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Schwerpunkt Theater

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by Die Deutsche Bühne

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„Schwerpunkt Theater” Der Podcast von Die Deutsche Bühne. Das Theatermagazin für alle Sparten.

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3/1/2024

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July 7, 2026

BONUS: Heft-Release DIE QUEERE BÜHNE 2026

<p><strong>Bereits zum dritten Mal ist unser Sonderheft DIE QUEERE BÜHNE erschienen, das queere Perspektiven am Theater sichtbar macht. Dazu diskutieren in unserem Podcast „Schwerpunkt Theater“ beim Heft-Release am 2. Juli 2026 am </strong><a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/theater/nationaltheater-mannheim/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Nationaltheater Mannheim</strong></a><strong> Schauspieler </strong><a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/aktuelles/sutalo-dragqueen-mannheim-sara/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sandro Šutalo</strong></a><strong> alias Dragqueen Miss Sara Jevo mit Regisseur:in Milo Čortanovački und die DEUTSCHE-BÜHNE-Redaktion.</strong></p><p>„Wir sind keine Schublade, wir sind eine ganze Kommode!“ schreibt Schauspieler Sandro Šutalo in seinem Text in der diesjährigen Sonderaufgabe <a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/hefte/sonderheft-die-queere-buehne-2026/" target="_blank" rel="noopener">DIE QUEERE BÜHNE 2026</a>. Dieser Satz stammt aus dem Stück „Miss Sara Jevo“ über Šutalos gleichnamige Dragpersona, das sich mit Queerness und Migration auseinandersetzt.</p><p>Nach Release-Veranstaltungen in Leipzig, Berlin und Köln stellt die Redaktion der DEUTSCHEN BÜHNE nun auch dieses Sonderheft an einem Theater vor, an dem eine:r der im Heft gefeaturerten Künstler:innen arbeitet. Nach <a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/aktuelles/folge-13-fit-fuer-die-buehne-zum-stand-der-kuenstlerischen-ausbildung/" target="_blank" rel="noopener">Intendantin Miriam Tscholl</a> am TdjW in Leipzig und <a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/aktuelles/podcast-schwerpunkt-theater-neue-literatur-fuers-theater/" target="_blank" rel="noopener">Schriftstellerin Jenny Erpenbeck</a> am Deutschen Theater in Berlin, <a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/aktuelles/folge-15-junges-theater-jetzt/" target="_blank" rel="noopener">Autor und Regisseur Sergej Gößner</a> sowie dem künstlerischen Leiter der Kölner COMEDIA, <a href="https://comedia-koeln.de/ueber-uns/comedia-in-der-suedstadt/team/team/manuel-moser/" target="_blank" rel="noopener">Manuel Moser</a>, bestand das Podium dieses Mal aus Schauspieler <a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/aktuelles/sutalo-dragqueen-mannheim-sara/" target="_blank" rel="noopener">Sandro Šutalo</a> alias Dragqueen Miss Sara Jevo sowie Regiesseur:in <a href="https://www.muenchner-kammerspiele.de/de/wir/36383-milo-cortanovacki" target="_blank" rel="noopener">Milo Čortanovački</a>. Im Gespräch mit Redakteurin Martina Jacobi und Co-Chefredakteurin Ulrike Kolter ging es um DIE QUEERE BÜHNE, um die Inszenierung „Miss Sara Jevo“ in Mannheim und queere Positionen am Theater.</p><p>Zum Auftakt begrüßt Intendant des Nationaltheaters Mannheim <a href="https://www.nationaltheater-mannheim.de/menschen/christian-holtzhauer-7989/" target="_blank" rel="noopener">Christian Holtzhauer</a> und Ulrike Kolter spricht über DIE DEUTSCHE BÜHNE und Sonderausgaben wie DIE QUEERE BÜHNE.</p><p>Im Anschluss erzählt Sandro Šutalo, was ein so persönliches Stück wie <a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/mannheim-miss-sara-jevo-cortanovacki-sutalo-drag/" target="_blank" rel="noopener">„Miss Sara Jevo“</a> in ihm selbst als migrantisch und queer auslöst. Er berichtet, wieviel Resonanz ihn aus dem Publikum erreicht und welchen großen Halt ihm ein Heft wie die QUEERE BÜHNE gibt. Mit Milo Čortanovački spricht der Schauspieler über die Entstehung der Figur und Dragqueen Miss Sara Jevo, die Verbindung von „jugo und queer“ sowie die Recherchereise nach Sarajevo mit Dramaturgin Mascha Luttmann.</p><p>Für Šutalo geht es in „Miss Sara Jevo“ nicht nur ums Queer-Sein, sondern um einen Menschen, mit dem sich jede:r auf eine Art und Weise identifizieren kann. Das führt die Diskussion zu Queerness als Selbstverständlichkeit im Theater, für die es keine Label mehr braucht. Andererseits betont Šutalo gerade die Relevanz solcher Labels, die Repräsentation und Sichtbarkeit queerer Inhalte stärken.</p><p>Schließlich sprechen die Podiumsteilnehmenden über Rollenbilder, das Aufbrechen von Gendernormen und was es bedeutet, „nach einem Typ“ besetzt zu werden. Es geht um gegengeschlechtliches Besetzen in Inszenierungen und inwiefern Theater schon immer eine queere Kunstform mit Freiräumen für queere Personen war.</p>

