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Über Gendermedizin – und warum sie uns alle betrifft

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by Der Wissenspodcast mit Bigna Silberschmidt

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Podcast Overview

«In der Medizin ist eine ungleiche Behandlung der Geschlechter oft gesünder – sie kann sogar Leben retten» – so beginnt Journalistin und Host Bigna Silberschmidt den Podcast. Was provokativ klingt, ist Realität: Herzinfarkte etwa werden bei Frauen häufiger übersehen, und physische Symptome weniger ernst genommen. Bei Männern bleiben Magersucht und Osteoporose häufig unerkannt, Depressionen werden spät diagnostiziert. Und Medikamente? Wirken nicht bei allen Menschen gleich. Das kann schwerwiegende Folgen haben. Der Podcast zeigt, wie Fortschritte erzielt werden können und wie eine Medizin, die Unterschiede ernst nimmt, allen zugutekommt. Habt ihr Fragen, die ihr Bigna Silberschmidt mitgeben wollt oder eine spannende Anekdote zu erzählen? Schreibt ihr auf Instagram: www.instagram.com/bignasilberschmidt/ oder schickt uns ein Mail an kontakt@uebergendermedizin.ch. Dieser Wissenspodcast ist nur möglich dank der wertvollen Zusammenarbeit mit der Philas Foundation. Die Stiftung setzt sich ein für eine geschlechtersensible Medizin. www.philas-foundation.ch Moderation und Redaktion: Bigna Silberschmidt Eine Produktion von FatzerImbach AG www.fatzerimbach.ch

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🇩🇪

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3/22/2026

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Recent Episodes

Episode thumbnail for «Schmerzen - und wie unser Geschlecht beeinflusst, wie wir behandelt werden» | Susanne Wegener & Caroline Gebhard

June 1, 2026

«Schmerzen - und wie unser Geschlecht beeinflusst, wie wir behandelt werden» | Susanne Wegener & Caroline Gebhard

Warum bekommen Frauen nach Operationen oft weniger starke Schmerzmittel, obwohl sie schmerzempfindlicher sind als Männer? Und warum fällt es Männern schwerer, ihre Schmerzen anzusprechen? Das Geschlecht wird in der Medizin noch immer zu wenig mitgedacht: Auf der Intensivstation, bei der Migränediagnose, nach dem Schlaganfall. Susanne Wegener, Professorin und leitende Ärztin an der Klinik für Neurologie des Universitätsspitals Zürich, erklärt, welche Rolle Hormone beim Schmerzempfinden spielen und warum Migräne bei Männern wohl häufiger unerkannt bleibt als gedacht. Caroline Gebhard, leitende Ärztin am Institut für Intensivmedizin des Stadtspitals Zürich Triemli, zeigt, wo geschlechterspezifische Unterschiede in der Intensivmedizin noch zu wenig berücksichtigt werden – und weshalb Prävention und Patient:innenverfügungen dabei eine wichtige Rolle spielen. Take Home Messages - Frauen sind schmerzempfindlicher als Männer. Ihre Schmerzen werden häufiger unterschätzt und weniger passend behandelt. - Männer haben biologisch das schlechtere Immunsystem und sind bei Infektionen stärker gefährdet. Auch deshalb lohnt es sich, wenn in Studien das Geschlecht berücksichtigt wird. - Hormone beeinflussen Schmerzen stark. Sinkende Östrogenspiegel vor der Menstruation können etwa Migräneattacken auslösen. - Männer kriegen mehr Schlaganfälle, wenn sie jünger sind, Frauen in höherem Alter. Nach einem Schlaganfall erholen sich Frauen schlechter als Männer, obwohl die Akuttherapie gleich wirksam ist. Soziale Faktoren wie Alleinleben und Pflegeverantwortung spielen dabei eine grosse Rolle. - Eine Patient:innenverfügung kann auf der Intensivstation entscheidend sein. Es wird empfohlen, eine auszufüllen und mit nahen Menschen darüber zu sprechen. - Wer Schmerzen hat, soll nicht zu lange die Zähne zusammenbeissen. Hilfe suchen kann sich lohnen.

