsnah – das ist der „Hypothese“-Podcast der Uni Bonn. Jeden zweiten Donnerstag stellen sich renommierte Gäste einer zugespitzten Hypothese zu einem gesellschaftlich relevanten Thema. Moderiert von dem Journalisten Denis Nasser wägt jeweils eine Expertin oder ein Experte den Wahrheitsgehalt der Titelaussage ab und gibt abschließend ein Votum ab, ob die finale Einschätzung eher in Richtung „verifiziert“ (also als „wahr bestätigt“) oder falsifiziert (als „unwahr“ bestätigt) gehen würde.

Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder einen Themenvorschlag? Wir freuen uns, von Euch zu hören unter wissenschaftskommunikation@uni-bonn.de !

How often does this podcast release new episodes?

This podcast updates bi-weekly.

Where can I listen to this podcast?

This podcast is available on 8 platforms including Apple Podcasts, Spotify, and more. You can also use the RSS feed directly.

Does this podcast accept guests?

No, this podcast does not typically feature guests.

Legal Disclaimer

Pod Engine is not affiliated with, endorsed by, or officially connected with any of the podcasts displayed on this platform. We operate independently as a podcast discovery and analytics service.

All podcast artwork, thumbnails, and content displayed on this page are the property of their respective owners and are protected by applicable copyright laws. This includes, but is not limited to, podcast cover art, episode artwork, show descriptions, episode titles, transcripts, audio snippets, and any other content originating from the podcast creators or their licensors.

We display this content under fair use principles and/or implied license for the purpose of podcast discovery, information, and commentary. We make no claim of ownership over any podcast content, artwork, or related materials shown on this platform. All trademarks, service marks, and trade names are the property of their respective owners.

While we strive to ensure all content usage is properly authorized, if you are a rights holder and believe your content is being used inappropriately or without proper authorization, please contact us immediately at hey@podengine.ai for prompt review and appropriate action, which may include content removal or proper attribution.

By accessing and using this platform, you acknowledge and agree to respect all applicable copyright laws and intellectual property rights of content owners. Any unauthorized reproduction, distribution, or commercial use of the content displayed on this platform is strictly prohibited.