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June 5, 2026

Folge 15: Junges Theater jetzt!

<p><strong>„Junges Theater jetzt!“, fordert unser aktueller Heft-Schwerpunkt als Plädoyer für eine verkannte Sparte. Dazu diskutieren in unserem Podcast „Schwerpunkt Theater“ Protagonisten der Szene im Kölner Kinder- und Jugendtheater </strong><a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/theater/comedia-koeln/" target="_blank" rel="ugc noopener noreferrer"><strong>Comedia</strong></a><strong>. Beim Heft-Release am 29. Mai 2026 sprach der künstlerische Leiter Manuel Moser mit Autor und Regisseur Sergej Gößner und der DEUTSCHE-BÜHNE-Redaktion zum Stand des Kinder- und Jugendtheaters in Deutschland.</strong></p><p>Ist das Kinderkram oder sogar das spannendere Theater? Mit dieser Frage eröffnet Host Thilo Sauer unsere neue Podcast-Folge. Wo früher das Puppentheater im Hinterzimmer und das Weihnachtsmärchen auf der Großen Bühne standen, gibt es heute Konzerte für Babys, Klassenzimmerstücke zu ernsten Stoffen und mutige Abende über digitale Welten. Anerkannt ist die Sparte längst. Trotzdem gerät sie bei Kürzungen zuerst unter Druck, obwohl sie ästhetisch wie inhaltlich Trendsetter ist.</p><p>Nach Release-Veranstaltungen in Leipzig und Berlin stellt die Redaktion der DEUTSCHEN BÜHNE nun erneut das aktuelle Heft an einem Theater vor, an dem der oder die Titelkünstler:in arbeitet. Nach <a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/aktuelles/folge-13-fit-fuer-die-buehne-zum-stand-der-kuenstlerischen-ausbildung/" target="_blank" rel="ugc noopener noreferrer">Intendantin Miriam Tscholl</a> am TdjW in Leipzig und <a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/aktuelles/podcast-schwerpunkt-theater-neue-literatur-fuers-theater/" target="_blank" rel="ugc noopener noreferrer">Schriftstellerin Jenny Erpenbeck</a> am Deutschen Theater in Berlin bestand das Podium diesmal aus <a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/leseprobe/das-ist-doch-erst-mal-eine-geschichte/" target="_blank" rel="ugc noopener noreferrer">Autor und Regisseur Sergej Gößner</a> sowie dem künstlerischen Leiter der Kölner COMEDIA, <a href="https://comedia-koeln.de/ueber-uns/comedia-in-der-suedstadt/team/team/manuel-moser/" target="_blank" rel="ugc noopener noreferrer">Manuel Moser</a>. Im Gespräch mit Redakteurin Martina Jacobi und Co-Chefredakteur Detlev Baur ging es um die aktuelle gesellschaftliche Verantwortung und ästhetische Vorbildfunktion des jungen Theaters.</p><p>Zum Auftakt erklärt Detlev Baur, warum der Schwerpunkt mehr sein sollte als eine Bestandsaufnahme und klar Partei ergreift. Das Kinder- und Jugendtheater sei grundsätzlich angekommen, müsse sich vor Politik und mancher Theaterleitung aber weiter erklären. Baur sieht es als Wegbereiter, weil spartenübergreifendes Arbeiten, Inklusion und Partizipation hier früher begonnen haben als anderswo. Zugleich warnt er davor, das Feld zu überfordern, solange die Mittel für Vermittlung nicht mitwachsen.</p><p>Für <a href="https://comedia-koeln.de/ueber-uns/comedia-in-der-suedstadt/team/team/manuel-moser/" target="_blank" rel="ugc noopener noreferrer">Manuel Moser</a>, künstlerischer Leiter der COMEDIA in Köln, ist diese Arbeit zutiefst politisch. In seinem Haus sitze „wirklich die gesamte Gesellschaft“, weil das Publikum oft mit der Schule kommt und eben nicht aus freien Stücken. Daraus folgten zugleich die Verantwortung, für alle zu spielen, und der Mut, neue Wege zu gehen. Moser erzählt, wie aus dem Eingang der COMEDIA ein konsumfreier dritter Ort wurde.</p><p>Im Gespräch mit Martina Jacobi wird Sergej Gößner deutlicher. Für ihn entscheidet sich am Kinder- und Jugendtheater, wie relevant zeitgenössisches Theater überhaupt ist. Die Sparte müsse fast alles leisten und bekomme dafür am wenigsten Ressourcen. Das Budget einer einzigen großen Opernproduktion, rechnet er vor, würde etwa reichen, um für andere Bereiche eine ganze Spielzeit auszustatten.</p><p>Zum Abschluss spricht Host Thilo Sauer mit der 20-jährigen Marta, die ihren Bundesfreiwilligendienst am Theater der Jungen Welt in Leipzig absolviert, darüber, wie sie die Reaktionen des jungen Publikums heute einschätzt.</p>