Episode thumbnail for «Kinder kriegen – was Mütter und Väter Unterschiedliches brauchen» | Nicole Ochsenbein-Kölble & Ueli Kunz

May 18, 2026

«Kinder kriegen – was Mütter und Väter Unterschiedliches brauchen» | Nicole Ochsenbein-Kölble & Ueli Kunz

Schwangerschaft, Geburt, ein Kind – kaum ein Lebensabschnitt kann Menschen so sehr verändern. Frauen und Männer erleben diese Phase körperlich und psychisch oft auf völlig unterschiedliche Weise und werden dabei mit Erwartungen und Rollenbildern konfrontiert. Was passiert im Körper der Frau während der Schwangerschaft und wie lange braucht er danach, um sich zu erholen? Welche Risiken können auftreten und wo fehlt es noch an Forschung? Welche Fragen sollten sich Männer stellen, die Väter werden wollen? Etwa: Wie präsent will ich sein? Wie teilen wir Verantwortung von Anfang an? In dieser Folge ist Journalistin und Host Bigna Silberschmidt im Gespräch mit Nicole Ochsenbein-Kölble, Klinikdirektorin der Klinik für Geburtshilfe am Universitätsspital Zürich, und Ueli Kunz, Leiter der Fachstelle Niudad und Väterbildner. Sie reden darüber, wie der weibliche Körper in der Schwangerschaft reagiert – und inwiefern auch das Alter eine Rolle spielt. Zudem zeigen sie, in welchem Spannungsfeld sich Väter heute bewegen und warum es für diese so wichtig ist, frühzeitig Unterstützung zu suchen und auch anzunehmen. Ein Gespräch über körperliche Veränderungen, postpartale Depressionen, unausgesprochene Ängste, Rollenbilder – und darüber, was jede und jeder tun kann, damit Elternschaft leichter wird.

Episode thumbnail for «Mentale Gesundheit – und weshalb Depressionen bei Männern oft nicht erkannt werden» | Andreas Walther & Undine Lang

May 4, 2026

«Mentale Gesundheit – und weshalb Depressionen bei Männern oft nicht erkannt werden» | Andreas Walther & Undine Lang

Warum sterben zwei- bis dreimal mehr Männer durch Suizid, obwohl Depressionen bei Frauen doppelt so häufig diagnostiziert werden? Ein wichtiger Risikofaktor für Suizid ist eine Depression – und bei Männern zeigt sich diese oft anders: nicht durch Traurigkeit, sondern durch Gereiztheit, Aggressivität oder Substanzkonsum. Deshalb bleiben diese «maskierten Depressionen» häufig unerkannt. Es gibt konkrete Wege, wie die mentale Gesundheit gestärkt werden kann. In dieser Episode erklärt Prof. Dr. Andreas Walther, Psychologe und Professor für Psychotherapie-Forschung an der Universität Graz, warum Männer seltener Hilfe suchen und was es braucht, damit sie es tun. Prof. Dr. Undine Lang, Klinikdirektorin der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel, zeigt, wie Bewegung, Ernährung und soziale Kontakte die mentale Gesundheit aller Geschlechter stärken – und wo die genderspezifische Forschung noch Lücken hat. Ein Gespräch über hartnäckige Mythen und darüber, was jede und jeder von uns für das eigene Wohlbefinden tun kann.

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«In der Medizin ist eine ungleiche Behandlung der Geschlechter oft gesünder – sie kann sogar Leben retten» – so beginnt Journalistin und Host Bigna Silberschmidt den Podcast.

Was provokativ klingt, ist Realität: Herzinfarkte etwa werden bei Frauen häufiger übersehen, und physische Symptome weniger ernst genommen. Bei Männern bleiben Magersucht und Osteoporose häufig unerkannt, Depressionen werden spät diagnostiziert. Und Medikamente? Wirken nicht bei allen Menschen gleich. Das kann schwerwiegende Folgen haben. Der Podcast zeigt, wie Fortschritte erzielt werden können und wie eine Medizin, die Unterschiede ernst nimmt, allen zugutekommt.

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