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May 27, 2026

BONUS: Hausbesuch am St. Pauli Theater Hamburg

<p><strong>In der neuen Folge des Theaterpodcasts „Schwerpunkt Theater“ besucht Michael Laages das </strong><a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/theater/st-pauli-theater/" target="_blank" rel="ugc noopener noreferrer"><strong>St. Pauli Theater</strong></a> <strong>auf der Reeperbahn in Hamburg, das 1841 gegründet wurde und als ältestes Privattheater der Stadt gilt. Das Haus steht keine zehn Schritte von der Davidwache entfernt mitten im Kieztrubel und wird heute von Ulrich Waller und Christiane Schindler geleitet. Hier behauptet sich ein Haus ohne großes Stadttheater-Budget, das sich mit Hartnäckigkeit, Loyalität und Kiezbindung immer wieder selbst neu erfindet.</strong></p><p>Auf dem Spielplan stehen eigenproduzierte Arbeiten zwischen politischem Musiktheater („Die Dreigroschenoper“, „Die Carmen von St. Pauli“) und pointierten Gegenwartsstoffen nach dem Vorbild des „Well-made Play“ also dialogstarken, publikumsnahen Stücken von Autor:innen wie Yasmina Reza, Florian Zeller oder Daniel Kehlmann.</p><p>Laages begegnet einem Ensemble, das eher Familie als fester Staatsbühnen-Apparat ist. Schauspieler:innen kehren immer wieder zurück, genauso wie Anneke Schwabe, die als Sally Bowles in „Cabaret“ wie als Polly Peachum in der „Dreigroschenoper“ prägt. Hinter der Bühne halten Fachleute wie Bühnenmeister Frank Eckardt und die Schneiderei von Marlies Gerken den Laden am Laufen – technisch einfallsreich, mit knarzenden Böden, wenig Platz, aber großem Ehrgeiz.</p><p>Dass dieses Theater wirklich im Stadtteil verankert ist, zeigt sich auch jenseits des Abendprogramms: Seit 2009 arbeitet Regisseurin Dania Hohmann jedes Jahr mit Schüler:innen der Stadtteilschule am Hafen an einer großen Eigenproduktion; von „Romeo und Julia“ bis „Frankenstein“ oder „Fight Club“. Die Jugendlichen stehen dabei auf der echten St.-Pauli-Bühne. Parallel pflegt das Haus mit dem <a href="https://www.hansa-theater.com/" target="_blank" rel="ugc noopener noreferrer">Hansa-Theater am Steindamm</a>, nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt, eine zweite Spielstätte. Dort läuft „Cabaret“ in einer dichten, musikalisch glänzenden Inszenierung, die den Glamour des Kit-Kat-Club direkt mit dem politischen Kippen der 1930er Jahre verschaltet.</p><p><br></p><p><strong>Über den Host:</strong><br><a href="https://www.die-deutsche-buehne.de/autor/michael-laages/" target="_blank" rel="ugc noopener noreferrer">Michael Laages</a>, Jahrgang 1956 aus Hannover, ist Kulturjournalist u.a. für NDR und Deutschlandfunk und langjähriger Autor der DEUTSCHEN BÜHNE.</p>

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